Ihr Vertrauen geschenkt haben die Bürger
freilich einem Mann, dessen Zukunftsfähigkeit durchaus bezweifelt
werden kann. Der Chef der Muslimliga, Nawaz Sharif, hat das Land
bereits in den 1990er Jahren als Ministerpräsident geführt – seine
Bilanz fiel damals allerdings angesichts von Korruption und
Inkompetenz ziemlich mager aus. Als Sharif im Jahr 1999 vom damaligen
Armeechef Pervez Musharraf gestürzt wurde, waren viele Pakistani
erleichtert. Sharif steht in der Pf
Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Bulgarien liegt die bisherige Regierungspartei GERB laut Prognosen und Hochrechnungen vorne. Die bürgerliche Partei von Ex-Regierungschef Borissow soll rund 30 Prozent der Stimmen erhalten haben, die Sozialisten liegen mit etwa 27 Prozent dahinter. Welches Lager die Regierung bilden kann, hängt vom Abschneiden der kleineren Parteien ab. Im Zentrum von Sofia kam es am Abend zu Protesten und zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Po
Die Anschläge in der türkischen Stadt Reyhanli an der syrischen
Grenze führen einmal mehr vor Augen, wie chaotisch die Lage in der
Region inzwischen ist. Zwar sagt die türkische Regierung den
festgenommenen mutmaßlichen Attentätern Kontakte zum Regime von
Baschar al-Assad nach. Doch selbst wenn sie solche Verbindungen
nachweist, belegten diese noch nicht, dass der Diktator hinter den
Bluttaten steckt.
Respekt: Die Pakistaner geben nicht auf, und sie haben Mut. Auch
der blinde Hass und der Terror der Taliban haben die Menschen nicht
davon abgehalten, in Massen an die Wahlurnen zu gehen. Etwa 60
Prozent der Wahlberechtigten gaben ihren Stimmzettel ab – angesichts
der Terroranschläge mit Dutzenden von Toten und weit mehr als 100
Verletzten war dies alles andere als selbstverständlich.
Damit nicht genug, hat Pakistan eine historische Wahl erlebt. Zum
erste
Pakistans früherer Regierungschef Nawaz Sharif hat sich bei der Parlamentswahl zum Sieger erklärt. "Gott hat uns mit diesem Sieg gesegnet. Jetzt betet, dass Gott uns mit einer absoluten Mehrheit segnet", sagte der Politiker in der Nacht zum Sonntag vor jubelnden Anhängern in Lahore. Pakistanischen Medienberichten zufolge lag Sharifs konservative Muslim-Liga (PML-N) am Sonntagmorgen in 126 der umkämpften 270 Wahlkreise vorn. Die Pakistanische Gerechtigkeitsbewegung d
Die Union muss in der Wählergunst erneut leichte Verluste hinnehmen: Nach der Meta-Analyse aller in der letzten Woche durch die großen Meinungsforschungsinstitute veröffentlichten Umfragen kommen CDU und CSU auf 39,3 Prozent, wenn heute Bundestagswahlen wären. Das sind 0,5 Punkte weniger als in der Vorwoche. Die SPD kommt auf 26,3 Prozent, ein leichtes Plus von 0,3 Prozentpunkten. Die FDP gewinnt 0,1 Punkte hinzu und landet bei 4,8 Prozent, die Grünen klettern um 0,1 Pr
Kurz vor Ablauf der Frist hat sich auch der frühere iranische Staatschef Rafsandschani für die Präsidentenwahl am 14. Juni beworben. Der 78-jährige Rafsandschani war zwischen 1989 und 1997 schon einmal Präsident und gilt als vergleichsweise moderat. In den letzten Jahren hatte er immer wieder mit Kritik an Ahmadinedschad von sich Reden gemacht und gilt als Oppositionsführer. Insgesamt haben sich 400 Kandidaten beworben, die allerdings noch vom "Wächterrat&
Der Auftakt der Parlamentswahlen in Pakistan ist am Samstag von mehreren Anschlägen überschattet worden. Bei einem Bombenattentat auf ein Büro der paschtunischen Regionalpartei ANP in Karatschi wurden nach Angaben der Behörden mindestens elf Menschen getötet und 36 weitere verletzt. Bei den meisten Opfern soll es sich um Kinder handeln. In der Stadt Peschawar wurden bei einem Anschlag in der Nähe eines Wahllokals acht Menschen verletzt. Für die Anschläge w
Die ersten beiden Bundesvorsitzenden der Piraten beklagen, dass Personalquerelen und Verfahrensfragen die Partei von den Sachthemen ablenken. "Die verbissene Basiskultur lenkt unnötig von den traditionellen Kernanliegen – eine digitalisierte Gesellschaft und offene Kultur – ab", sagte Christof Leng im Gespräch mit "Handelsblatt-Online". "Wir haben zuletzt nur mit unserem Personal von uns reden gemacht, das war schlecht. Am Wochenende wollen wir uns von den l&au
Bernd Schlömer, Vorsitzender der Piratenpartei, befürwortet eine direkte Demokratie über das Internet. Das Internet würde es ermöglichen, Menschen intensiver an politischen Entscheidungsverfahren zu beteiligen, sagte Schlömer im Deutschlandfunk. "Die Piratenpartei möchte die Zukunft gestalten", so der Politiker weiter. Bezüglich der schlechten Umfrageergebnisse seiner Partei äußerte sich Schlömer zurückhaltend: Die Piraten se