WAZ: Kein Aufruf zur Gleichmacherei. Kommentar von Tobias Blasius

Diese Bilanz der Gewerbesteuer-Einnahmen in NRW
wirkt wie eine nachgereichte Begründung für den umstrittenen
"Kommunal-Soli", den Rot-Grün ab dem kommenden Jahr einigen
leistungsstarken Städten abverlangen will. Die Schieflage erscheint
ja auch offensichtlich: Die einen haben hohe Einnahmen und niedrige
Hebesätze, mit denen sie als Standort immer attraktiver werden. Die
anderen darben und sind längst in der Abwärtsspirale aus immer neuen
Belast

Allgemeine Zeitung Mainz: Eine Chance / Kommentar zur Facebook-Initiative

Natürlich lässt sich trefflich darüber streiten, ob
ein mobiler Internetzugang für die Ärmsten der Armen tatsächlich das
drängendste Problem ist und sie vor einem Smartphone nicht erst mal
überhaupt eine Lebensperspektive brauchen. Überdies wittern Skeptiker
hinter Zuckerbergs Vision der vernetzten Welt nicht mehr als die
Profitgier eines aufsteigenden Medienmoguls. Solche Einwände kann man
anführen, sie liefern allerdings keine übe

Weitere Fondsanleger stimmen für geplanten Portfolioverkauf der Wölbern Invest KG

– Ehemalige Kritiker unterstützen Verkaufsabsichten
– Aufnahme von weiteren vier Immobilien in Verkaufsprozess
– Das vom Hamburger Emissionshaus Wölbern Invest für den Verkauf
vorgesehene Immobilienportfolio erhöht sich auf ein
Gesamtinvestitionsvolumen von rund 950 Millionen Euro.

Wie Anfang Juli gemeldet, hatten die Anleger von 13 Fonds dem
Verkauf ihrer Fondsimmobilien mit einem Marktinvestitionswert von
insgesamt 750 Millionen Euro bereits zuge

Bundesbankpräsident Jens Weidmann: „Eine Währungsunion ist kein Club“ / Austritte einzelner Länder hätten „gravierende Konsequenzen“

"Deutschland würde schwere Nachteile erleiden" /
EZB-Staatsanleihekäufe gefährden Unabhängigkeit der Notenbank /
Politik muss Reformen konsequenter vorantreiben / Bankenunion darf
nicht unter Altlasten in den Bankbilanzen leiden

Berlin, 21. August 2013 – Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt
vor den Folgen eines Euro-Austritts. "Eine Währungsunion ist kein
Club, bei dem man problemlos aus- und wieder eintreten kann", sagte
Weidemann i

Neue OZ: Kommentar zu Immobilien / Wohnen

Berechtigte Sorge

Sogar, als vor zehn Jahren die Dotcom-Blase schon geplatzt war,
galten Investitionen in deutsche Wohnimmobilien noch immer als
langweilig. Das hat sich grundlegend gewandelt. Den Kurs der größten
Unternehmen der Branche hierzulande bestimmen heute angelsächsische
Eigner. Von denen weiß man, dass sie aufs schnelle Geschäft aus sind.

Viele Mieter in den zum Teil mehr als 60 Jahre alten Wohnungen
hadern mit der neuen Zeit – manchmal mit Rech

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Dispozinsen von Banken: „Ein gutes Geschäft“ von Christine Hochreiter

Im Zusammenhang mit der Dispo-Politik der
Banken gibt es viel mehr Fragen als Antworten. Warum differieren die
Werte so heftig? Wieso sind sie in anderen europäischen Ländern
deutlich niedriger? Weshalb sinken die Überziehungszinsen kaum, auch
wenn das restliche Zinsniveau im Tal ist? Jedes Mal, wenn die
Stiftung Warentest der Kreditbranche genauer auf die Finger schaut,
reagiert diese mit Erklärungen, die am Ende keiner wirklich
nachvollziehen kann. Im Gegenzug hat da

Trierischer Volksfreund:Ärger um Dispozinsen – Leitartikel, Trierischer Volksfreund

Man muss sein Konto ja nicht überziehen, erklären
diejenigen, die den Dispo als teures Zusatzangebot für die Banken
verteidigen. Wer das sagt, hat offensichtlich noch nie Geldsorgen
gehabt.

Gewiss ist der Dispo kein normaler Kredit, und jeder Kunde sollte
ihn nur im Notfall nutzen. Bloß kommen angesichts steigender
Lebenshaltungskosten bei vielen Menschen die Notfälle immer häufiger
vor. Am härtesten treffen die horrenden Aufschläge also die, di

Weser-Kurier:Über die hohen Dispozinsen schreibt der „Weser-Kurier“ (Bremen) in seiner Ausgabe vom 21. August 2013:

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, gehört Wucher nach
wie vor zum Geschäftsmodell deutscher Banken und Sparkassen. Das
weist der von der Stiftung Warentest vorgelegte Vergleich über die
Dispozinsen bei 1538 Banken nach: Während die Europäische Zentralbank
seit Wochen und Monaten den Geldhäusern angesichts eines
Mini-Leitzinses von gerade einmal 0,5 Prozent Kapital praktisch
schenkt, verlangen hiesige Institute von ihren Kunden für das
Überziehen des Kon

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Banken/Dispo-Zinsen

Obwohl die Geldverleiher inzwischen
untereinander und bei der Zentralbank Geld fast umsonst bekommen,
schämen sich die meisten Anbieter nicht, ihren Kunden Dispozinsen
fürs Girokonto abzuknöpfen, die im Schnitt den Leitzins um mehr als
das Zwanzigfache übersteigen. Das grenzt an Wucher.

Strengere Regeln, mehr Kontrollen und besserer Verbraucherschutz
sind hier überfällig. Schon längst hätte die Politik den Banken zum
Beispiel vorschreiben mü

Lausitzer Rundschau: Neuer Anstoß – Der Ärger mit den Dispo-Zinsen

Man muss sein Konto ja nicht überziehen, erklären
diejenigen, die den Dispo als teures Zusatzangebot der Banken
verteidigen. Wer das sagt, hat offensichtlich noch nie Geldsorgen
gehabt. Gewiss ist der Dispo kein normaler Kredit, und jeder Kunde
sollte ihn nur im Notfall nutzen. Bloß kommen angesichts steigender
Lebenshaltungskosten bei vielen Menschen die Notfälle immer häufiger
vor. Am härtesten treffen die horrenden Aufschläge also die, die
ohnehin sc