Kurz vor einem Spitzentreffen von Bund und Ländern im Kanzleramt geht Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) mit einem eigenen Reformvorschlag für die Förderung der erneuerbaren Energien in die Offensive. "Meine Vorstellung ist es, dass künftig in der Regel derjenige, der alternative Energien produzieren und Subventionen erhalten will, dem Abnehmer garantiert, dass er immer die vereinbarte Menge Strom zur Verfügung stellen kann", sagte Bouffier de
Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck (Grüne) erwartet vom Energiegipfel zwischen Bund und Ländern eine klare Absage an alle Quoten-Pläne für den Ausbau der regenerativen Energien sowie konkrete Vereinbarungen zur Umsetzung der Energiewende. Im Gespräch mit der "Welt" sagte Habeck: "Im Idealfall werden die Vorschläge von Peter Altmaier und Philipp Rösler wieder eingesammelt, und die Kanzlerin konkretisiert, wie sie ihr Plädo
Die deutsche Energiebranche sieht einen Tag vor dem Energiegipfel der Ministerpräsidenten im Bundeskanzleramt Anzeichen für eine wachsende Reformbereitschaft. "Das Konsenspapier, mit dem die Bundesländer am Freitag in das Bundeskanzleramt gehen, ist besser, als man noch vor Kurzem erwarten konnte", schreibt Hildegard Müller, Chefin des Branchenverbandes BDEW, in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe). Nach Erkenntnissen des
Mit Blick auf den morgigen Energiegipfel von Bund
und Ländern fordert der NABU eine bessere Verzahnung der Ausbauziele
des Bundes mit den Einzelinteressen der Länder. "Statt verzerrte
Kostendebatten zu führen und über Ausbauziele für die Erneuerbaren zu
feilschen, müssen sich die Bundeskanzlerin und die
Ministerpräsidenten endlich ihrer Verantwortung für die Koordination
der Energiewende stellen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Au
Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, mahnt im Streit um die Kosten der energetischen Gebäudesanierung zu Kompromissbereitschaft. "Es muss Schluss mit der Frontalopposition der Länder sein", sagte Kentzler in der Zeitschrift "Superillu". Der Streit sei kontraproduktiv und schade der Wirtschaft. "Alle haben sich doch gemeinsam auf die Energiewende verständigt. Und die energetische Gebäudesanierung ist ein Schl&
Vor dem Bund-Länder-Energiegipfel am Freitag in Berlin hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Ausbaustrategie für die künftige Energieversorgung gefordert. "Die Bundeskanzlerin muss jetzt am Freitag endlich eine Planung des Bundes für eine Ausbaustrategie vorlegen", sagte Kraft der "Rheinischen Post". "Die Länder sind im Interesse einer gemeinsamen Lösung bereit, i
Die Länderchefs wollen trotz ihres Bekenntnisses zu einem koordinierten Vorgehen bei der Energiewende nicht von ihren Zielen abrücken. So will etwa das Land Schleswig-Holstein an seinen Plänen zum Ausbau der Windkraft festhalten. "Es liegt doch auf der Hand, dass wir den Wind in erster Linie dort ernten, wo er am stärksten weht, und das ist nun mal eindeutig im Norden der Republik der Fall", sagte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) dem "Handelsblatt&quo
Die Bundesregierung verabschiedet sich von ihrem Ziel, die Stromübertragungsnetze in Deutschland unter einem Dach zu bündeln, um so den dringenden erforderlichen Leitungsausbau voran zu bringen. "Die Prüfungen der Bundesregierung haben ergeben, dass die Überführung der Übertragungsnetze in eine Netzgesellschaft aufgrund des Widerstands aus den Kreisen der Übertragungsnetzbetreiber derzeit nicht möglich ist", heißt in der Antwort von Wirtsch
Bei fast drei Viertel (73 Prozent) der Befragten
des aktuellen Klima-Barometers läuft die eigene Heizung nicht
einwandfrei und effizient. Am häufigsten monieren die fast 1.200
Teilnehmer der monatlichen Umfragen, die die co2online gemeinnützige
GmbH auf ihren Webseiten durchführt, dass der Heizenergieverbrauch zu
hoch sei, die Heizkörper in verschiedenen Räumen nicht gleichmäßig
warm werden oder störende Geräusche verursachen. Diese drei Pu
Vier von zehn Bundesbürgern wollen ihren
Stromanbieter im kommenden Jahr auf den Prüfstand stellen und sich
nach alternativen Angeboten umschauen. Grund für die hohe
Wechselbereitschaft der Endverbraucher sind vor allem die steigenden
Energiepreise, die nicht zuletzt auf die für 2013 geplante Erhöhung
der Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)-Umlage zurückgehen. Das ist das
Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage unter 1.000
Bundesbürgern im Auftra