Die Unternehmen in Deutschland fühlen sich gegen eine mögliche Zuspitzung der Euro-Krise gut gewappnet: Mehr als jedes vierte Unternehmen will derzeit keine Kredite für Investitionen aufnehmen, sondern sie aus eigener Kraft finanzieren. Das geht aus einer Sonderauswertung der Frühsommer-Firmenumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor, die dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) vorliegt. "Die Finanzierungssituation ist für die mei
Auch der Vorstandsvorsitzende des Münchner Dax-Konzerns Siemens, Peter Löscher, mischt sich in die Eurodebatte. Im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe) zeigt er sich zuversichtlich für den Euro. Auf die Frage, ob er Angst habe, dass der Euro scheitern könnte, sagte Löscher: "Das befürchte ich nicht. Europa braucht den Euro, und Deutschland braucht ihn in besonderem Maße. Ohne den Euro würde unser Land erh
Wirtschaftsvertreter beurteilen die aktuelle konjunkturelle Lage gedämpft optimistisch. Der Vorstandschef von Lufthansa-Cargo, Karl Ulrich Garnadt, kommentierte im Nachrichtenmagazin "Focus" die Lage in der Luftfrachtbranche mit den Worten: "Die Nachfrage hat sich abgeschwächt – von einer echten Krise kann aber noch keine Rede sein." Der Chef des Leverkusener Chemiekonzerns Lanxess, Axel Heitmann, sagte "Focus": "Europa entwickelt sich im Moment schw&
Der Chef des weltgrößten Luftfahrtkonzerns, dem amerikanischen Unternehmen Boeing, glaubt, dass der Fachkräftemangel die Wettbewerbsfähigkeit der USA bedroht. Angesichts steigender Produktionszahlen und eines durchschnittlichen Wachstums des Weltluftverkehrs von fünf Prozent pro Jahr sieht Jim McNerney bereits heute einen Engpass bei gut ausgebildetem Personal: "Wir bringen nicht genug hochqualifizierte, technisch ausgebildete Menschen hervor", sagte er der &q
Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat die Bundesregierung aufgefordert, schnellstmöglich ein neues Leistungsschutzrecht zu beschließen. VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer schreibt in einem Gastbeitrag für "Bild am Sonntag": "Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung das Leistungsschutzrecht auf den Weg bringt und der Bundestag das Gesetz verabschiedet." Scherzer mahnte, ohne ein Leistungsschutzrecht könnte der Wir
Die Verbraucherpreise in der Schweiz sind im Juni um 0,3 Prozent auf 99,5 Punkte gegenüber dem Vormonat gesunken. Das teilte das Bundesamt für Statistik in der Schweiz am Freitag mit. Im Jahresvergleich gab es einen Rückgang um 1,1 Prozent. Dabei sind vor allem die Preise von Erdölprodukten um 4,2 Prozent gesunken. Heizöl wurde 5,3 Prozent billiger, während sich Benzin um 3,5 Prozent und Diesel um 3,3 Prozent verbilligten. Die Preise für den Verkehr gingen imme
Der Verbrauch von Super E10 ist im April 2012 um insgesamt 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Nach den aktuellen Verbrauchsdaten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) belief sich der Anteil von Super E10 bei den Ottokraftstoffen im April 2012 auf 15,35 Prozent. Gegenüber dem Vormonat stieg der E10-Verbrauch demnach um 25.091 Tonnen auf insgesamt 237.749 Tonnen an. Ein Jahr zuvor, im April 2011, hatte der Marktanteil noch bei 9,2 Prozent gelegen. Nach
Am 30. Juni endete die Erklärungsfrist zur
Tarifangleichung für Zeitarbeitnehmer in der Metall-, Elektro- und
Chemie-Industrie. Damit sind die Reglungen von allen Beteiligten
offiziell akzeptiert. Die Einigung bestärkt die Tarifautonomie der
Zeitarbeitsbranche.
Als Vorreiter und Impulsgeber hat Randstad seit vielen Jahren die
Entwicklung und Professionalisierung der
Personaldienstleistungsbrache mitgeprägt. Im Jahr 2000 hat Randstad
einen flächendeckenden Tari
Deutschlands größtes Stahl- und Technologieunternehmen ThyssenKrupp ist vom Bundeskartellamt im Verfahren um ein Schienenkartell mit der Höchststrafe belegt worden. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, muss die ThyssenKrupp-Tochter GfT Gleistechnik ein Bußgeld von insgesamt 103 Millionen Euro zahlen. Auf die zum Bahntechnink-Konzern Vossloh gehörende Firma Stahlberg Roensch entfallen 13 Millionen Euro Bußgeld. Zwei Töchter des österreichischen
Als erste gesetzliche Krankenkasse schafft die Hanseatische Krankenkasse (HEK) die Praxisgebühr bei Zahnarztbesuchen ab. Dies berichtet die "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe) unter Berufung auf Kassenkreise. Die HEK will ihren Versicherten rückwirkend zum 1. Januar 2012 die zehn Euro pro Quartal, die auch bei Zahnarztbesuchen anfallen, im Rahmen ihres Bonusprogramms erstatten. Damit verzichte die Kasse jährlich auf Einnahmen von etwa 2,5 Millionen Euro zugunsten der rund 40