Das Kabinett hat gestern eine Gegenäußerung auf die Stellungnahme des Bundesrates zum Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) verabschiedet. Den aktuellen Stand der Krankenhausreform und des Ringens von Bund und Ländern um die Details der Reform kommentiert die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann:
"Fest steht, dass wir uns die aktuellen Qualitätsdefizite und ineffizienten Strukturen im Krankenhausbereich nicht mehr länger lei
Schon jetzt steht fest, dass die Versicherungsbeiträge sowohl in der gesetzlichen (GKV) als auch in der privaten Krankenversicherung (PKV) im folgenden Jahr deutlich steigen werden. Dabei erhöht sich bei vielen Anbietern der GKV der Zusatzbeitrag von 1,6 auf bis zu 2,45 Prozent im Durchschnitt. Insbesondere für Menschen mit höherem Einkommen bedeutet dies eine zusätzliche Belastung im oberen dreistelligen Bereich. Auch die PKV setzt ihre Kostenpolitik der letzten Jahre f
Gesetzlich Versicherte bekommen aufgrund massiver Knappheit im deutschen Gesundheitssystem schon lange nicht mehr das, was ihnen eigentlich zusteht. Keine freien Betten, nicht genug Personal und eine fehlende gründliche Behandlung sind nur die Spitze des Eisbergs: Welche genauen Gründe so viele Menschen in die private Versicherung treiben, verrät Versicherungsexperte Dieter Homburg im Folgenden.
Das derzeitige Gesundheitssystem lässt viele gesetzlich Versicherte im Stich: H&
Arztpraxen in Sachsen und insbesondere in den ländlichen Gebieten können ihren Betrieb überdurchschnittlich stark mit Einnahmen aus der Behandlung Privatversicherter sichern. Das zeigen neue Daten aus dem PKV-Regionalatlas Sachsen zur medizinischen Versorgung in den Regionen.
Der PKV-Regionalatlas für Sachsen beziffert u. a. die zusätzlichen Einnahmen von Arztpraxen durch Privatversicherte und schlüsselt sie nach Regionen, Städten und Landkreisen auf. Diese M
Zahnärzte gehören zu den Berufsgruppen, die sich aufgrund ihres hohen Einkommens entscheiden können, wie sie für Krankheitsfälle abgesichert sein wollen. Dabei kommen sie bei der privaten Krankenversicherung (PKV) häufig nicht nur in den Genuss eines umfangreicheren Leistungsspektrums als bei der gesetzlichen Krankenversicherung, sie müssen zudem meist weniger dafür bezahlen als andere Privatversicherte. Zusätzlich haben sie in der GKV den große
Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankversicherung (GKV) für die Krankenhausversorgung haben eine magische Grenze erreicht: Rund 100 Milliarden Euro werden es nach Schätzungen des GKV-Spitzenverbandes im Jahr 2024 sein; jeder dritte Euro der Beitragsgelder fließt damit in diesen Sektor. Nun sollen zu allem Überfluss die Betragszahler auch noch systemwidrig die Hälfte der Kosten für den geplanten Transformationsfonds tragen. Das wären noch einmal 2,5 Milliarden Eu
Die Debeka, Deutschlands größter privater Krankenversicherer, zahlt Anfang September rund 230 Millionen Euro an ihre Versicherten zurück. Insgesamt bekommen ca. 350.000 Mitglieder einen Teil ihrer Beiträge erstattet, da sie für das Kalenderjahr 2023 keine Rechnung eingereicht haben. Die Rückerstattung von durchschnittlich 2,5 Monatsbeiträgen gibt es bereits nach einem leistungsfreien Jahr. Versicherte in Ausbildung erhalten je nach Tarif sogar bis zu sechs Mon
Mit der Pronova BKK starten ab sofort 14 junge Menschen in ihr Berufsleben. Das Ausbildungsangebot der Krankenkasse erfreute sich auch in diesem Jahr wieder großer Beliebtheit bei den zukünftigen Fachkräften – es wurden alle Plätze vergeben.
"Auf den Fachkräftemangel bereiten auch wir Krankenkassen uns vor. Nicht nur vor diesem Hintergrund setzt die Pronova BKK schon immer auf eine fundierte Ausbildung ihrer Mitarbeitenden. Wir freuen uns sehr, dass die hohe Nachf
Die R+V Versicherung erzielte im ersten Halbjahr 2024 ein Plus bei den Beitragseinnahmen von rund einem Prozent. Für das Gesamtjahr wird ein Wachstum auf Marktniveau erwartet. Auf der Schadenseite schlagen in den ersten sechs Monaten Elementarschäden mit 200 Millionen Euro zu Buche.
In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres steigerte die R+V Gruppe ihren Umsatz in der deutschen Erstversicherung auf 9,3 Milliarden Euro. Waren die Beiträge per Juni 2023 im Vergleich zum Vor