Koalitionspolitiker machen Südländer für britischen Euro-Frust verantwortlich

Politiker von CDU und FDP haben Verständnis für die vom britischen Premierminister David Cameron erhobene Forderung nach einem neuen EU-Vertrag und einer darin verankerten Rückverlagerung von Rechten. "Meine schon mehrfach geäußerte Befürchtung, dass das zwanghafte Festhalten am Euro-Währungsraum in seinem heutigen Zuschnitt einen Keil zwischen Euro-Länder und Mitgliedsstaaten mit eigener Währung treibt scheint sich leider zu bestätigen&quo

Allianz räumt Scheitern im Bankgeschäft ein

Die Allianz hat ihren Misserfolg im Bankgeschäft eingeräumt. "Wenn man die Bank schließt, dann ist das natürlich ein Scheitern", sagte der zuständige Allianz-Deutschland-Vorstand Andree Moschner dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Der Versicherungskonzern habe in den vergangenen Jahren netto rund 400 Millionen Euro in die Allianz Bank gesteckt. Diese soll nun wegen anhaltender Verluste Mitte des Jahres geschlossen werden. Die Allianz bemühe sic

Burda Media macht 2012 Umsatz von 2,45 Milliarden Euro

Die Hubert Burda Media hat 2012 einen Umsatz von 2,45 Milliarden Euro gemacht. Das sagte der Vorstandsvorsitzende Paul-Bernhard Kallen im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe). Der Umsatz ist im Vergleich zu 2011 (2,17 Milliarden Euro) um 12,6 Prozent gestiegen. "Gewachsen sind wir vor allem im Digitalbereich, im Verlag Ausland und im Druck. Im Verlag Inland haben wir unseren Umsatz fast auf Vorjahresniveau gehalten", sagte Kallen. Er erwarte,

Deutschlandtrend: SPD und Grüne legen bei Sonntagsfrage zu

In der wöchentlichen Erhebung des ARD-Deutschlandtrends erreicht die Union bei der Sonntagsfrage wie in der Vorwoche unverändert 42 Prozent. Die FDP bleibt ebenfalls unverändert bei vier Prozent. Die SPD gewinnt im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt hinzu auf 27 Prozent. Die Grünen legen um einen Punkt zu auf 14 Prozent. Die Linke verliert einen Punkt und kommt auf sechs Prozent. Die Piraten verlieren ebenfalls einen Punkt und erreichen drei Prozent. Für die Sonntagsfrag

Netzbetreiber kämpfen zunehmend gegen Blackouts

Die deutschen Stromnetzbetreiber müssen im Kampf gegen Stromausfälle einen immer größeren Aufwand betreiben. "Es wird immer teurer, Blackouts zu vermeiden", sagte der Deutschlandchef des Übertragungsnetzbetreibers Tennet, Martin Fuchs, im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). "2012 mussten alleine wir knapp 1.000 Mal eingreifen, um kritische Situationen abzufangen", sagte Fuchs. An fast jedem Tag des Jahres sei das nöt

Umfrage: Mehrheit für Verbleib von Großbritannien in der EU

In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage vermuten 59 Prozent der Deutschen, dass ein Austritt Großbritanniens der EU schaden würde. Nur 19 Prozent fänden es gut, wenn die Briten die Europäische Union verlassen würden. Auch die Deutschen sind – ähnlich wie viele Briten – nicht besonders begeistert vom politischen Kurs der EU. Einen EU-Austritt Deutschlands wollen aber nur wenige. Insgesamt glauben 49 Prozent der Deutschen, dass sich die EU in eine falsche Ric

Tillich beklagt Privatisierung der Stromnetze

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat die Privatisierung der Stromnetze in Deutschland beklagt. "Die Privatisierungen in der Energiebranche dürfen nicht dazu führen, dass deutsche Netze und die Energieversorgung der Deutschen in den Händen ausländischer Staatskonzerne liegen", sagte Tillich der Tageszeitung "Die Welt". Konkret nannte Tillich die Unternehmen Vattenfall und Tennet. Wenn man schon privatisiere, dann sollten es echte Priv

Westerwelle: Drohung von Nordkorea ist erneute Provokation

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die Drohungen Nordkoreas, erneut Atomwaffentests durchführen zu wollen, kritisiert und als erneute Provokation bezeichnet. "Die Drohung Nordkoreas mit weiteren Atomwaffen- und Raketentests ist eine erneute Provokation. Ich rufe die Führung in Pjöngjang dazu auf, den Beschlüssen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen umfassend Folge zu leisten und die Lage auf der koreanischen Halbinsel nicht durch verantwortungslo

NRW-Finanzminister: Rot-Grün will Mehrheit im Bundesrat ausgiebig nutzen

Die von SPD und Grünen regierten Länder wollen nach Angaben des nordrhein-westfälischen Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) die neue Gestaltungsmacht im Bundesrat ausgiebig nutzen. "Es geht uns nicht um Klamauk und Blockade, sondern darum, konkrete politische Projekte der rot-grünen Landesregierung gemeinsam mit den anderen SPD- und grün-regierten Ländern auf die Agenda zu setzen und zu realisieren. Wir werden zeitnah gemeinsam die nächsten Schritt

DAX am Mittag nahezu unverändert

Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.704,51 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,04 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Am oberen Ende der Kursliste stehen die Aktien von Henkel, Lanxess und der Deutschen Börse. Am unteren Ende der Liste stehen die Papiere von Siemens, Continental und ThyssenKrupp.