Neue OZ: Kommentar zu VW-Vorstandsvergütung

Zwei Botschaften

Auf den ersten Blick passt das nicht zusammen: Da legt VW schon
wieder Rekordzahlen vor – nie zuvor hat ein deutsches Unternehmen so
viel verdient. Und doch hat der Aufsichtsrat beschlossen, die Bezüge
von Konzernchef Martin Winterkorn und weiterer Spitzenmanager zu
kürzen.

Sie werden es verkraften. Winterkorn etwa bleibt der bestbezahlte
Vorstandschef Europas. Das passt zu den immer neuen Gipfeln, auf die
der Automanager das Unternehmen führt. Zugle

Stuttgarter Zeitung: Ohne Maß / Kommentar zu den Managergehältern

Vorstandschef Martin Winterkorn verzichtet auf
Bezüge, die ihm laut Vertrag eigentlich zustehen. Damit zeigt der
65-Jährige immerhin, dass er anders als so mancher Managerkollege
nicht völlig die Bodenhaftung verloren hat. Natürlich tut der
Verzicht nicht weh, schließlich verbleiben ihm 14,5 Millionen Euro.
Deshalb muss ihn auch niemand mit Lob überschütten. Aber Winterkorn
grenzt sich von Managern wie dem bisherigen Chef des Pharmakonzerns
Daniel Vasel

Börsen-Zeitung: Die Vorsicht siegt, Marktkommentar von Georg Blaha

Wenn Markterwartungen enttäuscht werden, schafft
das meistens Unruhe. Die Unsicherheit für die Teilnehmer steigt,
Risikoassets wie Aktien werden verkauft und die Kurse für "sichere
Häfen" wie Bundesanleihen legen zu, kurz: Es breitet sich eine mehr
oder weniger ausgeprägte Krisenstimmung aus. Bei den Sondertilgungen
der Banken für den zweiten Dreijahrestender war es diesmal anders. Am
Freitag gab die Europäische Zentralbank (EZB) die für die

Weser-Kurier: Zur Deckelung von Manager-Gehältern schreibt der Bremer WESER-KURIER:

Wann ist es genug? Bei 20 Millionen, bei 17 oder
doch nur bei 14? Egal, vermittelbar ist das sowieso nicht mehr.
Angemessenheit auf dem Gehaltszettel definiert sich nicht nur über
die nackte Zahl. Zumindest nicht in dieser Gehaltsregion. Das mag im
Niedriglohnsektor ganz anders aussehen. Aber davon reden wir nicht.
Das ist keine Debatte über gerechten Lohn. Natürlich können wir dem
Vorbild der Schweiz folgen, wo gerade eine heftige Diskussion über
eine Volksabstim

WAZ: Auf dem Weg an die Spitze – Kommentar von Sven Frohwein

Dieser Konzern eilt von Erfolg zu Erfolg: Volkswagen
erntet gerade die Früchte dafür, das Unternehmen sehr früh sehr breit
aufgestellt zu haben. Mit einer ausgefeilten Mehrere-Marken-Strategie
haben es die Wolfsburger geschafft, Europas größter Autobauer zu
werden. Statt von der Sportwagenschmiede Porsche geschluckt zu
werden, haben sie sich das traditionsreiche Stuttgarter Unternehmen
einverleibt. Und VW arbeitet gerade daran, auch im Lkw-Sektor die
Nummer eins zu

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu: VW bremst bei Boni

Maßlos – aber immerhin

VW-Chef Martin Winterkorn braucht niemandem leidzutun: Zwar muss
der Cristiano Ronaldo unter den deutschen Top-Managern nach der
jüngsten Entscheidung auf knapp 17 Prozent seines Gehalts verzichten
– aber solange der Rest noch 14,5 Millionen Euro beträgt, wird sich
der 65-Jährige nicht sorgen müssen, wie er seine Rechnungen bezahlen
soll. Diese Millionen-Euro-Summen klingen immer noch absurd, dennoch
ist das Modell des Konzerns aus Wolfs

Westfalenpost: Emissionshandel / Klimaschutz

Der EU-Emissionshandel liegt am Boden, der Preis
für den Ausstoß von einer Tonne Kohlendioxid ist im Keller. Um die
fünf Euro gibt es derzeit für eine gehandelte Tonne CO2 –
billiger als eine Pizza. Das ist Klimaschutz zum Spottpreis. Vor acht
Jahren eingeführt, damals gab es das Zertifikat für 28 Euro pro
Tonne, steckt das System in der Krise. Das einst als wichtigstes
Instrument zur Erreichung der EU-Klimaschutzziele gepriesene
Instrument verfehlt seine Wir

Nüßlein: Druck auf EU-Kommission zeigt Wirkung

EU-Kommissar Michel Barnier hat bei der
Ausschreibungspflicht für Wasserversorger Kompromissbereitschaft
gezeigt. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Georg Nüßlein:

"Der Vorschlag von Michel Barnier, den Wasserbereich bei einem
teilprivatisierten Mehrspartenbetrieb bei der Frage der
Ausschreibungspflicht getrennt zu betrachten, ist ein Schritt in die
richtige Richtung. Es zeigt, dass in Brüssel

Zukunftsmodell Genossenschaft: MEGA eG bietet Sicherheitüber den Handwerksboom hinaus./-Keine Nachschusspflicht für Sanierer, Renovierer und Modernisierer. -Mitglieder profitieren von Altersvorsorge.

Die gute Stimmung im deutschen Ausbauhandwerk
dürfte noch besser werden: Jeder vierte Deutsche plant Renovierungen
für mindestens 10.000 Euro in den nächsten drei Jahren, so das
Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der MEGA eG. Doch niemand
weiß, wie lange der Boom anhält. Um sich langfristig abzusichern,
lohnt es sich für Handwerker, einer Genossenschaft beizutreten, die
sich auch als Dienstleister für ihre Mitglieder versteht und damit
naturgem

„Die Schwenninger“ gründet als erste Krankenversicherung Präventions-Stiftung / Bundesgesundheitsminister begrüßt Engagement zur Gesundheitsvorsorge

Als erste Gesetzliche
Krankenversicherung hat die Schwenninger Krankenkasse eine Stiftung
gegründet. Sie trägt den Namen "Die Gesundarbeiter –
Zukunftsverantwortung Gesundheit" und fördert Projekte im Bereich
Prävention und Gesundheitsvorsorge. Mit der Gründungsfeier am 21.
Februar 2013 in Berlin nimmt die Stiftung ihre Arbeit auf.

"Die Initiative der Schwenninger Krankenkasse zur
Stiftungsgründung begrüße ich ausdrücklich&qu