Adenauer-Enkel rechnet mit Einzug der Freien Wähler in den Bundestag

Der designierte Spitzenkandidat der Freien Wähler für die Bundestagswahl, der Adenauer-Enkel Stephan Werhahn, geht davon aus, dass die Partei im Herbst in den Bundestag einziehen wird. In einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte er auf die entsprechende Frage: "Ich denke, wir haben gute Chancen. Und falls es ganz knapp nicht für fünf Prozent reicht, dann schaffen wir den Einzug mit drei Direktmandaten in Gemeinden, wo wir ohnehin

Stuttgarter Zeitung: Den Menschen näherkommen / Leitartikel zur Papstwahl

Was können Lateinamerika und seine Kirche von
ihm erwarten? Was kann die Weltkirche erhoffen von einem Papst aus
Lateinamerika? Allzu optimistisch sollten die Katholiken nicht sein.
In Lateinamerika weht der gleiche Wind wie anderswo auch. Kirchen, in
deren ersten drei Reihen niemand unter fünfzig sitzt, während ab
Reihe vier alles leer ist – das gibt es längst auch in Lateinamerika.
Zwar sind noch viele Menschen katholisch – 42 Prozent aller 1,2
Milliarden Katholiken le

Deutschlandtrend: SPD verliert, FDP legt zu

In der wöchentlichen Erhebung des ARD-Deutschlandtrends kommt die Union bei der Sonntagsfrage gegenüber der Vorwoche unverändert auf 40 Prozent. Die SPD verliert im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und kommt auf 25 Prozent. Dies ist ihr niedrigster Wert seit Juni 2011. Die Grünen kommen unverändert auf 17 Prozent. Die FDP kann um einen Punkt zulegen und erreicht fünf Prozent. Die Linke kommt unverändert auf sieben Prozent. Die Piraten legen um einen Punkt zu

Gorbatschow glaubt an Merkels Wiederwahl

Der frühere sowjetische Präsident Michail Gorbatschow ist sich sicher, dass Angela Merkel (CDU) nach der Bundestagswahl Regierungschefin bleibt. "Ich glaube, dass Volk wird Frau Merkel wiederwählen", sagte er auf einer Literatur-Veranstaltung in Köln, wo er am Mittwochabend seine Autobiografie vorstellte. Er selbst sei zwar von der Einstellung her eher Sozialdemokrat, bekannte Gorbatschow, wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstagausgabe) berichtet.

Stuttgarter Zeitung: Eineüberfällige Öffnung / Leitartikel zur Papstwahl

Nach 35 Jahren der Gesamtära Wojtyla-Ratzinger
haben die "Brüder Kardinäle", als die sie der neue Papst titulierte,
anscheinend wieder einen aus der alten Zeit geholt – anstatt nach
vorne zu schauen. Keinen lächelnden, charismatischen Jungen – wie
etwa den Filippino Luis Antonio Tagle -, sondern einen steifen,
ergrauten Hierarchen. Und einen, der vor acht Jahren schon hätte
Papst werden können, wäre damals Joseph Ratzinger nicht so stark
gewese

Trierischer Volksfreund: Ein gutes Zeichen: Die Wahl des neuen Papstes macht Hoffnung für die katholische Kirche

Das waren schon beeindruckende, überraschende Bilder
gestern Abend – die selbst den Tausenden Menschen auf dem Petersplatz
offenbar zunächst die Sprache verschlagen haben: Bei allem sonst aus
Rom und dem Vatikan gewohnten Pomp steigt da ein Mann in der
schlichten weißen Soutane auf die Mittelloggia des Petersdoms, bittet
um einen guten gemeinsamen Weg und um ein Gebet für sich selbst –
Jorge Mario Kardinal Bergoglio.

Ein neuer Papst, der endlich nicht aus Europa stamm

Kretschmann: Stuttgart 21 kein Thema für Bundestagswahl

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will den Streit um Stuttgart 21 aus dem Bundestagswahlkampf heraushalten. "Das ist entschieden", sagte er der "Stuttgarter Zeitung" (Donnerstagausgabe). Parteikollegin Renate Künast hatte hingegen noch in der vergangenen Woche angekündigt, dass Stuttgart 21 sicher Thema des Wahlkampfes sein werde, "denn das bewegt die Menschen im Land". Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe

Keine Flitterwochen für Kenias neuen Präsidenten / Wahlsieger erwarten politische und ökonomische Herausforderungen

Mit einer knappen Mehrheit hat Kenia
überraschend bereits im ersten Wahlgang Uhuru Kenyatta zum vierten
Präsidenten der Republik gewählt. Das Land ist erleichtert über den
relativ ruhigen Ablauf der Wahlen. Doch war die verzögerte Auszählung
mit wirtschaftlichen Einbußen verbunden, für Kenia und auch die
Nachbarländer.

Die neue Regierung in Nairobi wird vor vielen politischen und
ökonomischen Herausforderungen stehen. Der Wahlsieger und

Trittin und Göring-Eckardt kritisieren Agenda 2010 scharf

Zum Jahrestag der Agenda 2010 haben die grünen Spitzenkandidaten Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt scharfe Kritik an der von ihnen persönlich mitverantworteten Agenda 2010 geübt. Zugleich kündigten sie an, die Agenda 2010 im Falle eines Wahlsiegs zu korrigieren. Viele Aussagen über die Agenda seien "Mythen", schreibt das grüne Spitzenduo in der "Zeit". So seien nicht die Sozialreformen der damaligen rot-grünen Bundesregierun

Wahlsieger Grillo glaubt nicht an Verbleib Italiens in Euro-Zone

Der italienische Politiker und Überraschungssieger der letzten Parlamentswahl, Beppe Grillo, glaubt nicht an den Verbleib Italiens in der Euro-Zone. "De facto ist Italien doch schon aus dem Euro raus", sagte der Vorsitzende der Partei "Fünf Sterne" in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Er gehe davon aus, dass auch die nordeuropäischen Staaten Italien nur so lange halten würden, "bis sie die Investitionen ihrer Banken i