Berliner Senat hätte kein Verständnis für Gazprom-Abzug

Jüngste bisher offiziell nicht bestätigte Berichte über einen Umzug des Unternehmens Gazprom Germania von Berlin nach Luxemburg haben den Berliner Senat aufgeschreckt. "Das wäre ein herber Rückschlag für unsere Bemühungen, die Steuereinnahmen für das Land Berlin durch aktive Wirtschaftspolitik und insbesondere durch die Ansiedlung von Headquarterfunktionen in der Stadt zu erhöhen", sagte Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) dem "Tages

Energiekonzerne RWE und Gazprom vereinbaren strategische Partnerschaft

Der Energiekonzern RWE hat mit dem russischen Unternehmen Gazprom eine strategische Partnerschaft in der europäischen Kraftwerkswirtschaft vereinbart. Das teilte RWE am Donnerstag mit. Zuvor hat es zähe Verhandlungen um eine Überarbeitung der laufenden Gaspreisverträge und sowie um engere Geschäftsbeziehungen zu Gazprom gegeben. RWE hatte sich bemüht, die langfristigen Verträge mit dem russischen Unternehmen günstiger zu gestalten, da der Bezugspreis derze

Zeitung: Eon verkauft Stadtwerke Duisburg

Eon treibt sein Desinvestitions-Programm voran. Morgen schließt der Konzern den Verkauf seines 20-Prozent-Anteils an den Stadtwerken Duisburg ab, wie die "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe) erfuhr. Eon veräußert das Paket an die Mutter der Stadtwerke, die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), wie deren Sprecher Thorsten Hiermann auf Anfrage sagte. In der Branche heißt es, Eon erhalte dafür einen hohen zweistelligen Millionenbetrag. "

Kraftstoffpreise in Deutschland wieder gestiegen

Tanken ist in Deutschland wieder deutlich teurer geworden. Nach Mitteilung des ADAC kletterte der Preis für einen Liter Super E10 im Vergleich zur vergangenen Woche um 3,3 Cent auf durchschnittlich 1,557 Euro. Ebenfalls um 3,3 Cent gestiegen ist der Dieselpreis. Derzeit müssen die Autofahrer im bundesweiten Durchschnitt 1,433 Euro je Liter Diesel bezahlen. Laut ADAC sind die höheren Kraftstoffpreise vor allem auf die Schwäche des Euro im Vergleich zum US-Dollar und die gestie

Merkel bietet Angola Hilfe bei Verteidigung an

Auf ihrer Afrika-Reise hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dem südwestafrikanischen Land Angola Hilfe bei der Verteidigung angeboten. "Wir würden Ihnen auch gerne bei Ihren Verteidigungsanstrengungen helfen, zum Beispiel bei der Ertüchtigung der Marine", sagte Merkel auf der zweiten Station ihrer Afrika-Reise. Bei einer Wirtschaftskonferenz warb die Kanzlerin vor angolanischen Unternehmern mit deutscher Technologie und deutschem Wissen. Dabei sprach sie vor allem &uu

Strombranche fordert Finanzhilfen für Bau von Ersatz-Kraftwerken

Nach dem schwarz-gelben Atomausstieg drängt die deutsche Stromwirtschaft auf Finanzhilfen für den Bau von Ersatz-Kraftwerken. "Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien werden neue Kraftwerke in Zukunft immer seltener in Betrieb sein", sagte Ewald Woste, Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Investitionen könnten sich deshalb kaum noch rentieren. Damit die Energiewende de

NRW: Kraft fordert ausreichenden Bonus für Energie-intensive Betriebe

NRW-Regierungschefin Hannelore Kraft hat das Energiekonzept der Bundesregierung als nicht ausreichend kritisiert. "Ich mache mir große Sorgen um die Energie-intensiven Industrien", sagte die SPD-Politikerin der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Hier sei die Unterstützung im Energiepaket der Bundesregierung noch viel zu gering. Kraft will erreichen, dass die Energie-intensiven Unternehmen einen marktgerechten Bonus dafür bekommen, dass sie ihren Stromverbrauc

Bundeskanzlerin Merkel vor Reise nach Afrika

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird am morgigen Montag mit einer Wirtschaftsdelegation nach Afrika reisen. In drei Tagen will Merkel Kenia, Angola und Nigeria besuchen. Der Schwerpunkt der Reise ist der Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen, insbesondere auf dem Feld der Energiewirtschaft. Zusammen mit Merkel reist auch Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) nach Afrika, um über eine Zusammenarbeit in der Landwirtschaft und über Hilfe im Kampf gegen den Hunger zu sprechen. Merk

Energiewende: Wulff will sich für Gesetzes-Prüfung Zeit lassen

Bundespräsident Christian Wulff hat in einem Interview angekündigt, sich bei der Prüfung der Gesetze zur Energiewende Zeit zu lassen. Im "ZDF Sommerinterview" kritisierte Wulff die seiner Ansicht nach unzureichende Einbindung des Parlaments und das hohe Tempo bei der Energiewende. "Das ging doch jetzt alles sehr, sehr schnell und sehr am Parlament vorbei", so Wulff. Man dürfe solche Entscheidungen nicht in "Koalitionsausschüsse oder bestimmte Son

Kritik an Treibstoffen aus Ackerpflanzen wächst

Die Organisation "Rettet den Regenwald e.V." rechnet dem Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge mit einer Wende bei E10-Benzin und Biodiesel. Die Treibstoffe aus Ackerpflanzen sind zunehmend in die Kritik geraten. Mit überwältigender Mehrheit strich der US-Senat im Juni die Subventionen für Biosprit aus Mais, die im Jahr 2010 noch sechs Milliarden Dollar betragen hatten. Auch zehn internationale Organisationen, darunter die Weltbank, der Internatio­nale Wä