Neue OZ: Kommentar zu USA / Unternehmen / Facebook

Die Perspektive fehlt

An der Börse geht es nicht um Freundschaften, sondern um
Erwartungen und die Perspektive. Beides bereitet Facebook Probleme.
Obwohl das soziale Netzwerk solide Zahlen vorlegt, mehr Umsatz und
mehr Mitglieder vorweisen kann, zeigen sich Anleger enttäuscht und
schicken die Aktie auf Talfahrt. Dafür gibt es Gründe.

Der erzielte Umsatz ist für einen Reichweiten-Riesen wie Facebook
erneut zu gering. Pro Nutzer nahm die Plattform in Asien im

Rheinische Post: Schulden erlassen

Kommentar von Antje Höning

Die Lage wird ernster. Erst versicherte Mario Draghi, die
Europäische Zentralbank (EZB) werde alles tun, um den Euro zu retten.
Gestern erklärten Kanzlerin Merkel und ihr französischer Kollege
Hollande, sie würden alles tun, um die Eurozone zu schützen. Über die
Politik, die hinter dem Wort "alles" steckt, haben die Beteiligten
unterschiedliche Vorstellungen. Doch ihr Ziel ist gleich: Sie wollen
verhindern, dass die

Börsen-Zeitung: Spanien vor Default-Modus, Marktkommentar von Kai Johannsen

Ob der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB),
Mario Draghi, bei seiner Ankündigung, im Rahmen des EZB-Mandats alles
Erforderliche zu tun, um den Euro zu erhalten, Spanien im Blick
gehabt hat, wird er wohl nie verraten. Aber es ist sehr
wahrscheinlich. Denn die Lage Spaniens an den Märkten ist
ausgesprochen prekär – so prekär, dass für Madrid Schützenhilfe aus
Frankfurt fast schon unumgänglich ist. Gerade die neue Handelswoche
wird für Spanien

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Facebook

Drei Monate nach dem Börsengang tritt bei
Facebook und seinen Aktionären Ernüchterung ein. Erstmals gibt es
rote Zahlen, der Aktienkurs fällt rapide. Die Euphorie ist verflogen.
Dabei ist es grundsätzlich kein Makel, wenn ein Unternehmen auch mal
in die Verlustzone rutscht. Bei Facebook verhält es sich aber anders.
Der Firmengründer Marc Zuckerberg und die beim Börsengang beteiligten
Investmentbanken haben mit großem Geschick über Monate hinw

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu: Fiat zofft sich mit VW

Marchionnes blutiger Vergleich zeigt einen
Manager, dessen Nerven angesichts der aktuellen Lage blankliegen und
der von den eigenen Schwierigkeiten ablenken will. Sollte sich die
Euro-Krise weiter verschärfen, geht es für manchen europäischen
Hersteller in den nächsten Monaten schlicht ums Überleben. Was die
Rabatte angeht, schenken sich die Hersteller alle nichts: Für den
Fiat Punto gibt es aktuell Nachlässe bis zu 30 Prozent. Und
VW-Händler bieten

WAZ: Facebook hat ein Werbe-Problem. Kommentar von Sven Frohwein

Facebook schmiert ab und keiner will es
vorausgesehen haben. Zu schön, um wahr zu sein. Schon der
Ausgabepreis der Aktie war ambitioniert, immerhin war er kurz vor
Börsenstart noch einmal nach oben korrigiert worden. Die Anleger
haben den Preis bezahlt, Herr Zuckerberg hat sein Geschäft gemacht –
und auch die Banken, die ihm beim Gang aufs Parkett behilflich waren,
dürften gut verdient haben. Schon im Mai, kurz vor dem Börsengang,
gab es Meldungen, dass Facebook be

Märkische Oderzeitung: zur Kritik an Energiegewinnung aus Biomasse:

Die Energiebilanzrechnungen, die von den
Wissenschaftlern zur Untermauerung ihrer Thesen angestellt werden,
sind für Laien wohl schwer verständlich. Was freilich auch diese
beobachten können und zunehmend in Frage stellen, ist die
großdimensionierte Umwandlung landwirtschaftlicher Nutzflächen, auf
denen statt Nahrungsmittel der Rohstoff für Verbrennungsmotoren
angebaut wird. Auch werden in Brasilien Regenwälder für
Palmölplantagen abgeholzt. D

Märkische Oderzeitung: zum Streit zwischen VW und Fiat:

Marken, die sich im Absatz auf Europa
konzentrieren, haben ein Problem: Dieser Markt bietet grundsätzlich,
weil gesättigt, kaum Wachstumsperspektiven. Und in Zeiten der
Euro-Krise, wo Italienern, Griechen, Portugiesen, Franzosen die Lust
am Autokauf vergangen ist, erst recht. Kein Wunder, dass da einem
betroffenen Konzernchef, der sowieso für deutliche Worte bekannt ist,
die Nerven durchgehen. Dabei hat Fiat-Chef Marchionne ja durchaus
etwas richtig gemacht: Der Einstieg bei

Frankfurter Neue Presse: Facebook vergrätzt Freunde. Panagiotis Koutoumanos über die Schwierigkeit des sozialen Netzwerks, Werbeerlöse zu erzielen.

Letztlich müssen sich die Anleger
größtenteils selbst die Schuld geben für ihr Facebook-Fiasko. Das
Problem des Unternehmens, die riesige Zahl der sogenannten Freunde in
entsprechende Werbeerlöse umzumünzen, war bekannt. Ebenso die Absicht
Zuckerbergs, große Summen in neue Technologien zu investieren, um das
zu ändern – vor allem mit Blick auf die auch bei Facebook-Nutzern
immer beliebter werdenden Smartphones. Nicht nur, dass auf den
mobilen Endger&

Neues Deutschland: Draghi will den Euro retten

Mario Draghi will die »Bazooka« wieder auspacken.
Am Donnerstag hat der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) in
London angekündigt, alles daran zu setzen, um den Euro zu retten. Und
das solle genug sein, fügte er selbstsicher hinzu. Doch ob Draghi der
lang erwartete Befreiungsschlag gelingen wird oder ob er sich mit
seiner Aussage vielmehr selbst unnötig in Bedrängnis gebracht hat,
bleibt offen. In der Tat ist die EZB zurzeit die mächtigste
Insti