Regierung und Experten erwarten weiteren Anstieg der Strompreise

Nach dem Scheitern der Verhandlungen zur Strompreisbremse rechnen Bundesregierung und Experten mit einem weiteren Anstieg der Strompreise. Wie die "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) schreibt, erwartet die Deutsche Energieagentur (Dena) zum 1. Januar 2014 eine spürbare Erhöhung der EEG-Umlage. Dena-Chef Stefan Kohler erklärte, die Umlage werde nach jetzigem Stand von 5,3 Cent auf sechs bis 6,3 Cent pro Kilowattstunde steigen. Es sei "fatal", dass die Verhandlungen

Solarwatt versucht den Neuanfang

Solarwatt-Chef Detlef Neuhaus hat ein ehrgeiziges Ziel: "Wir wollen im Solarmarkt eine Position erreichen wie BMW in der Autobranche", sagte der Manager dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Neuhaus versucht den Neustart des Unternehmens, das 2012 Insolvenz anmelden musste, mit Komplettsystemen für Privathaushalte und kleine Gewerbebetriebe. "Wir bieten als einer der Ersten ein wirkliches Komplettsystem an", sagte der Chef des Dresdner Solarmodulherstellers. Neuh

Magazin: Geheimtreffen zwischen Altmaier und Energiebossen zum Endlagersuchgesetz

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat die Chefs der vier großen Energieversorgungsunternehmen RWE, Eon, Vattenfall und EnBW für diesen Mittwoch zu einem geheimen Spitzentreffen nach Berlin eingeladen. Das berichtet das Magazin "Der Spiegel". Hauptthema, heißt es im Kabinett, soll der Entwurf für das sogenannte Endlagersuchgesetz sein, das der Umweltminister Anfang des Monats vorgestellt hatte. Mit Hilfe des Gesetzes soll ein alternativer Standort zum derze

Altmaier verhandelt mit AKW-Betreibern über Zwischenlager

Auf der Suche nach einem Zwischenlager für deutschen Atommüll will Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) zusammen mit den vier Atomkraftwerksbetreibern Eon, RWE, EnBW und Vattenfall eine Lösung suchen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" aus Ministeriumskreisen erfuhr, lud Altmaier diese für den kommenden Mittwoch in sein Ministerium zum Gespräch. Geklärt werden soll, unter welchen technischen und finanziellen Bedingungen die Atomkonzerne bereit sind, i

Bericht: Endlagersuche kostet gut zwei Milliarden Euro

Das Standortauswahlverfahren für ein deutsches Atommüll-Endlager wird nach Berechnungen der Bundesregierung in den kommenden 15 Jahren zwei Milliarden Euro kosten. "Insgesamt ist ein Erfüllungsaufwand für das Standortauswahlverfahren von einmalig etwas über zwei Milliarden Euro zu erwarten", heißt es im Gesetzentwurf zur Endlagersuche, der der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) vorliegt und am kommenden Mittwoch vom Kabinett gebilligt werden so

VKU zur Netzplattform des Bundeswirtschaftsministeriums / Investitionsbedingungen für Verteilnetzbetreiber immer noch unzureichend (BILD)

VKU zur Netzplattform des Bundeswirtschaftsministeriums / 
Investitionsbedingungen für Verteilnetzbetreiber immer noch unzureichend (BILD)

Heute fand im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
(BMWi) die achte Plenarsitzung der Netzplattform statt. Das Plenum
hat beschlossen, die Investitionsmaßnahmen auf der Ebene der
Hochspannung zu erweitern. Diese Entscheidung begrüßt der Verband
kommunaler Unternehmen (VKU) grundsätzlich. VKU-Hauptgeschäftsführer
Hans-Joachim Reck: "Investitionsmaßnahmen für die Hochspannungsebene
sind ein erster Schritt in die richtige Ri

Hochschule Fresenius macht Energieexperten fit für die Energiewende Energiemanagement: Neuer berufsbegleitender Master-Studiengang

Die Liberalisierung der Energiewirtschaft, die
rasante Digitalisierung energiewirtschaftlicher Prozesse und die auf
Jahrzehnte angelegte Energiewende stellen Energieversorger heute vor
enorme Herausforderungen. Mit dem neuen Master-Studiengang
Energiemanagement bildet die Hochschule Fresenius Energieexperten
aus, die aktiv an dem Umbau des Energiesystems mitwirken wollen. Der
Studiengang richtet sich insbesondere an Mitarbeiter von
Energieversorgern sowie an entsprechende Fachkräfte

Schiefergasförderung: Solms fordert schnelle gesetzliche Regelung

Der Vorsitzende des Arbeitskreises Wirtschaft und Finanzen der FDP-Bundestagsfraktion, Hermann Otto Solms, hat eine schnelle gesetzliche Regelung für die Förderung von Schiefergas in Deutschland gefordert. "Die Umwelt- und Wirtschaftspolitiker der Koalitionsfraktionen haben einen gemeinsamen Beschluss gefasst, eine Gesetzesinitiative zur Zulassung der Schiefergasförderung in Deutschland unter der Berücksichtigung strikter umweltpolitischer Auflagen auf den Weg zu bringen

Habeck zu Castor-Debatte: „Schleswig-Holstein wird die Last nicht allein tragen“

Schleswig-Holstein wird nach Angaben seines Umweltministers Robert Habeck (Grüne) keinesfalls alle 21 Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll bei sich lagern, die in den kommenden drei Jahren aus der englischen Wiederaufbereitungsanlage Sellafield zurück nach Deutschland kommen. "Nationaler Konsens heißt nicht, dass Schleswig-Holstein die Last allein trägt und hier alle Sellafield-Castoren eingelagert werden", sagte Habeck der "Welt". An d

VKU-Eckpunkte zur Bundestagswahl 2013 / Infrastrukturen sichern – Kommunalwirtschaft stärken

Der Spitzenverband der kommunalen Wirtschaft (VKU)
legt heute unter dem Motto "Infrastrukturen sichern –
Kommunalwirtschaft stärken" seine Eckpunkte zur Bundestagswahl am 22.
September 2013 vor. Darin fordert der Verband:

– Die Organisationsfreiheit für Kommunen zu stärken,
– das Gemeindewirtschaftsrecht zu reformieren,
– kommunale Energieversorger und die Abfallwirtschaft zu stärken,
– die Organisationsformen der deutschen Wasserwirtschaft
anz