CDU-Politiker: Anti-Euro-Partei könnte SPD-Kanzlerschaft begünstigen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch hat sich besorgt über den großen Zuspruch für die neue Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) geäußert. Wenn die AfD an der Fünf-Prozent-Hürde scheitere, seien "schlimmstenfalls 4,9 Prozent der Wählerstimmen weitgehend für das bürgerliche Lager verloren", sagte Willsch "Handelsblatt-Online". Sie fehlten dann CDU/CSU und FDP, um sich gegenüber drei linken

Umfrage: „Alternative für Deutschland“ kommt aus dem Stand auf drei Prozent

Die erst am Wochenende gegründete Anti-Euro-Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) käme auf drei Prozent der Stimmen, wenn am kommenden Sonntag ein neuer Bundestag gewählt würde. Das ist das Ergebnis des aktuellen INSA-Meinungstrends im Auftrag der "Bild-Zeitung" (Dienstagsausgabe). INSA-Chef Hermann Binkert sagte der Zeitung: "Die AfD hat ein großes Potenzial. Zwei Drittel der Deutschen lehnen die Milliarden-Rettungsschirme für de

Parteienforscher sieht AfD-Erfolg nur bei neuer Zuspitzung der Euro-Krise

Nach Einschätzung des Wissenschaftlers Everhard Holtmann hat die neu gegründete Anti-Euro-Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Chance auf Einzug in den Bundestag. Denn noch sei nicht ausgemacht, ob die Positionen der AfD überhaupt bei hinreichend vielen Wählern verfangen. "Dass sich das derzeit demoskopische gemessene Potential tatsächlich in konkrete Wählerstimmen am 22. September in einer für

Sonntagsfrage: SPD verliert weiter

Die SPD muss in der Gunst der Wähler erneut leichte Verluste hinnehmen. Nach der Meta-Analyse aller in der letzten Woche durch die großen Meinungsforschungsinstitute veröffentlichten Umfragen kommen die Sozialdemokraten auf 25,8 Prozent, wenn heute Bundestagswahlen wären. Das sind 0,5 Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. CDU und CSU kommen auf 40,5 Prozent und können im Vergleich zur Vorwoche damit um 0,7 Prozentpunkte zulegen. Die FDP erreicht in den Umfragen f&u

Linkenchef wirft SPD zu wenig Kritik an Merkel vor

Die Linkspartei kritisiert den Umgang der SPD mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und der schwarz-gelben Regierungskoalition. "Als halbe Opposition kann man nicht an die Regierung kommen", sagte Linkenchef Bernd Riexinger im Gespräch mit "Handelsblatt-Online". "Immer Merkel zustimmen, wenn es drauf ankommt, und sonst von Fettnapf zu Fettnapf torkeln, so macht man Merkel stark und den Wechsel unwahrscheinlich." An diesem Sonntag will die SPD auf dem Bundesparteita

Brüderle freut sich auf Zusammenarbeit mit Kubicki

Der FDP-Spitzenkandidat für die im September anstehende Bundestagswahl, Rainer Brüderle, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Wolfgang Kubicki im Wahlkampf. "Wir sind seit Jahren befreundet. Er hat seinen eigenen Kopf und ist ein origineller Typ. Angepasste Menschen sind ja nicht immer gerade kreativ", sagte Brüderle in einem Interview mit der "Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung" (Samstagausgabe). Kubicki verstehe etwas von Kampagnen, Brüderle sehe ih

AfD rechnet mit zweistelligem Ergebnis bei Bundestagswahl

Vor dem morgigen Gründungsparteitag geht der designierte Bundesvorsitzende der Euro-Protestpartei "Alternative für Deutschland" (AfD), Bernd Lucke, von einem zweistelligen Ergebnis bei der Bundestagswahl aus und schließt Koalitionen mit den im Bundestag vertretenen Parteien aus. "Ich denke, dass ein zweistelliges Ergebnis realistisch ist", sagte der Hamburger Ökonom der "Bild am Sonntag". Gleichzeitig schloss Lucke Koalitionen mit den im Bundest

Oppermann sieht SPD besser aufgestellt als 2009

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, sieht seine Partei trotz des gegenwärtigen Umfragetiefs besser aufgestellt als noch im Jahr 2009. "Die Wahl ist völlig offen. Die große Mehrheit hat doch noch gar nicht entschieden, wem sie ihre Stimme gibt", sagte der SPD-Politiker der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Unsere Chancen für einen Regierungswechsel sind deutlich besser als 2009", sagte

Spitzenpolitiker der Union gehen hart mit SPD-Wahlprogramm ins Gericht

Unmittelbar vor Beginn des SPD-Parteitags an diesem Sonntag gehen Spitzenpolitiker der Union hart mit dem Wahlprogramm der Sozialdemokraten ins Gericht. Unions-Fraktionschef Volker Kauder sagte der "Bild am Sonntag": "Die Pläne der SPD und ihres Kanzlerkandidaten sind Gift für Wachstum sowie für Arbeits- und Ausbildungsplätze in Deutschland. Das sollte Herr Steinbrück wissen. Aber er muss wohl den Linken in der SPD einen Preis zahlen." CSU-Generalsekr

Weil: Steinbrück soll Wahlkampfstrategie beibehalten

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) weist Forderungen aus den eigenen Reihen zurück, der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück solle die Wahlkampfstrategie ändern. "Er soll weitermachen wie bisher", sagte Weil der "Stuttgarter Zeitung" (Samstagausgabe). "Es zahlt sich aus, wenn Politiker authentisch und echt sind und man sie wiedererkennt." Es gebe angesichts magerer Umfragewerte für Steinbrück und die SPD keinen Grund in