neues deutschland: Schuldengemeinschaft – Kommentar zum Sparbudget der EU-Kommission

Mensch stelle sich vor, ein Krisenland wie Spanien
oder Griechenland würde einen nicht abgesicherten Haushalt
verabschieden. Mal davon abgesehen, dass Griechenland wegen der
Troika-Verpflichtungen gar nicht mehr autark über seine Finanzen
entscheiden kann. Allein schon der Versuch würde den Verantwortlichen
aber Beleidigungen bescheren, die über die bisher zu hören gewesenen
Stammtischparolen noch weit hinaus gehen. Im Falle der EU ist das
anders.

Die Staats- u

WDR-Magazin „Westpol“: Stromsteuer sorgt für Streit in NRW Landesregierung

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im
nordrhein-westfälischen Landtag, Reiner Priggen, lehnt im WDR-Magazin
Westpol eine von SPD und FDP vorgeschlagene Absenkung der Stromsteuer
ab. Sie entlaste lediglich die Unternehmen. "Ich meine, die SPD wäre
da in schlechter Gesellschaft und sollte sich ihre Position noch mal
überlegen", so Priggen im WDR.

Angesichts der hohen Strompreise spricht sich Priggen stattdessen
für eine Anhebung der Hartz-IV-Regelsä

Allgemeine Zeitung Mainz: Mitleid hilft nicht / Kommentar zurÜberschuldung der Bundesbürger

Die gute Nachricht ist: Es war schon viel schlimmer,
2005 bis 2007 nämlich. Die Schlechte: 2011 sah es schon weit besser
aus als im vorigen Jahr. Die Rede ist von der Überschuldung der
Menschen hierzulande. Die Zahl derer, die mit ihrem Einkommen nicht
auskommen, stieg binnen Jahresfrist um 2,7 Prozent auf 6,67
Millionen, und das, obwohl es einen deutlichen Einkommenszuwachs gab,
also ein Großteil der Bürger an der wirklich guten Konjunktur
teilhatte und teilhat. Wirkli

Harms (Grüne) zu EU-Haushaltsstreit: Europa braucht mehr Geld / Zusammenarbeit mit Rat bisher „destruktiv“

Bonn/Brüssel, 8. Februar 2013 – Die Europapolitikerin
Rebecca Harms (Bündnis 90/Die Grünen) hat im PHOENIX-Interview einen
besser ausgestatteten europäischen Haushalt gefordert: "Wir brauchen
eigene Mittel, damit europäische Interessen gemeinsam besser
vertreten werden können. Das Prinzip –Jeder für sich, und später
kommt Europa–, greift immer mehr Raum. Das Parlament kann diese
unverantwortliche Haushaltspolitik jetzt abwehren und zeigen, wie

Verwaltungsrat der BA: Neue Chancen für junge Erwachsene ohne Ausbildung

Initiative zur Erstausbildung junger Erwachsener
signalisiert allen Jugendlichen: Wir brauchen jeden von euch

Auch wenn Deutschland im internationalen Vergleich mit einer eher
niedrigen Arbeitslosenquote glänzt, gibt es noch zu viele junge
Arbeitslose ohne Ausbildung oder Schulabschluss. Der Verwaltungsrat
der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat daher eine gezielte Initiative
zur Unterstützung junger Erwachsener ohne Berufsausbildung
beschlossen. Er gibt damit das Signal:

Neue OZ: Kommentar zu Tourismus / TUI

Sehnsucht nach Sonne

Rezession in Europa und wachsende Reiselust: Passt das zusammen?
Für die führenden Touristikunternehmen Thomas Cook und TUI erübrigt
sich diese Frage. Ihre Buchungszahlen für den Sommer 2013 übertreffen
deutlich die Erwartungen. Aber warum?

Zum einen sind es die stabilen Märkte, aus denen Reise-Riesen ihre
Kunden gewinnen. Skandinavien und Deutschland sind von der Krise in
Europa, neben einigen anderen Nachbarstaaten, bislang nur weni

Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Daimler

Ehrgeizig

Wer sich keine Ziele setzt, hat schon verloren. Diesen Satz kennen
alle Schüler höherer Klassen, und er gilt erst recht für
Konzernlenker wie Dieter Zetsche. Seit 2006 führt er den Autobauer
Daimler, steuerte ihn durch schweres Fahrwasser und schaut jetzt
ehrgeizig nach vorn: Bis 2020 möchte er seine Rivalen BMW und Audi
beim weltweiten Pkw-Absatz hinter sich lassen. Das wird schwierig.
Denn die Musik im weltweiten Autohandel spielt zunehmend in Asien.

Schwäbische Zeitung: Zetsches Erblast – Kommentar

Dieter Zetsche hat gestern alle Kritiker Lügen
gestraft, die ihm Selbstzufriedenheit und Realitätsverlust vorwerfen.
Wenn ein Konzernchef öffentlich von "Verbesserungspotenzial" und
"Gegenmaßnahmen" spricht, so heißt das übersetzt: Es ist ernst, wir
müssen handeln! Die Lage Daimlers ist das Resultat folgenschwerer
Fehlentscheidungen. Nicht aber Zetsche ist der Abstieg des
schwäbischen Vorzeigeunternehmens anzulasten, sondern sein

Weser-Kurier: Kommentar zur Daimler-Jahresbilanz

Schon im Vorfeld waren die Erwartungen
scheibchenweise nach unten geschraubt worden. 2012 wurde als
"Übergangsjahr" angekündigt und lief vor allem in der zweiten Hälfte
dann noch schlechter als erwartet. Erholung ist frühestens im zweiten
Halbjahr 2013 in Sicht. Richtig gut soll es erst im nächsten Jahr
wieder laufen. Hat Daimler die Zeit? Der Konzern laboriert an den
Folgen seiner Fehlentscheidungen herum. Problem: Modellpolitik.
Daimler droht, den Ansch