Die finanzielle Lage der Gesetzlichen Krankenversicherung ist ernst. Für uns ist klar: Alle Akteure im System – Leistungserbringer, Kostenträger und Politik – werden ihren Beitrag leisten müssen. Ein "Weiter so" auf Kosten der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler wird es nicht geben.
Die Europäische Kommission hat heute ihren Evaluierungsbericht zum EU-Rechtsrahmen für Tabak- und Nikotinprodukte vorgelegt. Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) sieht darin erhebliche Defizite, eine wissenschaftliche Schieflage bei der Beurteilung rauchfreier Nikotinprodukte und warnt vor den Konsequenzen für eine zukunftsfähige Politik.
"Die Europäische Kommission hatte die Chance, ihre Tabakpolitik evidenzbasiert und realit&au
Pharma Deutschland vermisst bei den heute von der Finanzkommission Gesundheit vorgelegten Vorschlägen einen differenzierten Blick auf die möglichen wirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Folgen. Es zeigt sich, dass der Auftrag der Kommission zu einseitig auf Einsparungen und wenig auf strukturelle Verbesserungen ausgerichtet ist. Dass wirtschaftspolitische Aspekte unberücksichtigt bleiben, ist die große Schwäche der Vorschläge. Insbesondere im Arzneimittelbe
Mit dem Beschluss des Krankenhausreformanpassungsgesetzes (KHAG) wird die Krankenhausreform rechtssicher umsetzbar. Die Neuausrichtung stellt Behandlungsqualität und medizinischen Bedarf in den Mittelpunkt, stärkt die Planungssicherheit der Länder und schafft die finanziellen Voraussetzungen für den notwendigen Strukturumbau. Ziel ist eine verlässliche, moderne und patientenorientierte Krankenhausversorgung.
Es war spannend bis zuletzt, aber heute hat auch der Bundesrat dem Krankenhausreform-Anpassungsgesetz (KHAG) zugestimmt – in Verbindung mit einer Protokollnotiz, in der das Bundesgesundheitsministerium unter anderem auf mögliche Ausnahmen bei den Pflegepersonaluntergrenzen hinweist. Erleichtert reagiert die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, auf den heutigen Beschluss der Länderkammer:
"Angesichts der prekären finanziellen Lage der GKV sollte m
Verwaltungsrat verabschiedet Resolution zur zukunftsfesten Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung
Die DAK-Gesundheit schlägt einen 5-Punkte-Stabilitätspakt für die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vor. Der Verwaltungsrat der Kasse hat heute in Hamburg einstimmig eine entsprechende Resolution verabschiedet. Konkret werden darin eine einnahmenorientierte Ausgabenpolitik, eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel, sowie umfassende Strukturrefo
Parlamentarischer Abend: Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen (NDGR e.V.) rücken regionale Innovationen und Prävention in den Fokus
Abgeordnete befürworten kommunale Pflegestrukturplanung und U-9-Vorsorgeuntersuchung / Kappert-Gonther und Lauterbach fordern auch Zuckersteuer in Präventionspaket
Mehr Gesundheit und bessere Pflege bei hoher Wirtschaftlichkeit sind machbar. Und: Bei vielen Gesundheitsrisiken und Krankheitsbildern ist
Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag begrüßt die Einigung der Pflegeverbände, Pflegekassen und Bezirke zur Weiterentwicklung des Rahmenvertrags für die vollstationäre Pflege und zur verbindlichen Regelung von Bedingungen und Finanzierung betrieblicher Ausfallkonzepte mit Springern. Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte zu verbessern, die pflegerische Versorgung zu sichern und den Einsatz von Zeitarbeit deutlich zu verringern. Kern der Einigun
Die PKV legt ein Sofortprogramm mit drei konkreten Maßnahmen gegen das strukturelle Defizit in der Sozialen Pflegeversicherung vor.
Die neuen Zahlen des GKV-Spitzenverbands sind alarmierend: Die Soziale Pflegeversicherung (SPV) rutscht im Jahr 2026 in ein Defizit von 2,8 Milliarden Euro ab, im Jahr 2027 werden es knapp fünf Milliarden Euro sein. Die Zeit zum Handeln ist jetzt. Der PKV-Verband legt daher ein Sofortprogramm vor, das schnelle und wirksame Lösungen bietet, ohne die
Die Apothekenreform ist heute Thema im Bundestag: In erster Lesung wird über den Entwurf des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung (ApoVWG) beraten. Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, begrüßt die vorgesehenen Ansätze zur Sicherung einer flächendeckenden Arzneimittelversorgung. Gleichzeitig warnt sie vor weiteren Belastungen der Beitragszahlenden durch die Reform: