Die zahlreichen Kontakte der Bundesregierung zur Deutschen Bank, Goldman Sachs und anderen Vertretern der Finanzbranche stoßen auf scharfe Kritik bei der Opposition im Bundestag. "Dauerkarten für das Kanzleramt, Geburtstagsfeiern bei Frau Merkel und exklusive Plätze in der Kanzlermaschine: Offensichtlich hat die Bundesregierung ein ganz eigenes Bonusprogramm für Investmentbanker", sagte der Vertreter der SPD im Finanzmarktgremium des Deutschen Bundestags zur Kontro
Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) beziffert die Kosten für die Energiewende auf bis zu eine Billion Euro – und verärgert mit dieser Schätzung SPD und CDU. "Das ist die große Peter-Altmaier-Wahlkampfshow. Hier werden Ausgaben, Investitionen und Kosten wild über einen Kamm geschert", sagte Ulrich Kelber, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, am Mittwoch im Gespräch mit "Handelsblatt-Online". Die Sozialdemokraten kü
Der Unternehmensberater Roland Berger sieht für die ostdeutschen Bundesländer nur dann eine Chance, wirtschaftlich mit dem Westen gleichzuziehen, wenn sie ihr Problem mit dem Rechtsextremismus in den Griff bekommen. Für mehr Wachstum brauche der Osten dringend Zuwanderer aus dem Ausland, sagte Berger der Wochenzeitung "Die Zeit". "Nur steht dem etwas entgegen: das Problem mit dem Rechtsextremismus", so der 75-Jährige. "Wer zweimal pro Woche im Fernseh
Die NPD hat die Kurzfassung einer geheimen Materialsammlung für ein Verbotsverfahren gegen die Partei auf ihrer Homepage veröffentlicht. Das berichtet "tagesschau.de". Die Zusammenfassung der 1.000-seitigen Materialsammlung sei mit der Geheimhaltungsstufe "Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch" klassifiziert. Das Bundesinnenministerium teilte auf Anfrage von "tagesschau.de" mit, man prüfe wegen der Veröffentlichung rechtliche Schritte
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat seiner Partei erneut zur Offenheit gegenüber Regierungsbündnissen jenseits von Rot-Grün geraten. "Da muss man ein weites Herz haben", sagte der Politiker dem Magazin "Cicero". Man verkenne gerne, dass sich die demokratischen Parteien über die wichtigsten Fragen einig seien. Die Grünen-Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin
Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.766,43 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,18 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Am oberen Ende der Kursliste stehen die Aktien von HeidelbergCement, K+S und Lanxess. Am unteren Ende der Liste stehen die Papiere der Lufthansa, von RWE und Eon.
Vizekanzler und FDP-Chef Philipp Rösler will in fünf Jahren mit der Politik aufhören. "Das gilt. Aber bis dahin ist noch viel zu tun, in dieser und in der kommenden Legislaturperiode", sagte Bundeswirtschaftsminister der Wochenzeitung "Zeit". Ein früherer Zeitpunkt wäre aber auch denkbar – "wenn meine Frau zum Beispiel sagen würde, jetzt reicht es", so Rösler. Der FDP-Chef wird am 24. Februar 40 Jahre alt. Mit dem Start der schwarz
Der frühere Vorsitzende der Linken, Lothar Bisky, hat seine Partei aufgefordert, Peer Steinbrück zum Kanzler zu wählen und sich für ein rot-rot-grünes Bündnis nach der Bundestagswahl zu öffnen. "Die Vorstellung, man dürfe eine bestimmte andere Partei auf keinen Fall berühren, ist doch unglaublich kindisch", sagte Bisky der "Zeit". Ein Bündnis wäre eine Chance für die Partei, aus ihrer Enge herauszukommen. Er kön
Das Gütersloher Medienunternehmen Bertelsmann steht weltweit vor einem neuen Sparkurs. Das berichtet der Branchendienst "Kontakter" in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe. Vorstandschef Thomas Rabe stelle unter dem Arbeitstitel "Operational Excellence" – kurz Opex – die Kosten und Abläufe in IT, Buchhaltung und Rechnungswesen konzernweit auf den Prüfstand. Wie der "Kontakter" aus Firmenkreisen erfuhr, wolle Bertelsmann mit dem Opex-Programm dem
Der frühere Stuttgart 21-Schlichter Heiner Geißler hat kaum noch Hoffnung für den umstrittenen neuen Bahnhof in Stuttgart. "Ich glaube, dass Stuttgart 21, so wie es jetzt geplant ist, keine Chance mehr hat", sagte Geißler der "Zeit". Der frühere CDU-Generalsekretär und Bundesminister rief die Deutsche Bahn und den Bund als deren Eigentümer dazu auf, andere Konzepte "endlich ernsthaft prüfen" zu lassen. Der "Alternativra