Referendum: Falklandinseln bleiben britisch

Bei der Volksabstimmung zum nationalen Verbleib der Falklandinseln hat eine überwältigende Mehrheit für Großbritannien gestimmt. 99,8 Prozent der Insulaner, die das Referendum selbst eingeleitet hatten, entschied sich dafür britisch zu bleiben. Obwohl die "Malwinen" geographisch in Südamerika liegen und seit fast 200 Jahren von Argentinien beansprucht werden, gelten sie als Relikt der britischen Kolonialherrschaft. Die rund 3.000 Falkländer besitzen

Verdi-Chef Bsirske hält rot-rot-grüne Bundesregierung für denkbar

Für den Vorsitzenden der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, ist eine Bundesregierung aus SPD, Grünen und Linkspartei angesichts der herrschenden Politik der sozialen Ungleichheit eine denkbare Alternative. Rot-Rot-Grün "kann eine Regierungszukunft für Deutschland sein", sagte Bsirske in einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstagausgabe). Aber realistisch deute sich noch nicht an, dass schon 2013 "Sozialdemokraten in der

Linken-Chef Riexinger hält SPD-Programm für „rosa Prosa“

Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hält die Verabschiedung des SPD-Wahlprogramms für unzureichend: "Erst einmal ist der Entwurf nur rosa Prosa", sagte Riexinger der "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Solange die SPD nicht sagt, mit wem sie was umsetzen will, ist das ganze Papier nicht mehr wert als die Rentenlüge von 2002 und die Mehrwertsteuerlüge von 2005." Riexinger fügte hinzu: "Wir mobilisieren im Wahlkampf

SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück stellt Wahlprogramm vor

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Parteichef Sigmar Gabriel haben am Montag das Programm der Sozialdemokraten für die Bundestagswahl am 22. September vorgestellt. "Das ist ein Programm des Kandidaten und der Partei", betonte Steinbrück bei dem gemeinsamen Auftritt in Berlin. Zudem entspreche das Programm den von der SPD wahrgenommen Erwartungen der Bürger an die Politik. Dass sich dabei die "Achse dieser Republik etwas nach links verschoben" habe, da

+++Korrektur+++ Kardinal Duka: Neuer Papst muss Weltprediger sein

Der tschechische Kardinal Dominik Duka erhofft
sich vom zukünftigen Papst einen neuen Zeitabschnitt für die
katholische Kirche. "Wir sind alle überzeugt, dass eine neue Etappe
in der Kirchengeschichte kommt", sagte der Erzbischof von Prag im
PHOENIX-Interview. Die europäischen Katholiken machten weltweit nur
eine Minderheit von weniger als 20 Prozent aus. "In diesem Sinne
müssen wir mehr mit der Internationalität der Kirche rechnen",
forde

Kardinal Duka: Neuer Papst muss Weltprediger sein

Der tschechische Kardinal Dominik Duka erhofft
sich vom zukünftigen Papst einen neuen Zeitabschnitt für die
katholische Kirche. "Wir sind alle überzeugt, dass eine neue Etappe
in der Kirchengeschichte kommt", sagte der Erzbischof von Prag im
PHOENIX-Interview. In Europa seien die Katholiken in der Minderheit,
weltweit machten sie weniger als 20 Prozent aus. "In diesem Sinne
müssen wir mehr mit der Internationalität der Kirche rechnen",
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Altkanzler Schröder traut Steinbrück Amt des Bundeskanzlers zu

Der frühere Kanzler Gerhard Schröder (SPD) traut dem SPD-Spitzenkandidaten Peer Steinbrück das Amt des Bundeskanzlers zu. Steinbrück habe "natürlich" die notwendige Führungskraft für das Amt, sagte Schröder der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe). "Es ist ja bekannt, dass ich ihn unterstütze und das tue ich immer noch", fügte er hinzu. Mit Blick auf die zahlreichen Pannen während den ersten fünf Monaten von St

Kubicki setzt auf zweistelliges FDP-Ergebnis bei Bundestagswahl

Auf ein zweistelliges Ergebnis nach der Bundestagswahl setzt das neue FDP-Präsidiumsmitglied Wolfgang Kubicki. "Die Partei lebt", sagte er den "Kieler Nachrichten" (Montagausgabe). Dem alten und neuen Vorsitzenden Philipp Rösler fehlten zum wirklich großen Vorsitzenden jetzt nur noch ein paar Wahlerfolge. "Er wirkt jetzt locker, souverän, auch inhaltlich stark. Mit der Form vom Berliner Parteitag wird er auch die Herzen der Menschen erreichen",

Umfrage: 87 Prozent befürworten Einführung von Volksentscheiden

Deutsche Spitzenpolitiker und eine erdrückende Mehrheit der Bundesbürger sprechen sich für die Einführung von Volksentscheidungen auf Bundesebene ein. Eine aktuelle Emnid-Umfrage für die "Bild am Sonntag" ergab, dass 87 Prozent der Deutschen wie ihre Nachbarn aus der Schweiz direkt über strittige Fragen per Volksabstimmung entscheiden wollen. Nur 11 Prozent sind dagegen. Auf der Wunschliste der Abstimmungsthemen ganz oben stehen mit 81 Prozent der Atomauss

Sonntagsfrage: Union und SPD verlieren in Wählergunst

Die Union und die SPD müssen in der Wählergunst leichte Verluste hinnehmen. Nach der Meta-Analyse aller in der letzten Woche durch die großen Meinungsforschungsinstitute veröffentlichten Umfragen kommen CDU und CSU auf 40 Prozent, wenn heute Bundestagswahlen wären. Das sind 0,2 Punkte weniger als in der Vorwoche. Die SPD kommt auf 26,7 Prozent, ein Minus von 0,5 Prozent. Die FDP liegt bei 4,7 Prozent und kann damit im Vergleich zur Vorwoche leichte Gewinne von 0,2 Punkt