EU-Kommissar Michel Barnier hat die falsche
Richtlinie vorgeschlagen. Statt eines Wasserprivatisierungsverbots,
das einige deutsche Stadtwerke wirklich zu massiven Umbauten
gezwungen hätte, will er die existierenden Marktstrukturen noch
marktkonformer machen – ob mit neoliberalen Hintergedanken, die der
Brüsseler Behörde auch nicht ganz fremd sind, sei einmal
dahingestellt.
Es spricht aber viel dafür, dass sich Barnier spätestens im Herbst
mit einem Verbot besc
Die Mitarbeiter sind schockiert, und die
Aktionäre jubeln. So läuft es häufig, wenn Unternehmen einen
Kahlschlag ankündigen – doch nicht im Fall der Commerzbank. Nachdem
bekannt geworden ist, dass bis 2016 konzernweit 4000 bis 6000 Stellen
wegfallen sollen, bricht der Aktienkurs um fast 3% ein. Auch wenn die
Notierung später klar im Plus schließt, wird deutlich: Der
Befreiungsschlag ist das nicht. Womöglich hätte die Bank ihre
Investoren kurzfristig
Wie unterschiedlich die Bilder sind: In
Deutschland sollen nach den Plänen der Europäische Union 150 000
E-Tankstellen bis 2020 entstehen. Auf der internationalen Motor-Show
in der US-Metropole Detroit, traditionell die erste große und
wegweisende Automesse des Jahres, spielen Elektro-Fahrzeuge dagegen
so gut wie keine Rolle. Stattdessen rücken dort die
alltagstauglicheren und für Privatkunden interessanteren Hybrid-Wagen
ins Rampenlicht. Vor allem die Plug-In-Hy
Die Schuldenkrise in Euroland mag sich leicht
entspannt haben – für die Banken allerdings sind die schweren Zeiten,
die auch aus dieser Krise resultieren, längst nicht vorbei. Die
Konjunktur dümpelt vor sich hin, die Unternehmen halten sich mit
Investitionen zurück, brauchen deshalb kaum Kredite. Anleger sind
verunsichert, parken das Geld lieber auf mager verzinsten Sparbüchern
und Tagesgeld-Konten und kaufen kaum Aktien oder Fonds. Und das
angeschlagene Image vor a
Die Notwendigkeit des Abbaus von bis zu 6000
Stellen bei der Commerzbank wird im Hause selbst angezweifelt. Wie
die Tageszeitung "neues deutschland" aus internen Bankkreisen in
Frankfurt (Main) erfuhr, geht es der Commerzbank finanziell besser
als angenommen: Vorstandsvorsitzender Martin Blessing verfüge demnach
über einen Finanzpuffer von 16 Milliarden Euro, der aber für den Fall
einer Griechenlandpleite zurückgehalten werde, um nicht wieder vom
Staat gerettet
Knappe Ressourcen, alternde Bevölkerung, zunehmende Nutzung von Technologien und eine Verlagerung der ökonomischen Macht nach Asien sind wichtige Trends, denen sich in Europa agierende Firmen stellen müssen. Allein die Zahl der Internetnutzer wird sich innerhalb der nächsten acht Jahre mehr als verdoppeln und auf mehr als fünf Milliarden ansteigen. Die Steria Gruppe hat in Zusammenarbeit mit Global Futures and Foresight (GFF) die zwölf wichtigsten Zukunftstrends unt
Knappe Ressourcen, alternde Bevölkerung,
zunehmende Nutzung von Technologien und eine Verlagerung der
ökonomischen Macht nach Asien sind wichtige Trends, denen sich in
Europa agierende Firmen stellen müssen. Allein die Zahl der
Internetnutzer wird sich innerhalb der nächsten acht Jahre mehr als
verdoppeln und auf mehr als fünf Milliarden ansteigen. Die Steria
Gruppe hat in Zusammenarbeit mit Global Futures and Foresight (GFF)
die zwölf wichtigsten Zukunftstre
Fahrtenbücher müssen korrekt geführt werden, um von den Finanzbehörden anerkannt zu werden. Das gilt auch für Ärzte. Hier bildet die ärztliche Verschwiegenheitspflicht keine Ausnahme und befreit nicht von sorgfältigen Nachweisen im Fahrtenbuch. Das geht aus einem Urteil des FG Niedersachsen hervor (12.4.11, Az.: 12 K 122/10). Demnach berechtigen berufliche Verschwiegenheitspflichten nicht dazu, im Fahrtenbuch auf die Angabe von Reisezweck, Reiseziel und au
Für alle, die über eine Existenzgründung nachdenken, ist der
Zeitpunkt günstig: Nicht nur die deutsche Wirtschaft zeigt sich
stabil – auch die Nachfrage nach flexiblen Experten ist ungebrochen.
Doch der Unternehmergeist erfasst immer weniger Bundesbürger: Im Jahr
2012 sank die Zahl der Neugründungen laut Deutschem Industrie- und
Handelskammertag (DIHK) nach vorläufigen Zahlen um acht Prozent. Um
den schwierigen Übergang in die berufliche Unabhän
Bloß nicht in den Journalismus – das rät der
bekannte Zeitungsforscher Horst Röper vom Formatt-Institut Schülern
und Studenten.
Guten Gewissens könne er heute niemanden mehr empfehlen,
Journalist zu werden. "Journalismus ist nicht mehr erstrebenswert.
Ich rate allen, tut euch diesen Beruf nicht an", sagte Horst Röper am
Mittwoch, 23. Januar, bei einer Veranstaltung der Deutschen
Journalisten-Union (dju in verdi) im Erich-Brost-Haus in Dortmund.