Man reibt sich verdutzt die Augen: Über Jahre fährt
die Bahn einen rigiden Sparkurs bei Personal und Technik. Und nun
holt sie Rentner aus dem Ruhestand zurück, damit das Chaos im Mainzer
Stellwerk nicht noch mehr Schaden anrichtet. Vorausschauende
Personalpolitik sieht anders aus. Die Bahn ist aber bei weitem nicht
das einzige Unternehmen, das seinen Personaletat dermaßen auf Kante
näht, dass der Betrieb nur gesichert ist, wenn nichts
Unvorhergesehenes wie Krankh
Hand aufs Herz: Welches Bild hat der
Ruhrgebietsbürger vom Sauerland? Es dürfte ein schiefes sein.
Südwestfalen ist zwar in gut einer halben Stunde zu erreichen, doch
die gefühlte Distanz ist größer. Der Ruhri fühlt sich als großer,
starker Bruder des Sauerländers. Er meint: Dort hinten, im Land der
grünen Hügel und Wimpel, geht es provinziell zu. Die Luft ist feucht,
der Winter kommt früh, die Leute sind eher einsilbig. Lustig w
Die strukturelle Story in den Emerging Markets
behält ihre Gültigkeit" – Schwellenländerexperten großer
Vermögensverwalter im In- und Ausland werden nicht müde, Investoren
auf die langfristig positiven Perspektiven in den wachstumsstarken
Ländern insbesondere in Asien hinzuweisen. Nur: Ihre Botschaft zieht
nicht mehr.
Besonders augenfällig werden die Zweifel der Anleger zurzeit in
Indien. Galt der Subkontinent lange Zeit als einer der Hotsp
Moderne Wirtschaftsgeschichte ist eine Abfolge von Krisen und Spekulationsblasen. Ihren Ausgang nahmen und nehmen die Krisen zumeist dort, wo Handel stattfindet – an der Börse.
Schwerlasttransporte müssen in NRW nicht mehr
zwingend von der Polizei begleitet werden. Auf Drängen vieler
Unternehmen insbesondere aus Südwestfalen hat die Landesregierung
einem Feldversuch zugestimmt, große Transportgüter nur noch von
privaten Firmen sichern zu lassen, wie die in Hagen erscheinende
Westfalenpost in ihrer Samstagausgabe berichtet. Ein entsprechendes
Schreiben von Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) an den Landrat
des Kreises Siegen-Wittgens
Ist das überraschende Wirtschaftswachstum nur
ein konjunkturelles Strohfeuer? Oder bricht die Krise nach den
Bundestagswahlen mit aller Macht über uns herein? Wie immer, wenn es
um Prognosen geht, sind sich die Experten nicht einig. Fakt ist aber,
dass sich die deutsche Wirtschaft in unsicheren Zeiten mehr als
wacker geschlagen hat und dass die Perspektiven insgesamt gut sind.
Wenn die Wahlen nach dem Geschmack der Unternehmer ausgehen, wird die
Wirtschaft nach dem 22. September v
Mit dem Sparprogramm "Turbine" will Air Berlin Ballast abwerfen
und wieder in die schwarzen Zahlen fliegen. Doch im Moment stottert
die Turbine immer noch hörbar. Unter dem Strich stand im zweiten
Quartal ein dickes Minus von 38 Millionen Euro. Trotzdem finden sich
in der Halbjahresbilanz Zahlen, die Aktionäre hoffen lassen.
Die Schlankheitskur hat bereits zu ersten Erfolgen geführt. Das
Streckennetz ist ausgedünnt, die Flotte
Man kann sich lebhaft vorstellen, wie die persönlichen
Telefongespräche von Bahnchef Grube mit urlaubenden Beschäftigten des
Mainzer Stellwerks abgelaufen sind. Auch wenn sich Topmanager gern
basisnah geben – dass der Chef bei einigen keineswegs üppig bezahlten
Schichtdienstlern Hilfe sucht, um seinen eigenen Kopf zu retten, ist
für einen deutschen Großkonzern ziemlich einzigartig.
Nun hat sich mit John Paulson der letzte
verbleibende Goldjünger dem konjunkturellen Aufschwung in den USA
gebeugt. Nachdem er noch im Juli verkündet hatte, das Edelmetall sei
trotz des massiven Wertverlusts nach wie vor ein angemessenes
Investment, verkaufte er jüngst für mehr als 2 Mrd. Dollar Anteile am
Goldfonds SPDR Gold Trust.
Die Wette auf eine anhaltend maue Weltkonjunktur, ausufernde
Inflation und andere Katastrophen ist zunächst einmal nicht
aufgegang
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