Der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Anton Börner, sieht einem möglichen EU-Austritt Großbritanniens gelassen entgegen. "Alle sollten jetzt einen kühlen Kopf behalten", sagte Börner "Handelsblatt-Online". Ein Verbleib Großbritanniens in der EU wäre ihm zwar lieber. "Doch auch mit einem geordneten Rückzug könnte die deutsche Wirtschaft leben", betonte Bö
Die Leiterin der Energieabteilung beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert, sieht die Energiewende durch Lobbyinteressen gefährdet. "Ein Kampf um Strom tobt, und es ist zu befürchten, dass dieser dem begonnenen Prozess des Energieumbaus schadet", schreibt die DIW-Expertin im Magazin "Cicero" (Februar-Ausgabe). Kemfert warf den großen Energiekonzernen vor, die Energiewende zu sabotieren. Ihre Lobbyisten und deren "willig
Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Donnerstag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.679,28 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,37 Prozent im Vergleich zum Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Henkel, K+S und Beiersdorf. Die Aktien von Siemens sowie der Deutschen Bank und der Commerzbank bilden die Schlusslichter der Liste.
Die staatliche Förderbank KfW könnte nach Auffassung von Union und FDP bald neue Aufgaben übernehmen, die bisher direkt aus dem Bundeshaushalt finanziert werden. Die KfW könne künftig mehr Projekte in der Entwicklungshilfe, beim Straßen- und Netzausbau sowie in der Energiepolitik finanzieren, die der Bund bisher direkt aus seinem Etat bestreite, erfuhr die "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe) aus Koalitionskreisen. Bisher hatte die Koalition geplant, das
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe glaubt nicht daran, dass Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) ihren Doktortitel abgeben muss. "Sie hat die gegen sie erhobenen Vorwürfe von Anfang an entschieden zurückgewiesen. Dem vertraue ich uneingeschränkt", sagte Gröhe der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Der Fakultätsrat der Universität habe ausdrücklich betont, dass die Prüfung der Dissertation ergebnisoffen sei, beton
Die FDP will in den anstehenden Beratungen über den Bundeshaushalt 2014 in jedem Ministerium Ausgabenkürzungen in Höhe von zwei Prozent durchsetzen. In der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) sprach sich der Bundestagsabgeordnete und haushaltspolitische Sprecher der Liberalen, Otto Fricke, für einheitliche Kürzungen in jedem Ministeriums-Etat aus. "Jedes Ministerium ist jetzt entsprechend seiner Größe gefordert. Es geht um weitere Anpassungen von
Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), hält Zypern im Euro-Raum nicht für systemrelevant, will das Land aber aus solidarischen Gründen retten. "Ich denke nicht, dass der Euro bei einer Pleite Zyperns in Gefahr ist. Aber man sollte Zypern dennoch nicht pleite gehen lassen. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, denn Zypern hat vor allem unter dem Schuldenschnitt Griechenlands gelitten", sagte Schulz der "Bild-Zeitung" (Donnerstag
Die von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) auf den Weg gebrachte Reform der Verkehrssünder-Kartei in Flensburg droht offenbar zu scheitern. Wie die "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe) berichtet, sehen die Bundesländer "grundlegenden Änderungsbedarf". Dies geht laut dem Blatt aus einer Empfehlung des Verkehrs- und Innenausschusses des Bundesrates an die Ministerpräsidenten hervor. Demnach werde Ramsauers Punktereform dem Ziel, "ein
Die deutsche Wirtschaft warnt vor einem möglichen Austritt Großbritanniens aus der EU: "Für Deutschland wäre ein solcher Austritt mit Schmerzen verbunden. Immerhin ist das Land in den Top 5 unserer Handelspartner", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Mit einem EU-Austritt würde sich Großbritannien aber vor allem selbst schaden, so Drift
Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat in der Plagiatsaffäre um die Doktorarbeit von Bundesbildungsministerin Annette Schavan vor einer Vorverurteilung der CDU-Politikerin gewarnt. "Ich rate allen dazu, dieses Verfahren abzuwarten. So lange das Verfahren läuft, gilt die Unschuldsvermutung", sagte Trittin der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Sollte Schavan der Doktortitel allerdings aberkannt werden, "dann wäre sie als Ministerin für