GKV: Es geht nicht um einseitige Kürzungen, sondern um eine kluge Strukturreform

GKV: Es geht nicht um einseitige Kürzungen, sondern um eine kluge Strukturreform

Die finanzielle Lage der Gesetzlichen Krankenversicherung ist ernst. Für uns ist klar: Alle Akteure im System – Leistungserbringer, Kostenträger und Politik – werden ihren Beitrag leisten müssen. Ein "Weiter so" auf Kosten der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler wird es nicht geben.

Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher:

"Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses machen deutlich: Die finanzielle Lage der Gesetzlichen Krankenversicherung ist ern

EU-Kommission verfehlt Chance für evidenzbasierte Tabak- und Nikotinpolitik / BVTE kritisiert einseitige Bewertung rauchfreier Alternativen, Ignoranz der Verbraucher und Anti-Nikotin-NGO-Einfluss

EU-Kommission verfehlt Chance für evidenzbasierte Tabak- und Nikotinpolitik / BVTE kritisiert einseitige Bewertung rauchfreier Alternativen, Ignoranz der Verbraucher und Anti-Nikotin-NGO-Einfluss

Die Europäische Kommission hat heute ihren Evaluierungsbericht zum EU-Rechtsrahmen für Tabak- und Nikotinprodukte vorgelegt. Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) sieht darin erhebliche Defizite, eine wissenschaftliche Schieflage bei der Beurteilung rauchfreier Nikotinprodukte und warnt vor den Konsequenzen für eine zukunftsfähige Politik.

"Die Europäische Kommission hatte die Chance, ihre Tabakpolitik evidenzbasiert und realit&au

Kommissionsvorschläge sind kurzsichtig und kontraproduktiv / Kein differenzierter Blick auf die möglichen wirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Folgen

Kommissionsvorschläge sind kurzsichtig und kontraproduktiv / Kein differenzierter Blick auf die möglichen wirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Folgen

Pharma Deutschland vermisst bei den heute von der Finanzkommission Gesundheit vorgelegten Vorschlägen einen differenzierten Blick auf die möglichen wirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Folgen. Es zeigt sich, dass der Auftrag der Kommission zu einseitig auf Einsparungen und wenig auf strukturelle Verbesserungen ausgerichtet ist. Dass wirtschaftspolitische Aspekte unberücksichtigt bleiben, ist die große Schwäche der Vorschläge. Insbesondere im Arzneimittelbe

Krankenhausreform auf Kurs: Bundesrat macht Weg frei für mehr Qualität

Krankenhausreform auf Kurs: Bundesrat macht Weg frei für mehr Qualität

Mit dem Beschluss des Krankenhausreformanpassungsgesetzes (KHAG) wird die Krankenhausreform rechtssicher umsetzbar. Die Neuausrichtung stellt Behandlungsqualität und medizinischen Bedarf in den Mittelpunkt, stärkt die Planungssicherheit der Länder und schafft die finanziellen Voraussetzungen für den notwendigen Strukturumbau. Ziel ist eine verlässliche, moderne und patientenorientierte Krankenhausversorgung.

Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher:

"Mit

Bundesrats-Beschluss zur Krankenhausreform: AOK sieht Protokollnotiz zu Untergrenzen für Pflegepersonal kritisch

Bundesrats-Beschluss zur Krankenhausreform: AOK sieht Protokollnotiz zu Untergrenzen für Pflegepersonal kritisch

Es war spannend bis zuletzt, aber heute hat auch der Bundesrat dem Krankenhausreform-Anpassungsgesetz (KHAG) zugestimmt – in Verbindung mit einer Protokollnotiz, in der das Bundesgesundheitsministerium unter anderem auf mögliche Ausnahmen bei den Pflegepersonaluntergrenzen hinweist. Erleichtert reagiert die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, auf den heutigen Beschluss der Länderkammer:

"Angesichts der prekären finanziellen Lage der GKV sollte m

DAK-Gesundheit schlägt 5-Punkte-Stabilitätspakt vor

DAK-Gesundheit schlägt 5-Punkte-Stabilitätspakt vor

Verwaltungsrat verabschiedet Resolution zur zukunftsfesten Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung

Die DAK-Gesundheit schlägt einen 5-Punkte-Stabilitätspakt für die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vor. Der Verwaltungsrat der Kasse hat heute in Hamburg einstimmig eine entsprechende Resolution verabschiedet. Konkret werden darin eine einnahmenorientierte Ausgabenpolitik, eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel, sowie umfassende Strukturrefo

Bessere Gesundheitsversorgung und Pflege sind möglich: Innovationen in Regionen umsetzen und kommunale Pflegeplanung

Bessere Gesundheitsversorgung und Pflege sind möglich: Innovationen in Regionen umsetzen und kommunale Pflegeplanung

Parlamentarischer Abend: Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen (NDGR e.V.) rücken regionale Innovationen und Prävention in den Fokus

Abgeordnete befürworten kommunale Pflegestrukturplanung und U-9-Vorsorgeuntersuchung / Kappert-Gonther und Lauterbach fordern auch Zuckersteuer in Präventionspaket

Mehr Gesundheit und bessere Pflege bei hoher Wirtschaftlichkeit sind machbar. Und: Bei vielen Gesundheitsrisiken und Krankheitsbildern ist

Bayern als Vorreiter: CSU-Fraktion begrüßt Einigung zu Springerkonzepten in der stationären Pflege

Bayern als Vorreiter: CSU-Fraktion begrüßt Einigung zu Springerkonzepten in der stationären Pflege

Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag begrüßt die Einigung der Pflegeverbände, Pflegekassen und Bezirke zur Weiterentwicklung des Rahmenvertrags für die vollstationäre Pflege und zur verbindlichen Regelung von Bedingungen und Finanzierung betrieblicher Ausfallkonzepte mit Springern. Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte zu verbessern, die pflegerische Versorgung zu sichern und den Einsatz von Zeitarbeit deutlich zu verringern. Kern der Einigun

Stabilitätspakt für die Pflegefinanzierung

Stabilitätspakt für die Pflegefinanzierung

Die PKV legt ein Sofortprogramm mit drei konkreten Maßnahmen gegen das strukturelle Defizit in der Sozialen Pflegeversicherung vor.

Die neuen Zahlen des GKV-Spitzenverbands sind alarmierend: Die Soziale Pflegeversicherung (SPV) rutscht im Jahr 2026 in ein Defizit von 2,8 Milliarden Euro ab, im Jahr 2027 werden es knapp fünf Milliarden Euro sein. Die Zeit zum Handeln ist jetzt. Der PKV-Verband legt daher ein Sofortprogramm vor, das schnelle und wirksame Lösungen bietet, ohne die

Reimann: Apothekenreform darf nicht mehr kosten

Reimann: Apothekenreform darf nicht mehr kosten

Die Apothekenreform ist heute Thema im Bundestag: In erster Lesung wird über den Entwurf des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung (ApoVWG) beraten. Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, begrüßt die vorgesehenen Ansätze zur Sicherung einer flächendeckenden Arzneimittelversorgung. Gleichzeitig warnt sie vor weiteren Belastungen der Beitragszahlenden durch die Reform:

"Die Apothekenreform enthält viele gute Ans&a