WAZ: Die Fehler von Siemens und Co. Kommentar von Ulf Meinke

Siemens, Telekom und die Commerzbank haben etwas
gemeinsam: große Namen und gewaltige Schwierigkeiten. Die meisten
Probleme sind übrigens hausgemacht. Alles auf die schwache Konjunktur
oder die Euro-Krise zu schieben, wäre zu einfach. Bei der Telekom ist
es das kriselnde US-Mobilfunkgeschäft, das sich als teures Abenteuer
entpuppt. Verpatzte Projekte wie Windparks in der Nordsee oder das
verlustreiche Solargeschäft kosteten Siemens Millionen. Die
Commerzbank plagen

WAZ: Erst rechnen, dann handeln. Kommentar von Wolfgang Mulke

Wer einen alten Vertrag besitzt, kann noch zufrieden
sein. Im Vergleich zu anderen Anlagen werfen die Policen wegen der
vergleichsweise hohen Garantiezinsen gute Renditen ab. Und in vielen
Fällen bleiben die Erträge steuerfrei. Für die Sparer hat sich das
Engagement also gelohnt. Anders sieht es bei neuen Abschlüssen aus.
Der Garantiezins ist auf 1,75 Prozent geschrumpft. Angesichts der für
den Kunden immer noch völlig undurchsichtigen Regeln, nach denen
Ü

Weser-Kurier: Der „Weser-Kurier“ (Bremen) zu den Sparplänen von Siemens:

Siemens-Chef Peter Löscher, der mit dem Versprechen
angetreten war, Siemens solle grün werden, hat große Erwartungen in
den Bereich der erneuerbaren Energien gesetzt. Er hat dort viel
investiert und viel verloren. Abgesehen von den derzeit schwierigen
politischen Rahmenbedingungen sind hier offenbar auch gravierende
Fehler gemacht worden. Allein 600 Millionen Euro Verlust sind
entstanden, weil man sich mit den Aufträgen für den Anschluss von
Offshore-Windparks &uu

Westdeutsche Zeitung: PrivateÜberschuldung durch Aufklärung bekämpfen = von Peter Kurz

Dass es trotz eines relativ guten
Arbeitsmarktes zu einer steigenden Zahl überschuldeter Menschen
kommt, muss kein Widerspruch sein. Denn die niedrigen
Arbeitslosenzahlen haben auch etwas damit zu tun, dass es immer mehr
atypische Arbeitsverhältnisse gibt: Teilzeit- oder Minijobs bringen
nicht genügend Einkommen, um die wachsenden Kosten – Stichwort
Energie – zu stemmen. Und dann sind da natürlich auch die vielen
Verführungen, die es so einfach machen. Der verlock

Günther Oettinger unterstützt massive Förderung der EU-Automobilindustrie/ EU-Kommissar im heute.de-Interview: „Wir haben eine Chance“

EU-Kommissar Günther Oettinger will die
Unterstützung der europäischen Automobilindustrie massiv ausbauen. Um
neben der harten Konkurrenz aus Asien bestehen zu können, müsse
Brüssel Aufbau und Entwicklung des Marktes viel stärker unterstützen.
"Wir müssen das Auto von morgen europäisch erfinden", sagt Oettinger
im Interview mit dem ZDF-Nachrichtenportal heute.de.

Oettinger spricht sich weiter dafür aus, Forschungspartnerscha

Günther Oettinger unterstützt massive Förderung der EU-Automobilindustrie/ EU-Kommissar im heute.de-Interview: „Wir haben eine Chance“

EU-Kommissar Günther Oettinger will die
Unterstützung der europäischen Automobilindustrie massiv ausbauen. Um
neben der harten Konkurrenz aus Asien bestehen zu können, müsse
Brüssel Aufbau und Entwicklung des Marktes viel stärker unterstützen.
"Wir müssen das Auto von morgen europäisch erfinden", sagt Oettinger
im Interview mit dem ZDF-Nachrichtenportal heute.de.

Oettinger spricht sich weiter dafür aus, Forschungspartnerscha

BGA: Trotz Exporteinbruch: Kein Grund zur Schwarzmalerei

"Die europäische Schuldenkrise wirft ihre Schatten
auf den deutschen Außenhandel. Was sich mit Blick auf die
Auftragseingänge angekündigt hatte, bewahrheitet sich nun. Die
deutschen Exporte in die EU-Länder und insbesondere in die Eurozone
brechen so stark ein, wie zuletzt in der Finanzkrise. Lediglich bei
den Ausfuhren in die Staaten außerhalb der EU kann noch ein leichtes
Wachstum festgestellt werden. Der Sand im Getriebe der europäischen
Wirtsc

Neue OZ: Kommentar zu Konjunktur / Sachverständigenrat / Jahresgutachten

Gefährliches Spiel

Das Gutachten der Wirtschaftsweisen ist eine Klatsche für die
Bundesregierung: Sie spart nicht ehrgeizig genug, bescheinigen ihr
die Experten. Danke. Es überzeugt nicht, wie elendig lang
Schwarz-Gelb die Haushaltskonsolidierung streckt, trotz weniger
Arbeitsloser, sprudelnder Einnahmen und niedriger Zinslast.

Die Koalition spielt mit ihrer Finanzpolitik ein gefährliches
Spiel. Sie will den Haushalt nicht wirklich konsolidieren, weil sie
f&uuml

Märkische Oderzeitung: zum Bericht der Wirtschaftsweisen:

Natürlich hat die Kanzlerin so getan, als
ob sie sich vom Gutachten der Wirtschaftsweisen bestätigt fühlen
könnte. Aber dem ist mitnichten so. Denn auch wenn die
Wissenschaftler eine Beruhigung der Euro-Krise einräumen: Sie führen
das weniger auf das Handeln der Politik als vielmehr auf die Unsummen
zurück, die die Europäische Zentralbank einsetzt, um die Märkte zu
beruhigen. Ein Vorgehen der EZB, das bestenfalls kurzzeitig zu
tolerieren ist. We

Weser-Kurier: Der „Weser-Kurier“ (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 8. November das Gutachten der Wirtschaftsweisen

Das Bild ist jedoch noch sehr uneinheitlich. Zu
unterschiedlich sind die Branchen von der schrumpfenden Wirtschaft
betroffen. Fakt ist jedoch: Der große Aufschwung der vergangenen
beiden Jahre ist erstmal vorbei. Wie es nächstes Jahr und vor allem
2014 werden wird, lässt sich wirklich seriös nicht sagen. Dass sich
die Wirtschaftsweisen dennoch an eine Prognose wagen, ist eigentlich
nur damit zu erklären, dass sie eben dazugehört zu einem vernünftigen
Her