Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bundesregierung/Finanztransaktionssteuer

Immer deutlicher zeigt sich, dass mit den bisher
vorliegenden Plänen das eigentliche Ziel der "Strafsteuer" nicht
erreicht wird. Es ist schwer vorstellbar, dass die zusätzlichen
Kosten, die durch die Steuer auf Finanzmarkttransaktionen entstehen,
vollständig bei den Kreditinstituten hängen bleiben. Wenn ein
Fondsmanager, der sich um Altersvorsorgeprodukte für private Anleger
kümmert, mit Aktien, Anleihen oder Derivaten handelt und für jedes
der

Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/Fördermittel Umstrittener Risikokapital-Manager des Landes Sachsen-Anhalt an weiteren Firmen privat beteiligt

Der umstrittene Beteiligungsmanager Dinnies Johannes
von der Osten, der bisher Sachsen-Anhalts Risikokapitalfonds
verwaltet, hat nicht nur privates Geld in Q-Cells investiert. "Das
war kein Einzelfall. Er hat weitere Beteiligungen gehabt", sagte
Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Wie
oft sich private Beteiligungen von der Ostens und Beteiligungen des
Landes überschnitten, woll

WAZ: Eine Einladung für Wirtschaftsspione. Kommentar von Sven Frohwein

War es nur unachtsam oder aber mit voller Absicht?
Darauf wird Google keine Antwort geben. Überhaupt gibt es vom
US-Konzern zur Panne bei der unverschlüsselten Speicherung von
WLAN-Passwörtern bislang keine Stellungnahme. Dabei ist die
Sicherheitslücke, wenn man sie denn so nennen will, schon seit
geraumer Zeit bekannt. Nachgebessert hat Google bislang aber noch
nicht. Ob der Fehler in der kommenden Version des Handy-Systems
Android ausgebügelt sein wird, ist auch

Börsen-Zeitung: Falsche Arznei, Kommentar zu einer Studie des Deutschen Aktieninstituts über die Auswirkungen einer Finanztransaktionssteuer, von Stephan Lorz.

Schon die nackten Zahlen zeigen, dass Berlin mit
der angekündigten Einführung einer Finanztransaktionssteuer einen
Irrweg geht: Auf 10 Mrd. Euro schätzt die EU-Kommission die
Steuereinnahmen aus diesem Vehikel für Deutschland, aber deutlich
mehr als die Hälfte davon müssen Privathaushalte und Unternehmen
löhnen. Dabei hatte die Politik einst versprochen, die Steuer werde
ausschließlich den Finanzsektor treffen und soll nur den spekulativen
Handel ein

Der Tagesspiegel: Vattenfall kommt beim Stellenabbau voran

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall, der nach
Eon und RWE drittgrößte Energiekonzern hierzulande, wird seine
Stellenabbaupläne möglicherweise früher erreichen als geplant. "Stand
heute suchen wir noch für 400 Kollegen aus der Lausitz, Hamburg und
Berlin eine Lösung", sagte Vattenfall-Deutschland-Sprecher Stefan
Müller dem Berliner "Tagesspiegel" (Freitagsausgabe). Die Zentrale in
Stockholm hatte im Frühjahr angekündi

Studie: Hälfte der Unternehmen vermisst Fachkenntnisse bei Bewerbern / Jede zehnte Firma bemängelt soziale Kompetenzen / Mehrheit der Arbeitgeber sieht aber keinen eigenen Handlungsbedarf

50 Prozent der Arbeitgeber in Deutschland bemängeln fehlende
Fachkenntnisse bei Jobanwärtern. Das ist ein Anstieg um 19
Prozentpunkte. 2012 gaben noch 31 Prozent fehlende Hard Skills der
Bewerber als Grund dafür an, offene Stellen nicht besetzen zu können.
Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Fachkräftemangel 2013" des
Personaldienstleisters ManpowerGroup. Zwar ergab die Untersuchung,
dass der Fachkräftemangel in Deutschland insgesamt weniger dram

Umfrage: Zwei von drei Bundesbürgern planen Einkäufe im Sommerschlussverkauf

67 Prozent der Bundesbürger wollen den am Montag
startenden Sommerschlussverkauf für Einkäufe nutzen. Jeder Dritte
kann sich vorstellen, seine Anschaffungen auch über einen
Konsumentenkredit zu finanzieren. Um ihre Hausbank machen die Kunden
dabei einen Bogen, gilt sie doch als zu kundenfern. Das ist das
Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage der
Unternehmensberatung Cofinpro. 1.000 Bundesbürger wurden befragt.

Konsumenten- oder Ratenkredit

Neue OZ: Kommentar zu Riester-Rente

Unternehmen in die Pflicht nehmen

Das Interesse lässt nach, und der DGB fordert gar eine Abkehr von
der Riester-Rente. Diese Nachricht lässt aufhorchen. Denn gerade hat
die Bundesregierung einräumen müssen, dass die Kaufkraft einer
Durchschnittsrente in Westdeutschland in den vergangenen 13 Jahren um
rund 20 Prozent gesunken ist. Geht die Entwicklung so weiter, ist
Altersarmut in Deutschland bald Wirklichkeit. Die Notwendigkeit
zusätzlicher Absicherungen dagegen

Neue OZ: Kommentar zu deutsch-niederländischer Wirtschaftsraum

Rückkehr in die Normalität

Dank der europäischen Integration wächst an der
deutsch-niederländischen Grenze ein Wirtschaftsraum wieder zusammen,
der durch Zollgrenzen, unterschiedliche Währung und Bürokratie lange
zerschnitten war, und dies mit Gewinn für alle. Der trennende
Charakter der Grenze ist durch die nationalistische
Wirtschaftspolitik ab 1875 und die deutsche Machtpolitik im 20.
Jahrhundert immer stärker geworden, trotzdem konnten d

Schwäbische Zeitung: Die Balance fehlt – Kommentar

Die Nachwuchsprobleme im Handwerk spüren wir
täglich: Wenn es nur noch einen Klempner im Ort gibt, sitzen wir im
Winter lange in der Kälte. Sucht die Autowerkstatt vergeblich
Kfz-Mechaniker, bleiben die Aufträge eben liegen: Der Kunde wartet,
das Wachstum des Betriebs stockt. Findet der Metzger um die Ecke
keinen Nachfolger, steht der Laden plötzlich leer. Von der bunten
Vielfalt in den Orten mit Bäcker, Friseur, Florist, Schuh- oder
Uhrmacher bleiben nur die