Wolfgang Franz, der Vorsitzende der sogenannten Wirtschaftsweisen, glaubt, dass die Schuldenkrise in der Euro-Zone noch nicht bewältigt ist: "Dass wir in der Euro-Krise das Schlimmste hinter uns haben, wage ich noch nicht zu sagen", sagte der Regierungsberater der "Welt am Sonntag". "Wir wissen noch nicht, wie wir aus der derzeitigen Krise kommen." Zwar gebe es aus den Krisenländern gute Nachrichten, und die Politik habe in den vergangenen Monaten viel daf
Die Software AG tut schwer damit, noch geeignete Zukaufsziele in der IT-Branche zu finden. "Zuletzt sind Hunderte von Softwarefirmen von größeren Unternehmen übernommen worden. Es gibt nicht mehr so viele, die die relevante Größe hätten und auch vom Portfolio her passen würden", sagt Vorstandschef Karl-Heinz Streibich der "Welt am Sonntag" (10. Februar 2013). "Um die richtigen Zukaufsziele zu finden, muss man heute länger suchen.
Der Unternehmer und Multimillionär Carsten Maschmeyer spricht sich dafür aus, Erbschaften künftig stärker zu besteuern. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Maschmeyer, er finde "eine Erhöhung der Erbschaftssteuer vertretbar". Zur Begründung sagte der Vater zweier Kinder: "Das würde die Chancengleichheit fördern und sogar den Konsum ankurbeln, weil das Vererben nicht mehr so viel Spaß macht. Ich kenne viele Wohlhabe
Der designierte Ministerpräsident von Niedersachsen, Stephan Weil (SPD), lehnt im Streit um die Endlagersuche für Atommüll ein schnelles Gesetz ab und fordert die Einrichtung einer nationalen Ethikkommission. "Nach all den Fehlern in der der Atommülldebatte muss es jetzt einen Neustart für eine transparente Suche geben. Wir brauchen eine nationale Ethikkommission, die den Weg zu einem wirklich sicheren Endlagergesetz bereitet", schreibt Weil in einem Gastbeitra
Die stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, wirft SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück Korruption vor. Wagenknecht sagte "Bild am Sonntag": "Wenn Steinbrück als Finanzminister einer Kanzlei Millionenhonorare zugeschustert hat und später dort hohe Honorare für Vorträge bezieht, hat das mehr als ein Geschmäckle. Das ist Korruption nach dem Motto `Bezahlt wird später`." Scharfe Kritik übt Wagenknecht auch an Steinbr
Der Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Jürgen Trittin, hat die designierte Nachfolgerin von Annette Schavan als Bundesbildungsministerin, Johanna Wanka, schon vor ihrem Amtsantritt kritisiert. Wanka sei gerade wegen ihrer Position zu Studiengebühren in Niedersachsen abgewählt worden, sagte Trittin der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Schavan hingegen habe ihr Amt als nicht mehr glaubwürdig ausüben können. "Für die Bundeskanzler
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) gehen die Pläne seines Kabinettskollegen Peter Altmaier zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nicht weit genug. In einem Positionspapier, das dem "Handelsblatt" vorliegt, schlägt er dem Bundesumweltminister eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen vor, die zu Kostensenkungen führen sollen. Im Kern geht es Rösler darum, die Betreiber von Windrädern und Photovoltaikanlagen ein größere
Der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, hat die bisherige Bundesbildungsministerin Annette Schavan in Schutz genommen. "Frau Schavan ist eine hoch anständige und kompetente Kollegin, um die es mir außerordentlich leid tut" sagte Gabriel in einem Gespräch mit der "Welt am Sonntag". Das "Rauf und Runterschreiben von Personen ist manchmal widerwärtig" sagte Gabriel weiter. Für Politiker dürfe es trotzdem keinen "Promi-Rabatt" g
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat die geplante Beschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr verteidigt. "Die Kritiker von bewaffneten Drohnen haben nur eine Einsatzart im Kopf, den Abschuss von Waffen auf fremdes Gebiet in nicht erklärten Kriegen", sagte de Maizière dem "Tagesspiegel am Sonntag". Man dürfe aber nicht von dieser Praxis, die die Bundesregierung für sich ablehne, auf die Legitimität eines Waffensys
Die Bundestagsverwaltung will auch nach dem Abschalten der Internetseite "Peerblog" prüfen, ob ein Verstoß gegen das Parteienfinanzierungsgesetz vorliegt. "Die Klärung des Sachverhaltes unter parteienrechtlichen Aspekten dauert unverändert an", teilte die Bundestagsverwaltung der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" mit. Die Internet-Seite wollte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück "unabhängig" im Wahlkampf unterstü