Mehrheit der Deutschen befürwortet SPD-Entscheid über Koalition

Die Mehrheit der Deutschen (58 Prozent) befürwortet, dass die Mitglieder der SPD nach Ende der Koalitionsverhandlungen darüber abstimmen, ob eine große Koalition gebildet wird. In einer Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin "Focus" zeigte sich die parteiübergreifende Zustimmung. So antworteten von den SPD-Anhängern 78 Prozent mit "ja", bei der Union waren es 54 Prozent, bei den Grünen 59 Prozent, bei der Linken 60 Prozent und bei der FDP

Schwesig will Frauenquote bis 2017 durchsetzen

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig will in den Koalitionsverhandlungen mit der Union die Einführung einer Frauenquote bis 2017 durchsetzen. "Um die Aufstiegschancen zu verbessern, brauchen die Frauen in Deutschland noch in dieser Legislaturperiode die Quote", sagte Schwesig "Bild am Sonntag". Schwesig, die die Koalitionsarbeitsgruppe zum Thema Familie und Frauen für die SPD leitet, warf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, nicht genug für

Umfrage: 76 Prozent fordern Entschuldigung von Obama

Nach Meinung von 76 Prozent der Bundesbürger sollte sich US-Präsident Barack Obama bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für das Abhören ihres Mobiltelefons durch den Geheimdienst NSA entschuldigen. Dies ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag von "Bild am Sonntag". Danach halten 17 Prozent eine Entschuldigung nicht für notwendig. 60 Prozent der Bundesbürger glauben, die Abhör-Affäre beschädige das Verhältnis zwischen

Verfassungsrechtler kritisiert Gauck wegen Aussagen über die AfD

Wegen seiner Äußerungen über die Alternative für Deutschland (AfD) wird Bundespräsident Joachim Gauck von einem Verfassungsrechtler kritisiert. Christoph Degenhart von der Universität Leipzig spricht von "problematischen Äußerungen", die geeignet seien, die Autorität des Bundespräsidenten zu untergraben. Während einer Diskussionsveranstaltung mit dem polnischen Staatspräsidenten Bronislaw Komorowski an der Europa-Universit&a

Glawischnig: Österreich muss sicherer Hafen für Flüchtlinge sein

Für die Klubobfrau und Bundessprecherin der Grünen in Österreich, Eva Glawischnig, muss das Land mehr für die Sicherheit von Flüchtlingen tun. "Neutralität heißt gerade heute auch, dass wir einen sicheren Hafen für Flüchtlinge bieten müssen", sagte die Politikerin am Samstag anlässlich des österreichischen Nationalfeiertages. "Die Situation in Syrien und nahezu täglich im Mittelmeer ertrinkende Flüchtlinge sind

Bericht: In der Union wächst Bereitschaft zu Doppelpass

Bei führenden Unionspolitikern wächst die Bereitschaft, einen Doppelpass in Deutschland zuzulassen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" meldet, warb Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier in der CDU-Vorstandssitzung dafür, die Diskussion "ohne Schaum vor dem Mund" zu führen. Die Union solle sich in den Verhandlungen mit der SPD "gesprächsoffen" zeigen. Das ist eine Kehrtwende. Denn Bouffiers Vorgänger Roland Koch hatte im Jahr 20

„Umdenken dringend notwendig!“ – Junger Wirtschaftsrat fordert Perspektivwechsel in der Arbeitswelt

"Wir haben in Deutschland lange genug darüber
diskutiert wie unsicher die Zukunftsaussichten für die Arbeitswelt
angesichts der demographischen Entwicklung und des zunehmenden
Fachkräftemangel sind. Jetzt müssen wir endlich handeln", fordert
Nils-Oliver Freimuth, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrats,
mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD.

"Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass sich die
Arbeitswelt in Deutschland

Sellering fordert gesetzlichen Mindestlohn von Union

Der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD), hat an die Spitzen der Union appelliert, einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro pro Stunde einzuführen. "Es ist höchste Zeit für die Einführung des Mindestlohns", schrieb Sellering in einem Gastbeitrag für die Zeitschrift "Superillu". Der Osten Deutschlands habe als Niedriglohn-Gebiet keine Zukunft. Im Wettbewerb um die guten Fachkräfte könnten d

Unilever-Chef Polman will mehr Frauen in Machtpositionen

Der Vorstandschef des weltweit drittgrößten Konsumgüterherstellers Unilever, der Niederländer Paul Polman, wünscht sich mehr Frauen in Machtpositionen. "Wenn mehr Frauen Entscheidungen treffen würden, wäre die Welt eine bessere", sagte Polman der "Welt". Der Manager begründet das so: Um Ziele erreichen zu können, seien vor allem Ausdauer und Zeit notwendig. Hinzu müssten die Fähigkeiten zu Partnerschaften und zur Ausrich

Zur Sache Rheinland-Pfalz!-Umfrage: Neun von zehn für vollständige Offenlegung der Kirchenvermögen

Sperrfrist: 24.10.2013 21:00
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Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

Im Auftrag des SWR-Politikmagazins "zur Sache Rheinland-Pfalz!"
hat das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap eine Blitzumfrage
zur Rolle und Finanzierung der Kirchen gestellt. Vor dem Hintergrund
der Diskussion um den Limburger Bischof Tebartz-van Elst hinterfragt
demnach die Mehrheit der Bundesbürger die bestehende