Der haushaltspolitische Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag, Norbert Barthle (CDU), hat das Mitglied im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB), Jörg Asmussen, aufgefordert, seine konkreten Gründe darzulegen, wieso das kleine Euro-Land Zypern für die Euro-Zone systemrelevant sein soll. Asmussen hatte im "Handelsblatt" gewarnt, wenn ein systemrelevantes Land fallengelassen werde, "riskieren wir den Fortschritt, den wir im vergangenen Jahr bei der Be
Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag, Wolfgang Kubicki, hält nichts davon, den TV-Entertainer Stefan Raab im September als Vertreter der Sendergruppe ProSiebenSat.1 das Kanzlerduell mitmoderieren zu lassen. Einem entsprechenden Vorschlag des CSU-Ehrenvorsitzenden Edmund Stoiber erteilte er eine klare Absage. "Ich halte das für einen Faschingsscherz – typisch Edmund Stoiber eben", sagte Kubicki "Handelsblatt-Online". Der FDP-Politiker
Der Medienkonzern Axel Springer will gemeinsam mit einem Partner aus Kalifornien Firmengründer mit "digitalen Geschäftsideen" fördern. Eine entsprechende Vereinbarung haben Springer-Marketingchef Peter Würtenberger und Saeed Amidi, Gründer des Startup-Investors Plug and Play Tech Center, am Montag in Sunnyvale unterschrieben. Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Philipp Rösler (FDP), der sich gerade auf USA-Reise befindet, war ebenfalls anwesend. Das
Die Zuversicht der deutschen Wirtschaft kehrt nach schwachen Wintermonaten zurück, speziell die Erwartungen an das Auslandsgeschäft steigen. Das lässt sich dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) zufolge an einer bundesweiten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter mehr als 28.000 Unternehmen ablesen, darunter rund 5.700 Industriebetriebe. Die Umfrage wird am Dienstag veröffentlicht und liegt dem Blatt in Auszügen bereits vor. Danach
Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Montag mit leichten Kursverlusten beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.633,74 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,24 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von Eon, RWE und Merck zu finden. Am unteren Ende der Liste standen die Papiere von Infineon, Daimler und BMW.
Die Vorsitzende der Grünen, Claudia Roth, hat mit "tiefem Respekt" auf die Entscheidung von Papst Benedikt XVI. reagiert, aus gesundheitlichen Gründen Ende Februar sein Amt niederzulegen. Zugleich zog sie aber eine negative Bilanz seines Pontifikats. "Schon als Kardinal und Chef der Glaubenskongregation war Josef Ratzinger ein Vertreter der konservativen Kirchenhierarchie und kämpfte gegen fast alle fortschrittlichen Tendenzen in seiner Kirche. Gegen eine pluralere
Künftig werden keine Testkunden im Auftrag der Finanzaufsicht Bafin die Beratungsqualität von Banken testen. "Wir sind wegen verfassungsrechtlicher Bedenken zu dem Schluss gelangt, dieses Projekt nicht weiter zu verfolgen", sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Ähnliche Bedenken teilt das Bundesjustizministerium. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hatte dagegen stets für dieses Vorhaben geworben,
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Papst Benedikt XVI. den "allerhöchsten Respekt" gezollt, nachdem das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche am Montag seinen Rücktritt angekündigt hatte. Wenn der Papst "nach reiflicher Prüfung zu dem Entschluss gekommen ist, seine Kraft reiche nicht mehr für die Ausübung seines Amtes, so hat das meinen allerhöchsten Respekt. Er hatte eine schwere Entscheidung zu treffen", sagte die Kanzlerin a
Die schwarz-gelbe Koalition streitet über mögliche Rettungshilfen für das angeschlagene Euroland Zypern. Während der Obmann der Unions-Fraktion im Bundestagsfinanzausschuss, Hans Michelbach (CSU), finanzielle Hilfe bei grundlegenden Reformen und strikten Auflagen für möglich hält, ist der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler, der Auffassung, dass sich der Inselstaat selbst helfen kann. Der Tageszeitung "Handelsblatt" sagte Sc
Die Generalsekretärin der SPD, Andrea Nahles, hat die Nachricht des geplanten Rücktritts von Papst Benedikt XVI. für ihre Partei "mit Bedauern und größtem Respekt" zur Kenntnis genommen. Kurz vor Beginn der Fastenzeit habe der "Heilige Vater eine historische Entscheidung getroffen, die ihm sicher nicht leicht gefallen ist", sagte Nahles der Online-Ausgabe der "Süddeutschen Zeitung". Papst Benedikt XVI. sei mit seinem gesamten theologis