Das Bahn-Monopol auf Fernreisen war eine deutsche Einmaligkeit,
historisch gewachsen aus der Teilung. Dass diese Besonderheit nun
weggefallen ist, schien im europäischen Zusammenhang nur logisch.
Allerdings birgt die Liberalisierung die Gefahr, die
Zwei-Klassen-Mobilität in Deutschland zu verschärfen. In den USA,
deren Busnetz im Zusammenhang mit der Liberalisierung immer wieder
als positives Beispiel erwähnt wird, fahren nur diejenigen Bus, die
si
Nordrhein-Westfalen unternimmt einen neuen Anlauf
für eine bundesweit einheitliche Hygiene-Kennzeichnung in
Restaurants. Mitte Februar treffen sich im Düsseldorfer
Verbraucherministerium Vertreter der Bundesländer, um über eine neue
Bundesratsinitiative zu beraten. Das geht aus der Einladung hervor,
die dem Tagesspiegel (Montagausgabe) vorliegt.
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Der Streit um die umstrittenen Kürzungen bei
Lebensversicherungen verschärft sich, eine Einigung rückt damit in
weite Ferne. Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert
Walter-Borjans (SPD) hat der Union "Dreistigkeit" vorgeworfen.
"Während das Bundesfinanzministerium vorgibt, nach einer Lösung zu
suchen, sabotieren schwarz-gelbe Fraktionäre den Auftrag mit
Falschmeldungen gegenüber Versicherungen und Versicherten", sagte er
dem "
In den 1950er Jahren war Krupp noch das
wertvollste deutsche Unternehmen. Heute ist für den inzwischen mit
Thyssen fusionierten Konzern nicht einmal der Verbleib im Dax sicher.
Mit den 3800 Jobs, die er jetzt aufgeben muss, erreicht die Wucht des
Niedergangs auch die Belegschaft. Die Tragik von ThyssenKrupp hat
zwei Ursachen. Zunächst das Missmanagement des inzwischen
ausgewechselten Vorstandes, der den Konzern mit Fehlinvestitionen und
einem teilweise selbstherrlichen Auftreten fi
Asien ist der Motor der Weltwirtschaft – und
damit auch der deutschen Exporterfolge. Ohne die Nachfrage vor allem
aus China wären die wirtschaftlichen Probleme in Europa noch viel
größer.
Abgesichert wird die Nachfrage durch den Euro. Man stelle sich nur
den Aufwertungsdruck vor, dem die Bundeskanzlerin und die Bundesbank
jetzt ausgesetzt wären, gäbe es die D-Mark noch. Europas
Währungsunion sorgt dafür, dass Waren aus Deutschland bezahlbar
bleiben.
Wer hätte das gedacht? Der Ölpreis der führenden
Nordseesorte Brent Crude, der mittlerweile als globale Benchmark
gilt, ist am Freitag über 119 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen.
Er hat damit den höchsten Stand seit neun Monaten erreicht. Viele
Analysten hatten für 2013 einen fallenden oder auf einem niedrigeren
Niveau stagnierenden Ölpreis vorausgesagt.
Für den unerwarteten Anstieg der Ölnotierungen gibt es eine Reihe
von Gründen. S
Opel hat die nächste Verhandlungsrunde mit den
Arbeitnehmervertretern am Rosenmontag abgesagt. Dies geht aus einem
Protestschreiben der IG Metall in Nordrhein-Westfalen hervor, dass
den Zeitungen der WAZ Mediengruppe vorliegt. Die Verhandlungen sollen
demnach erst Ende der kommenden Woche fortgesetzt werden. "Es ist
mehr als unverschämt, wie erst das Management mit Riesentempo Druck
macht und dann wertvolle Zeit verplempert", erklärte dazu Knut
Giesler, IG-Metall-B
Allzu groß dürfte die Überraschung nicht gewesen
sein, gleichwohl ist es eine ganz bittere Nachricht für die 2000
Mitarbeiter bei Thyssen-Krupp, die den Konzern verlassen sollen.
Bleibt zu hoffen, dass IG Metall und Management den Prozess
verantwortungsvoll und ohne betriebsbedingte Kündigungen über die
Bühne bringen. Denn eins ist klar: Die Sparrunde im Stahl ist erst
der Anfang, auch alle anderen Sparten im Konzern stehen auf dem
Effizienzprüfsta
Wer auch nur einmal als Beobachter einen
nächtlichen Geldverteilungsgipfel der EU-Staats- und Regierungschefs
miterlebt hat, der ahnt, welche zumindest physische und nervliche
Leistung Angela Merkel und ihre männlichen Kollegen einmal mehr
bestanden haben. Die inhaltliche steht dazu leider einmal mehr nicht
im Verhältnis. Der mühsam ausgehandelte Kompromiss endete in einem
Nehmen und Geben, das zwar den meisten Teilnehmern Gesichtswahrung
gegenüber dem eigenen W&a
Er ist einer der innovativsten und besten Standorte
der Welt, wenn–s um Stahl geht. Bei Thyssen-Krupp – vor allem in
Duisburg und im Ruhrgebiet – wird eine Qualität erzeugt, die global
Spitzenklasse ist, die von kaum einem anderen Unternehmen auch nur
vergleichsweise erreicht wird. Zudem schreiben die Duisburger
Stahlwerker noch schwarze Zahlen. Dennoch sollen Stellen abgebaut
werden, Betriebsteile geschlossen werden. Kann das Sinn ergeben? Sinn
ergibt, dass im Stahlbereich Kosten g