Das Standortauswahlverfahren für ein deutsches Atommüll-Endlager wird nach Berechnungen der Bundesregierung in den kommenden 15 Jahren zwei Milliarden Euro kosten. "Insgesamt ist ein Erfüllungsaufwand für das Standortauswahlverfahren von einmalig etwas über zwei Milliarden Euro zu erwarten", heißt es im Gesetzentwurf zur Endlagersuche, der der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) vorliegt und am kommenden Mittwoch vom Kabinett gebilligt werden so
Der Vorsitzende des Arbeitskreises Wirtschaft und Finanzen der FDP-Bundestagsfraktion, Hermann Otto Solms, hat eine schnelle gesetzliche Regelung für die Förderung von Schiefergas in Deutschland gefordert. "Die Umwelt- und Wirtschaftspolitiker der Koalitionsfraktionen haben einen gemeinsamen Beschluss gefasst, eine Gesetzesinitiative zur Zulassung der Schiefergasförderung in Deutschland unter der Berücksichtigung strikter umweltpolitischer Auflagen auf den Weg zu bringen
Schleswig-Holstein wird nach Angaben seines Umweltministers Robert Habeck (Grüne) keinesfalls alle 21 Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll bei sich lagern, die in den kommenden drei Jahren aus der englischen Wiederaufbereitungsanlage Sellafield zurück nach Deutschland kommen. "Nationaler Konsens heißt nicht, dass Schleswig-Holstein die Last allein trägt und hier alle Sellafield-Castoren eingelagert werden", sagte Habeck der "Welt". An d
Das Bundesumweltministerium will in "einer genauen Nutzen-Risiko-Abwägung" untersuchen lassen, ob eine Bergung von Atommüll aus dem Ärmelkanal sinnvoll ist. Das meldet das ARD-Politikmagazin "Report Mainz" auf seiner Homepage. Das Magazin hatte bereits 2011 über die Versenkung der Atommüllfässer berichtet. Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser vom Bundesumweltministerium antwortete am Mittwoch im Deutschen Bundestag auf eine mündliche An
Die Union lehnt eine Abgabe auf Plastiktüten rundweg ab. Der Vorsitzende des Bundestags-Wirtschaftsausschusses Ernst Hinsken (CSU) bezeichnete den Vorschlag von Grünen und Deutscher Umwelthilfe (DUH), 22 Cent je Tüte zu verlangen, in der "Mittelbayerischen Zeitung" als "Beutelschneiderei". Die Deutschen wären "Weltmeister beim Mülltrennen und Recycling", erklärte Hinsken. Das zeige sich auch bei der Verwendung von Plastiktüten. Im
Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) sieht das System des europäischen Emissionshandels in einer Krise. "Das war gestern ein Rückschlag für den Klimaschutz in Europa", erklärte Altmaier mit Blick auf das Nein des Europäischen Parlaments zur Verringerung der CO2-Zertifikate am Mittwoch im Deutschlandfunk. Jedoch bleibe der Umweltminister weiterhin optimistisch, da der Antrag nicht endgültig abgelehnt worden sei, sondern lediglich an die Ausschüsse
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat sich gegen das sogenannte Fracking zur Förderung von Schiefergas ausgesprochen. "So lange es technologisch nötig ist, Chemikalien in den Boden zu pressen, die dann drohen ins Grundwasser einzudringen, sollten in Deutschland gar keine Genehmigungen erteilt werden", sagte er im Gespräch mit der neuen Ausgabe des Greenpeace-Magazins. "In unserem Wahlprogramm zur Bundestagswahl fordern wir deshalb einen Verzicht auf das Fracking, bis alle Ris
Die Bundestagsfraktionen von Union und FDP halten die Entscheidung für das Endlager Gorleben nach wie vor für richtig. Dies geht aus der Bewertung der Koalition zum Untersuchungsausschuss "Gorleben" hervor, die in den Abschlussbericht einfließen wird, wie die Onlineausgabe der "Neuen Presse" berichtet. In der Bewertung heißt es: "Auch die Entscheidung für den Salzstock Gorleben als Erkundungsstandort für ein mögliches Endlager im Jahr
Die Treibhausgasemissionen in der Schweiz sind im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Es konnten insgesamt 4,1 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, teilte das Schweizer Bundesamt für Umwelt am Montag mit. Die Eidgenossen haben sich im Rahmen des Kyoto-Protokolls zu einer Emissionsverminderung von acht Prozent gegenüber 1990 verpflichtet. Die Haupteinsparungen waren im Jahr 2011 aber nicht menschgemacht, sondern auf den vergleichsweise milden Winter zurückzuf&u
Die Investitionen in saubere Energien sind in den ersten drei Monaten 2013 weltweit dramatisch eingebrochen. In keinem Quartal seit 2009 war das Anlagevolumen geringer, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf den Wirtschafts-Informationsdienst Bloomberg New Energy Finance. Als Ursache für den 22-prozentigen Rückgang nennt der Dienst die unsicheren politischen Rahmenbedingungen in den Schlüsselmärkten USA und Deutschland, die Zurückhaltung in den Märkten