Gibt–s nicht? Gibt–s doch! Die Ausnahmen und
Umlagen, die im Schatten der Energiewende inflationäre Züge
angenommen und für das Gros der Kunden teure Folgen haben, werden
immer irrwitziger. Da werden Golfclubs, Sparkassen, Hotels, Filialen
von Fastfood- oder Textilketten – auch mitten in Bielefeld – von der
Zahlung der Netzentgelte teilweise befreit, weil sie stabilisierende
Wirkung für das Stromnetz besäßen. Die Gelackmeierten sind einmal
mehr vor allem d
Endlich ist sie da, die seit langem erwartete
und beschworene Konsolidierung auf dem Immobilienmarkt. Die Übernahme
des Berliner Wohnungsvermieters GSW Immobilien durch den lokalen
Wettbewerber Deutsche Wohnen wäre – wenn sie denn klappt – der erste
richtig große Deal in der Neuordnung der hiesigen Branche. Der vor
gut zwei Jahren realisierte Erwerb der Colonia Real Estate durch die
TAG Immobilien war dagegen eine eher überschaubare Angelegenheit.
Immerhin fühlte
Spätestens seit 2009 tobt der Streit um überhöhte
Dispozinsen. Damals verdonnerte der Bundesgerichtshof die Banken,
ihre Kalkulation der Überziehungszinsen transparent zu machen und am
Leitzins zu orientieren. Geschehen ist nicht viel. Das haben Tests
ergeben.
Es gibt immer noch Ausreißer, die ihre Dispozinssätze verstecken
oder ihre Kunden über die Maßen zur Kasse bitten, wenn das Girokonto
nicht gedeckt ist. Darunter sind besonders viele Spar
SPD-Kanzlerkandidat bleibt bei striktem Nein zur
Großen Koalition
"Die SPD macht die Arbeit und die anderen fahren die Lorbeeren
ein" – Steinbrück: Ich will kein Lavieren
Osnabrück.- SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück bleibt bei seinem
strikten Nein zu einer Großen Koalition. In einem Interview mit der
"Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch) erklärte Steinbrück, schon im
Bündnis mit der Union von 2005 bis 2009 sei die
Erstmals schreibt Newsroom.de, der Branchendienst
für Journalisten und Medienmacher, einen eigenen Medienpreis aus.
Gesucht werden weibliche Medien-Talente aus allen Disziplinen unter
40 Jahren.
"Gemeinsam mit weiteren starken Partnern wollen wir jungen
weiblichen Spitzenkräften von heute und morgen eine Plattform geben –
wir möchten auszeichnen und vorstellen, bekräftigen und ermutigen",
erklärt Newsroom.de-Chefredakteur Bülend Ürük.
Die gute alte CD wird als Tonträger in Deutschland nach wie vor
geschätzt, wie die Branche mitteilt. Totgesagte leben länger. In
diesem Fall überrascht die Nachricht, denn schon vor Jahren schrieben
Experten emotionale Nachrufe auf die Silberscheiben. Tatsächlich
bilden die handlichen Compact Discs aber immer noch das Rückgrat bei
den Gesamtumsätzen im Musikmarkt. Erfreulich für die Industrie, für
Musiker und alle
Wer krank ist, soll sich auskurieren. Damit
niemand deswegen auf Almosen angewiesen ist, leistet sich Deutschland
eines der kostspieligsten Gesundheitssysteme weltweit. Und der
Steuerzahler legt dafür ein hübsches Sümmchen hin. Für ihn ist der
Posten Krankenversicherung die drittgrößte Abgabe – gleich nach den
Steuern und der Rentenversicherung.
Ein Grund, weshalb die gesetzlichen Kassen auch momentan nicht
unter Sparzwang stehen. Rücklagen und Einnah
Vor mehr als zehn Jahren machte die deutsche
Musikindustrie noch gute Geschäfte. Dann kam das Internet
beziehungsweise immer mehr Menschen kamen ins Internet. Sie wollten
nicht mehr so viele CDs, DVDs und Kassetten (in der Branchensprache
»physische Tonträger«) kaufen, sie fanden Möglichkeiten, sich online
Musik zu beschaffen – oft illegale Möglichkeiten. Die Musikindustrie
brauchte lange, um sich auf diese neue Art des Musikhörens
einzustellen. Ansche
Da ist er also wieder: der Golfplatz. Lange Zeit
suchte die Republik vergeblich nach einer Sportanlage, die von
staatlichen Strompreis-Vergünstigungen profitiert. Tatsächlich irrten
sich Politiker, als sie Golfplatz-Firmen zum Kreis der Unternehmen
zählten, die teilweise von der Ökostrom-Umlage befreit sind. Richtig
ist: Wenn es um einen Rabatt in Sachen Netzentgelte geht, gehören
Golfplatz-Betreiber tatsächlich zu den Unternehmern, die entlastet
werden. Nun k
Wenn nach Themen und Profilierung suchende
Wahlkämpfer auf Medien mit ähnlichen Sorgen in der sogenannten
Saure-Gurken-Zeit stoßen, darf sich das Publikum auf unterhaltsame
Schlagzeilen freuen. So jener von der "Rückkehr des Neuen Marktes",
wie gestern eine deutsche Wirtschaftszeitung ihre Titelgeschichte
überschrieb. Für den interessierten Leser ist so viel heiße
Wahlkampfluft angesichts des fünfköpfigen Autorenteams mit dem
Chefre