SPD verlangt von der Landesregierung Antworten zum Hitzeschutz in NRW

SPD verlangt von der Landesregierung Antworten zum Hitzeschutz in NRW

Düsseldorf/Bielefeld. Die Hitzewelle im Juni mit gut 1.200 an ihren Folgen verstorbenen Menschen allein in NRW ist politisch noch nicht verarbeitet. Jetzt will es die Landtagsfraktion der SPD genau wissen. In einer Kleinen Anfrage an drei Minister der Landesregierung und den Ministerpräsidenten persönlich erfragt sie, was genau deren Ministerien in den heißen Junitagen vom 18. bis 28. Juni unternommen haben, um die Bevölkerung und vor allem die vulnerablen Gruppen zu sc

Die Union sollte sich auf andere Schlachten konzentrieren

Die Union sollte sich auf andere Schlachten konzentrieren

Die CDU führt ihr tragikomisches Sommertheater auf, statt die Bühne im Wahlkampf anderen zu überlassen, und Regisseur Merz ist die Inszenierung völlig entglitten. Von Kanzlerdämmerung ist bereits die Rede. Der Absturz des einstigen Hoffnungsträgers ist dramatisch.

Darum wird es höchste Zeit, dass nun alle, die sich an Merz abgearbeitet haben, wieder runter vom Baum kommen. Und der Sauerländer täte gut daran, jetzt Demut zu zeigen, sich mit seiner Par

In der deutschen Autoindustrie ist niemand mehr sicher

In der deutschen Autoindustrie ist niemand mehr sicher

Selbst BMW kann sich dem Abstieg der deutschen Autoindustrie nicht mehr entziehen. Der Konzern kürzt 8000 Arbeitsplätze, die meisten davon in Deutschland.

Die Ursachen sind mehrgestaltig. Managementfehler mischen sich mit weltpolitischen Verwerfungen, wirtschaftspolitischer Naivität und einem unattraktiven Heimatstandort. Konkret: Dass die deutschen Autobosse die Elektromobilität verschlafen haben und bei der Batterietechnik von Asien abhängig sind, hat sich herumgespro

Ob Merz daraus gelernt hat, kann bezweifelt werden

Ob Merz daraus gelernt hat, kann bezweifelt werden

Das Problem war ja nie, dass Merz Schnieder entlässt. Wie auch immer man dessen Arbeit im Einzelnen bewerten mag. (…) Aber ohne Nachfolger? Das ist demütigend. Oder "unwürdig", wie es Schnieder ausdrückte. Und das war allein die Schuld des Kanzlers und seiner Ungeduld.

Außerdem hätte er auch gleich Steffen Bilger fragen können, eine logische Besetzung, der als Staatssekretär im Verkehrsministerium gearbeitet hat und neun Jahre im Ausschuss f&

Der Staat muss zeigen,dass er seine Bürger schützt

Der Staat muss zeigen,dass er seine Bürger schützt

Islamistische Gewalt folgt dabei einer klaren Logik. Sie sucht sich Orte, die für das Gegenteil der eigenen Ideologie stehen, also für Pluralität, Gleichberechtigung und individuelle Freiheit. Der CSD ist dafür ein besonders starkes Symbol. (…)

Nun ist das Entsetzen groß, Politiker versuchen, es in Worte zu kleiden, die die Bürger so oder ähnlich schon viele Male gehört haben. Und sie fragen sich: Warum scheitert der Rechtsstaat trotz des Wissens um di

Die Argumente sind mehr als zweifelhaft

Die Argumente sind mehr als zweifelhaft

Die Veränderung trifft aber eben nicht nur Journalisten und Abgeordnete. Jeder Bürger kann über das IFG Einsicht in Akten und Vermerke einfordern, in E-Mails oder Kalendereinträge – noch. Die Kosten einer Anfrage könnten steigen, von aktuell maximal 500 Euro auf mehrere Tausend. Wer außer der Presse wird dieses Recht dann noch in Anspruch nehmen? (…)

Brisant ist auch: Es entsteht der Eindruck, dass hier ein Gesetz eingeschränkt wird von einer Bundesregierun

Ein Hardliner als Gesundheitsminister / Standpunkt von nd.DerTag

Ein Hardliner als Gesundheitsminister / Standpunkt von nd.DerTag

Die politische Selbstüberschätzung von Jens Spahn (CDU) hat Folgen. Bundeskanzler Friedrich Merz gruppiert sein Kernteam neu. Noch ist nicht alles auf dem Tisch, aber allein in der Gesundheitspolitik wirft der Ministerwechsel einige Fragen auf. Nina Warken (CDU) hat es geschafft, das wichtige GKV-Spargesetz zeitgerecht durch Parlament und Bundesrat zu lavieren. Dass es dabei Widerspruch von vielen Seiten gab, war zu erwarten. Die Ministerin zeigte sich stur, und erfüllte den Plan

Der neu beschlossene bayerische „Uniformtag“ ist ein Produkt politischen Marketings

Der neu beschlossene bayerische „Uniformtag“ ist ein Produkt politischen Marketings

Wieder eine tolle Idee zur Anerkennung der unentgeltlich Dienst an der Gesellschaft Leistenden, ohne dass die klammen öffentlichen Finanzen strapaziert werden müssen. Die Frage ist allerdings, ob es wirklich ein Herzensanliegen von freiwilligen Feuerwehrleuten oder Helfern des Technischen Hilfswerks ist, in ihrer Uniform an der Seite der Kollegen im Büro Vorgänge zu bearbeiten. Am Fließband oder im Homeoffice macht das Ganze nur wenig Sinn. Der hierzulande tief verwurze

Keine Schonfrist für den kommenden Fraktionschef

Keine Schonfrist für den kommenden Fraktionschef

Mit Blick auf die direkt nach der Sommerpause anstehenden Großbaustellen Rente- und Pflegereform konnten sie nicht ins Risiko gehen. Diese durchzusetzen wird ein Kraftakt, vor allem wenn die Landtagswahlen in Ostdeutschland derart ausgehen, wie sich laut den Umfragen abzeichnet.

Stellt die AfD künftig in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern den Ministerpräsidenten, wacht Deutschland politisch in einem anderen Land auf. Die Reformpolitik der Regierung Merz stünde grund

Ein Fraktionschef muss auch mal widersprechen können

Ein Fraktionschef muss auch mal widersprechen können

In der Unionsfraktion mögen andere Regeln gelten. An ihrer Spitze könnte Frei seine Stärken ausspielen. Er ist gut vernetzt, geschätzt und kennt die internen Mechanismen. Frei kann das, war nach Jens Spahns Rücktrittserklärung vielfach zu hören. (…)

Doch hat er für das neue Amt die nötige Bissigkeit, die ihm im alten fehlte? (…)

(…) Eine Fraktion ist nicht der verlängerte Arm der Regierung, sondern auch ein Korrektiv. Ihr Vorsitzender mus