Wirtschaftslage – Die Politik muss jetzt die Fesseln lösen

Wirtschaftslage – Die Politik muss jetzt die Fesseln lösen

Die Lage ist ernst, aber sie ist nicht hoffnungslos. Damit aus der Krise ein neuer Aufschwung wird, braucht es jetzt weniger staatliches Mikromanagement und mehr Vertrauen in das, was das Land so stark gemacht hat. Wenn die Politik die Fesseln löst, die sie der Wirtschaft über Jahrzehnte angelegt hat, wird aus dem heutigen Drama das Drehbuch für ein Comeback. Jetzt entscheidet sich, ob wir die Zukunft gestalten wollen oder nur noch resigniert nach hinten blicken.

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Kinderwagen-Hersteller Zekiwa ist insolvent

Kinderwagen-Hersteller Zekiwa ist insolvent

Halle – Eine weitere ostdeutsche Traditionsmarke steckt in finanziellen Nöten: Der Kinderwagen-Hersteller Zekiwa aus Kretzschau (Burgenlandkreis) ist insolvent. "In den vergangenen Monaten war die wirtschaftliche Entwicklung durch rückläufige Umsätze, steigende Kosten und eine anhaltende Ergebnisbelastung geprägt", teilte die Geschäftsführung der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstag-Ausgabe) auf Anfrage mit. Insbesondere der Geburt

Kommentar von „nd.DerTag“ über Donald Trumps Verharmlosung von Treibhausgasen

Kommentar von „nd.DerTag“ über Donald Trumps Verharmlosung von Treibhausgasen

Ein Schlag ins Gesicht für die Wissenschaft – und für all jene, die sich in den USA in den vergangenen Jahrzehnten um Klimaschutz bemüht haben: US-Präsident Donald Trump hat die Einschätzung der staatlichen Umweltbehörde EPA zu den Gefahren von Treibhausgefahren auf die menschliche Gesundheit zurückgenommen. Damit entfällt die Grundlage zahlreicher Umweltschutzregulierungen in den USA. Trump öffnet damit eine Tür, um den Klimaschutz fast vollst&a

Österreichischer Finanzminister glaubt an mehrheitsfähige linke Wirtschaftspolitik

Österreichischer Finanzminister glaubt an mehrheitsfähige linke Wirtschaftspolitik

Der österreichische sozialdemokratische Finanzminister Markus Marterbauer findet, dass grundsätzlich "jede Erbschaft, so wie Arbeitseinkommen, ab dem ersten ersten Euro besteuert werden" sollte. Bei einer Vermögensteuer ginge es aber auch um die Wirkung auf die Demokratie – weswegen sie wiederum vor allem "die ganz Reichen" zahlen sollen, erklärt er im Interview mit "nd.Die Woche" (Freitagsausgabe).

Marterbauer ist Ur-Keynesianer und Verfechter

Kommentar von „nd.DieWoche“ zum Ausschluss von Wladislaw Heraskewytsch

Kommentar von „nd.DieWoche“ zum Ausschluss von Wladislaw Heraskewytsch

Für viele Menschen ist es Trauer, für einen Olympioniken soll es eine politische Botschaft sein: Weil der ukrainische Skeletonfahrer Wladislaw Heraskewytsch auf seinem Helm Bilder von im Krieg getöteten Sportlern aus seiner Heimat trägt, wurde er am Donnerstag von den Winterspielen ausgeschlossen. So verlangt es das Neutralitätsgebot der Olympischen Charta.

Folgt man diesem Gedanken mal kurz, dann ist das Vorgehen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) durchaus

Hochschulbaugesellschaft soll zahlreiche Uni-Beschäftigte übernehmen – Gewerkschafter befürchten Tarifflucht

Hochschulbaugesellschaft soll zahlreiche Uni-Beschäftigte übernehmen – Gewerkschafter befürchten Tarifflucht

Die neu zu gründende Hochschulbaugesellschaft soll weitreichendere Aufgaben übernehmen als bisher bekannt. Die Baugesellschaft, die Bau- und Sanierungsvorhaben der Hochschulen zentralisieren soll, soll auch Instandhaltung und Management der Hochschulgebäude übernehmen – also etwa auch Klempnerarbeiten. Das geht aus dem Referentenentwurf für das Gesetz zur Einrichtung der Hochschulbaugesellschaft vor. Dieser liegt der Tageszeitung "nd.DerTag" (Mittwochausgabe) v

Kommentar von „nd.DerTag“ zu den alten Argumenten gegen Vermögensteuer und Co. Ranziges Mantra.

Kommentar von „nd.DerTag“ zu den alten Argumenten gegen Vermögensteuer und Co. Ranziges Mantra.

Berlin. Die deutsche Wirtschaft kommt seit geraumer Zeit nicht aus der Rezession, und das, obwohl gerade den großen Unternehmen unter anderem in der Coronakrise Milliarden an Staatsknete zugute kamen. Obwohl die Bundesrepublik seit Jahrzehnten eine Steueroase ist. Und obwohl trotz all der legalen Schlupflöcher Großaktionäre und Konzernlenker trotzdem noch jedes Jahr geschätzt 100 Milliarden Euro Steuern hinterziehen. Trotz all dieser "Pull-Faktoren" für

Bauen statt Regulieren

Bauen statt Regulieren

Justizministerin Stefanie Hubig nimmt sich einen realen Missstand vor: Kurzzeitmieten und möblierte Wohnungen werden oft genutzt, um mit teuren Pauschalen die Mietpreisbremse zu umgehen. (…) Doch noch so viele Verschärfungen des Mietrechts ändern nichts an der Kennziffer, die wirklich zählt: Hunderttausende Wohnungen fehlen. Solange Baurecht, Baukosten, Genehmigungen und Steuern Investoren und private Bauherren ausbremsen und selbst Gutverdiener immer größere Pro

Arbeitgeber-Chef Kampeter kritisiert Zögerlichkeit der Bundesregierung bei Reformen

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Bielefeld. Die deutschen Arbeitgeber kritisieren das Durcheinander von unterschiedlichen Reformvorschlägen und die Zögerlichkeit der Bundesregierung. Das sagte der Hauptgeschäftsführer der deutschen Arbeitgeberverbände, Steffen Kampeter, der in Bielefeld erscheinenden "Neuen Westfälischen" (Samstagausgabe). "Wir brauchen Veränderungen in unserem Land. Und richtig ist auch, dass diese nur gemeinsam mit der Bevölkerung unternommen werden k&oum

Stromnetz – Der Tennet-Deal kommt spät, ist teuer und dumm

Stromnetz – Der Tennet-Deal kommt spät, ist teuer und dumm

Warum fehlte der Mut für eine echte Bürgerbeteiligung? (…) Stattdessen bleibt die Finanzierung der Energiewende eine verpasste Chance. Ein Investitionsprojekt, bei dem die Gewinne internationalisiert werden und die Lasten im Land hängen bleiben. Der jetzige Einstieg des Bundes sichert zwar endlich ein Veto-Recht bei der kritischen Infrastruktur. Doch der große finanzielle Profit aus der deutschen Energiewende bleibt weiterhin ein Exportschlager, bei dem sich andere üb