Gleich mehrere Politikwissenschaftler sehen die umstrittene "Mittelfinger-Geste", mit der sich SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück für die "SZ" hat ablichten lassen, gelassen. Werner Patzelt nannte die Geste für die Interview-Situation angemessen. "Wenn er kommentieren soll, was er davon hält, dass viele sozusagen mit dem Stinkefinger auf ihn gezeigt haben, dann ist der Mittelfinger der entsprechenden Hand durchaus ein für diesen Zweck adäqu
Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA), der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel, ist Spekulationen entgegengetreten, wonach Peer Steinbrück im Fall einer rot-grünen Wahlniederlage Verhandlungen über eine mögliche Große Koalition führen wolle. "Ich kann nur alle davor warnen, anhand nicht näher belegter Zitate Gespensterdebatten zu führen. Wir befinden uns auf der Zielgeraden mit wachsender Zustimmung"
SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier kann die Aufregung um die "Stinkefinger"-Geste vom Kanzlerkandidaten der Sozialdemokraten, Peer Steinbrück, nicht nachvollziehen. "Ich finde, die Ironie in dem Bild ist klar erkennbar", sagte Steinmeier der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Steinbrück zeigt sich auf dem aktuellen Cover des Magazins der "Süddeutschen Zeitung" in der ungewöhnlichen Pose. Während eines sogenannten "Int
Die "Stinkefinger"-Geste von Peer Steinbrück sowie Berichte über mögliche Zukunftspläne des SPD-Kanzlerkandidaten im Falle einer Großen Koalition sorgen bei der SPD-Linken für massive Verärgerung. Die SPD kämpfe bis zur Schließung der Wahllokale am 22. September "geschlossen und entschlossen für den rot-grünen Politikwechsel und die Abwahl der miserablen Merkel/Rösler-Regierung. Alle anderen Aufgeregtheiten über In
Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat sich distanziert zu dem Foto geäußert, auf dem SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück den ausgestreckten Mittelfinger zeigt: "Die Bürger können sich nun erneut ein Bild vom Kandidaten machen", sagte der CDU-Politiker der "Welt". Er fügte hinzu: "Mehr ist dazu nicht zu sagen." Steinbrück zeigt sich auf dem Cover des Magazins der "Süddeutschen Zeitung" in der ungewöhnliche
Die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) hat laut einer aktuellen Umfrage in der Wählergunst leicht zulegen können: Wenn bereits am kommenden Sonntag gewählt werden würde, käme die AfD laut dem ZDF-"Politbarometer" nun auf vier Prozent und kann damit einen Prozentpunkt hinzugewinnen und sich berechtigte Hoffnungen auf einen Bundestags-Einzug machen. Die Union verliert hingegen einen Punkt und kommt nun auf 40 Prozent, während die FDP weiter
Politbarometer-Projektion: Gut eine Woche vor der Bundestagswahl
verliert die Union geringfügig an Unterstützung, während die Grünen
sich wieder etwas verbessern können: Würde schon an diesem Sonntag
gewählt, käme die CDU/CSU auf 40 Prozent (minus 1) und die SPD
weiterhin auf 26 Prozent. Die FDP bliebe bei 6 Prozent, die Linke bei
8 Prozent, die Grünen kämen auf 11 Prozent (plus 1) und die AfD auf 4
Prozent (plus 1). Alle anderen Parteien
Bei der Präsidentenwahl auf den Malediven hat der
erste Wahlgang am vergangenen Wochenende offenbar keinen Sieger
hervorgebracht. In Führung liegt der vor etwa eineinhalb Jahren
abgesetzte Präsident Mohamed Nasheed. Damals wurde ihm vorgeworfen,
den Islam zu wenig voranzubringen, weil er sich zunächst unter
anderem gegen die Todesstrafe aussprach. Nun ist eine Stichwahl
erforderlich, da Nasheed im ersten Wahlgang nicht die erforderlichen
50 Prozent der Stimmen erhielt.
Laut Richard Hilmer, Geschäftsführer des Meinungs- und Wahlforschungsinstituts Infratest Dimap, ist die Bundestagswahl ein "offenes Rennen". Die SPD stehe im Vergleich zur letzten Wahl im Jahr 2009 "zwar etwas besser da", aber sie liege "deutlich hinter der Union", während die Grünen "nicht so stark" seien, "wie sie lange Zeit ausgesehen hatten", sagte Hilmer am Freitag im "Deutschlandfunk". "Insofern ist es f&u
Die Spitzenkandidatin der hessischen Linken, Janine Wissler, hat sich irritiert über die Absage von SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel an ein rot-rot-grünes Bündnis gezeigt. Wissler sagte in hr-Info, sie habe sich darüber sehr gewundert: "Es ist doch so, dass wir dringend einen Politikwechsel brauchen. Und wenn es dafür reicht, Schwarz-Gelb abzuwählen, dann darf man doch diese Option nicht schon vor der Wahl verbauen. Da wundert`s mich schon, warum die