Unionsfraktionschef Volker Kauder hat die Kritik der FDP an den Wahlversprechen von CDU und CSU in scharfer Form zurückgewiesen. Um den Einzug in den Bundestag zu schaffen, sollten die Liberalen "vor allem Rot-Grün und die Linken angreifen", sagte Kauder der "Welt am Sonntag". "Mancher Kommentar aus den Reihen der FDP an unseren Vorstellungen war zudem sachlich nicht zutreffend." FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle hatte das Wahlprogramm, das CDU und
Bei Jung- und Erstwählern haben die SPD und ihr Kanzlerkandidat Peer Steinbrück derzeit keine Chance gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Union. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für das Nachrichtenmagazin "Focus". Demnach entschieden sich 39 Prozent für Angela Merkel und 13 Prozent für Steinbrück, wenn die 18- bis 29-Jährigen den Regierungschef direkt wählen dürften. Besonders gro
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und SPD-Chef Sigmar Gabriel haben die Führungsriege der SPD zum verstärkten Kampf gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die schwarz-gelbe Koalition aufgerufen. "Wir müssen eine geschlossene Phalanx bilden, um das Spiel zu drehen. Das gilt nicht nur für und beide, das gilt für alle mit Führungsaufgaben in der SPD", sagte Steinbrück in einem gemeinsamen Interview mit Gabriel der "Bild-Zeitung" (
SPD–Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat die Bedeutung seiner Frau Gertrud für seinen Bundestagswahlkampf betont. "Ohne ihre Unterstützung und liebevolle Zuwendung geht so was nicht", sagte Steinbrück der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe): "Ich brauche ein Zuhause, um im Wahlkampf marschieren zu können." Zugleich räumte Steinbrück ein, die Härte der Angriffe auf seine Person zunächst unterschätzt zu haben: "Ich hat
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat Umfang und Inhalt des Wahlprogramms verteidigt. "Ein Programm ist kein Album mit Merkel-Fotos", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe). Die CDU setze nicht nur auf "eine beliebte Kanzlerin", sondern verbinde "dies mit einem programmatischen Anspruch". Deshalb sei das Programm 125 Seiten dick geworden. Dass darin trotzdem keine Koalitionsaussage mit der FDP enthalten sei, sei keine Absage a
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) gibt der Anti-Euro-Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) keine langfristigen Erfolgschancen. "Eine Partei aber, die mit den Ängsten der Menschen spielt und als einzige Botschaft hat: `Raus aus dem Euro, zurück zur D-Mark`, die kann keine echte Alternative für Deutschland sein", sagte der FDP-Vorsitzende der "Heilbronner Stimme". Es sei aber wichtig, die Bedenken der Bevölkerung bez&uum
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hält Änderungen am Regierungsprogramm der Union bis Sonntag für möglich. "Es handelt sich um einen Entwurf. Entscheiden werden die beiden Parteivorstände erst am Sonntag", sagte Gröhe der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Dass das Programm eine Einladung an die SPD zur großen Koalition sei, wies Gröhe entschieden zurück. "Es ist der gemeinsame Fahrplan von CDU und CSU, wie wir e
Der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, hat seinen Führungsanspruch in der Partei bekräftigt. "In jedem Bundestagswahlkampf ist der Kandidat derjenige, der die Zügelführung haben muss", sagte Steinbrück der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mittwochsausgabe). "Egal wie der Kandidat heißt", fügte er an. Seine Kritik am Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel am Wochenende bezeichnete er als einen "Weckruf zur rechten Zeit, der ö
Bonn/Berlin, 18. Juni 2013 – Der Botschafter der USA
in Deutschland, Philip D. Murphy, hat vor Barack Obamas Besuch in
Berlin die guten Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der
Bundesrepublik hervorgehoben. "Die Bedeutung Deutschlands für die USA
ist sehr groß", sagte er im phoenix-Interview. "Wir haben gemeinsame
Werte und diese Werte definieren die Grundlagen der transatlantischen
Beziehungen." Zwar seien die Herangehensweisen der beiden Lände
Die Zeiten, als Barrack Obama als charismatischer
Künder einer besseren Gesellschaft, ja Welt – "Yes, we can" – fast
überall auf dem Globus nahezu uneingeschränkte Verehrung mobilisieren
konnte, sind definitiv vorbei. Zu lang ist die Liste der
Widersprüche, die dem wohl etwas voreilig gekürten
Friedensnobelpreisträger inzwischen selbst bei treuen Anhängern schon
den sarkastischen Vorwurf einer dritten und vierten Amtszeit seines
Vorgängers G