Neue OZ: Kommentar zu Fusion von O2 und E-Plus

Die Netzqualität entscheidet

Kommt die Mega-Fusion von O2 und E-Plus tatsächlich zustande,
dürften in den Firmenzentralen die Sektkorken knallen: Der neu
entstehende Branchenriese erobert handstreichartig die
Marktführerschaft. Ob die Kunden sich auf der Sieger- oder der
Verliererseite wiederfinden, ist noch ungewiss.

Ein Verlierer scheint aber bereits sicher: Für Vodafone wird im
Fall einer Fusion die Luft dünn. Der bisherige Branchenzweite hinter
der

Börsen-Zeitung: Etappenziel, Kommentar zu Telefónica/KPN von Heidi Rohde

Der lange erwartete Schulterschluss von
Telefónica Deutschland mit dem Wettbewerber E-Plus mag industrieller
Logik gehorchen in einem Markt, in dem alle Netzbetreiber mit
sinkenden Erlösen und kostspieligen Investitionen konfrontiert sind.
Das allein kann die Transaktion aber kaum rechtfertigen. Denn das
Unterfangen von Telefónica und KPN ist ebenso komplex wie finanziell
ambitioniert.

Um den immer wieder als Deal-Bruchstelle aufgetretenen
Bewertungsstreit zu ü

Weser-Kurier: Der „Weser-Kurier“ (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 24.Juli zu Fusionen auf dem Mobilfunkmarkt

Die finanziellen Modalitäten der O2-E-Plus-Fusion
sind reichlich komplex. Auch die Aktionäre müssen noch zustimmen. Und
die Kartellbehörden. In den USA hatten die klar Nein gesagt, als der
Branchenriese AT&T die kleinere T-Mobile USA schlucken
wollte, womit sich in den Staaten die Zahl der Netze ebenfalls auf
drei reduziert hätte. Verbrauchern kann Marktkonzentration sowieso
nicht recht sein. Konzentration bedeutet letztlich immer auch eines –
höhere Preise

Stuttgarter Zeitung: Brüssel lässt nicht locker / Kommentar zu EU/Kreditkarten/Gebühren

Wenn man sich die unterschiedlichen
Kreditkartengebühren in Europa anschaut, wird schnell klar: da kann
etwas nicht stimmen. Deshalb ist der Vorstoß Brüssels, die Entgelte
zu Gunsten von Händlern und damit auch von Verbrauchern zu begrenzen
und zu vereinheitlichen, richtig.

Brüssel ergreift die Initiative, um das Gebührenmodell
transparenter zu machen und so für mehr Wettbewerb zu sorgen auf
einem Markt, der von Mastercard und Visa dominiert wird. Ke

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Mobilfunkmarkt

Wenn vier sich streiten, ist das für den
Verbraucher besser, als wenn drei Anbieter um ihn konkurrieren. Je
kleiner das Oligopol, desto leichter kann man sich auch ohne formelle
Absprache darauf verständigen, dass es für die Kassen der beteiligten
Unternehmen besser ist, wenn sie den Wettbewerb nicht allzu ernst
nehmen. Dabei wäre es angesichts der enormen Einsparungen, die ein
Zusammenschluss von O2 und E-Plus bringen würde, durchaus denkbar,
dass der neue Marktf&u

WAZ:Übernahme kein Grund zur Freude. Kommentar von Gerd Heidecke

Der nicht zuletzt dank Franz Beckenbauer
bekanntgewordene Werbeslogan "O2 can do" bekommt eine neue Bedeutung.
Der bislang kleinste der vier großen Handynetz-Anbieter auf dem
deutschen Markt kann sich mit der milliardenschweren Übernahme von
E-Plus zur Nummer eins aufschwingen. Was das für den umkämpften
Handy-Markt bedeutet, lässt sich im Augenblick auch nur mit einem
Beckenbauer-Wort beantworten: "Schau–n mer mal". Wettbewerbshüter
f&uu

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Zahnersatz-Card beim Kaffeeröster Werbegag PETER STUCKHARD

Ein herzlicher Glückwunsch geht an die
Reklame-Abteilung bei Tchibo. Denn Tchibo ist, dieser Kalauer muss in
der Sommerhitze mal erlaubt sein, derzeit in aller Munde. Die
Zahnersatz-Card – welch grandiose Werbe-Idee. Stellen Sie sich vor,
Sie kaufen ein Auto. Als Zubehör ab Werk gibt–s Alufelgen. Nach vier
Wochen bricht wegen eines Materialfehlers ein Rad. Wie würden Sie
reagieren, wenn der Hersteller Sie an seinen Zulieferer auf den
Philippinen verwiese, denn der sei der G

Bertelsmann: Rekordbeteiligung bei Mitarbeiterbefragung

Noch nie zuvor haben sich so viele Mitarbeiter
wie diesmal an der weltweiten Mitarbeiterbefragung beim Medienkonzern
Bertelsmann beteiligt. Mit 86,9 Prozent liegt die Quote so hoch wie
nie zuvor, bei Bertelsmann-Tochter RTL waren es sogar sagenhafte 95
Prozent. Das melden die Branchendienste Newsroom.de und
PR-Journal.de.

Rund 74.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Chance
genutzt und an der Befragung teilgenommen, für die eine
Bertelsmann-Tochter verantwortlich zeichnet

Bezahlschranken im Internet: Was gehört hinter die Paywall?

Warnungen vor schlechtem Wetter, ganz viel
Fußball oder auch Fahndungen von Verbrechern – wenn jetzt immer mehr
Zeitungen Bezahlschranken im Internet hochziehen, stellt sich doch
die Frage: Was gehört eigentlich wirklich hinter die Paywall? Und was
nicht?

Beim "Nordbayerischen Kurier" in Bayreuth gab es kürzlich eine
heftige Diskussion über das Für und Wider der Bezahlschranke. Grund:
Chefredakteur Joachim Braun hatte entschieden, eine
Exklusiv-Gesch