Ein am heutigen Freitag vom
Rechnungsprüfungsausschuss (RPA) des Deutschen Bundestages
verabschiedeter Beschluss macht eine Kostenexplosion bei der
geplanten Fehmarnbeltquerung deutlich. Der RPA hat darin das
Bundesverkehrsministerium aufgefordert, zusätzliche Risiken von
Europas größtem Infrastrukturprojekt für Deutschland zu bewerten.
Dazu zähle eine Alternative zu der denkmalgeschützten
Fehmarnsundbrücke angesichts der zu erwartenden Verkehrsmen
Aus NABU-Sicht wird das neue
Kreislaufwirtschaftsgesetz keine Umweltverbesserungen bringen, wenn
am jetzigen Entwurf festgehalten wird. Deutschland setze seine Rolle
als Vorreiter einer nachhaltigen Abfallwirtschaft aufs Spiel, teilte
der NABU anlässlich der heutigen Anhörung in Bonn zum neuen
Gesetzesentwurf mit. Die Müllverbrennung (energetische Verwertung)
werde darin mit der stofflichen Verwertung gleichgestellt. Das
entspreche nicht den europäischen Vorgaben, die
Knapp vier Wochen vor Beginn der
Weltnaturschutzkonferenz im japanischen Nagoya (18.-29.10.) hat der
NABU an Bundeskanzlerin Merkel und Bundesumweltminister Röttgen
appelliert, sich für ehrgeizige Beschlüsse zur Rettung der
biologischen Vielfalt einzusetzen. Beide Politiker nehmen an der
Sitzung der UN-Vollversammlung zur Entwicklungs- und Umweltpolitik in
New York teil. Im "Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt
2010" wird der Naturschutz bei den Beratunge
Anlässlich der heutigen Großdemonstration in Berlin
gegen die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung für
Atomkraftwerke (AKW) erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke:
"Nur weil Kanzlerin Merkel und die Atombosse einen Vertrag
aushandeln, ist das letzte Wort zur Atompolitik noch längst nicht
gesprochen. Heute zeigen die Menschen auf der Straße, was sie von
Geheimverträgen mit Atomkonzernen, längeren AKW-Laufzeiten und m
Der NABU hat die heute von der Bundesregierung im
Parlament vorgelegten Haushaltskürzungen für die klimafreundliche
Sanierung von Gebäuden kritisiert. "Im gesamten Bundeshaushalt findet
sich nur wenig, wo das Geld so gut angelegt ist, wie bei der
Förderung von Wärmedämmung und energiesparenden Heizungen. Wer da
kürzt, spart wirklich am falschen Ende", erklärte
NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Jeder investierte Euro zahle
si
Während Deutschland und andere EU-Staaten
viel Geld in den Schutz gefährdeter Vogelarten und deren Brutgebiete
investieren, hält Malta auch sechs Jahre nach dem Beitritt zur
Europäischen Union an weitreichenden Möglichkeiten zur Jagd auf die
dort rastenden Zugvögel fest. Nach Angaben des NABU nutzen
passionierte Vogeljäger dies aus, um neben den mehr als 30 zur Jagd
freigegebenen Vogelarten auch zahlreiche andere, in ihrem Bestand
bedrohte Arten zu t&oum
Momentan landen in Deutschland wertvolle Ressourcen
in der Müllverbrennung und gehen somit endgültig verloren. Unter dem
Motto "Verwerten statt Verbrennen" fordert der NABU die Einführung
einer Wertstoffmülltonne für jeden deutschen Haushalt ab dem Jahr
2012, in der neben Verpackungen auch alle anderen recycelbaren
Materialien wie Metall und Kunststoffe gesammelt werden sollen. Vor
diesem Hintergrund hat der NABU beim deutschen Bundestag eine
öffentl
Der NABU will sich stärker gegen die zunehmende
Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll engagieren und hat vor
diesem Hintergrund ein bundesweites Projekt zum Thema gestartet.
Neben Information und Aufklärung der Öffentlichkeit und Beratung von
Politik und Wirtschaft sind gezielte Aktionen, wie zum Beispiel
Strandreinigungen und Aufstellen von Sammelcontainern sowie
Initiativen mit Fischern geplant.
"Mehr als 6,4 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen jed
NABU-Präsident Olaf Tschimpke erklärt zu der
Einigung auf längere Atomkraftwerkslaufzeiten beim Koalitionsgipfel
im Kanzleramt:
"Wenn Wissenschaft nicht weiterhilft, schlägt die Stunde der
Ideologen. Kanzlerin Merkel knickt vor der Atomlobby ein und zieht
den Ausstieg aus dem Atomausstieg durch, ohne sich um
wissenschaftliche Erkenntnisse oder die Meinung der Bevölkerung zu
scheren. Das von der Bundesregierung beauftragte Energiegutachten
liefert jedenfal
Der NABU hat Forderungen von Fischerei- und
Anglerverbänden nach einer drastischen Reduzierung der
Kormoranbestände eine deutliche Absage erteilt. Der Deutsche
Fischerei-Verband (DFV) hatte auf dem Fischereitag in München
gefordert, dass die Hälfte aller Kormorane in Deutschland "von der
Bildfläche verschwinden" solle.
NABU-Präsident Olaf Tschimpke: "Das Comeback des Kormorans an
Küsten, Seen und Flüssen ist trotz regionaler Problem