Westfalen-Blatt: Martin Kannegiesser, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, verteidigt das deutsche Lohnniveau. System der Sozialpartnerschaft in Deutschland sei Modell für Europa.

Martin Kannegiesser, Präsident des
Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, weist die ausländische Kritik am
angeblich zu niedrigen deutschen Lohnniveau zurück. »Dafür fehlt mir
allerdings jedes Verständnis«, sagte er im Interview mit dem in
Bielefeld erscheinenden WESTFALEN-BLATT. »Das Problem sind nicht
wir.« Vielmehr seien die Angebotsstrukturen der Industrien anderer
europäischer Länder oft zu schwach. Kannegiesser: »Wären

PHOENIX – Programmhinweis – INTERNATIONALER FRÜHSCHOPPEN: „Reformstau, Streit und Euro – Pflegefall Europa?“ – Sonntag, 29. Juli 2012, 12.00 Uhr

Es ist noch nicht lange her, da galt die EU als ein
Glücksfall, als einzigartige wirtschaftliche und politische
Partnerschaft europäischer Staaten: Frieden, Stabilität und
Wohlstand, die Steigerung des Lebensstandards und die Einführung
einer einheitlichen europäischen Währung waren die Markenzeichen.
Jetzt steht alles auf dem Prüfstand: die Staatsschuldenkrise fordert
einen Krisengipfel nach dem anderen. Immer größere Milliardensummen
sind im

Internationalisierung in der Vermögensverwaltung 11. European Private Banking Summit 17. bis 19. September 2012, Gottlieb Duttweiler-Institut, Zürich http://bit.ly/privatebankingSummit

Die Internationalisierung der Vermögensverwaltung
durch die Verschiebung der Vermögensbildung von den etablierten
Märkten zu den neuen Märkten in Asien, Südamerika und Osteuropa
sowie den zunehmenden Wettbewerbsdruck durch attraktive Finanzplätze,
fordert neue Geschäftsmodelle im Private Banking. Vermögensverwalter
werden nicht mehr nur an Diskretion und Sicherheit gemessen, sondern
an ihrer Anlageperformance nach Steuern, an Servicequalität und

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Konsumfreudigkeit

Die Menschen sehen zwar, dass die EU noch immer
nicht in der Lage ist, den Flächenbrand der Euro-Krise auch nur
einzudämmen – doch sie sehen sich davon bis auf weiteres nicht
betroffen. Deshalb ist der Konsum in Deutschland nicht eingebrochen.
Und weil der Konsum nicht eingebrochen ist, sind die Menschen weiter
zuversichtlich. Die Zuversicht nährt die Zuversicht. In der Tat gibt
es für diese Zuversicht gute Gründe: Die Beschäftigung in Deutschland
steigt, die

Badische Neueste Nachrichten: Solarer Krieg

Mit einer Anti-Dumping-Klage kämpft Europas
Solarindustrie gegen chinesische Billigimporte. Aber hier streiten
Subventionssünder gegeneinander. Wie hierzulande der Staat die
Hersteller von Solarzellen finanziell fördert, ist im Gegensatz zu
China transparent. Die Chinesen kontern mit der Drohung eines
Handelskrieges. Über Jahre wurde die deutsche Solarindustrie mit
Zuschüssen vom Staat und von den Stromverbrauchern gehätschelt.
Subventionen haben immer und &u

Neue OZ: Kommentar zu Konjunktur / GfK / Konsumklima

Abgestumpft

Eigentlich müsste doch jedem angst und bange sein: Euro-Krise,
Griechen-Pleite und Finanzchaos dominieren seit Monaten die
Schlagzeilen, der ganz große Kollaps scheint zum Greifen nah. Und
doch passiert weiterhin nichts, was Auswirkungen auf das reale
tägliche Leben der deutschen Bevölkerung hätte. Die Konsumlust ist
hierzulande jedenfalls ungebrochen, wie die GfK vermeldet. Warum auch
nicht? Schließlich geht es der Mehrheit der Menschen in De

Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Bahn

Chance nicht verspielen

Noch nie hat die Deutsche Bahn so viele Fahrgäste befördert wie im
ersten Halbjahr dieses Jahres, mehr als eine Milliarde. Das zeigt die
Attraktivität dieses Transportmittels, das für viele Reisende bei
steigenden Spritpreisen immer häufiger eine Alternative zum Auto ist.
Diese Entwicklung darf Bahnchef Rüdiger Grube, früher selbst Manager
bei Daimler, nicht aufs Spiel setzen. Denn gerade junge Leute legen
heute immer weniger Wert

Weser-Kurier: Kommentar zur Halbjahresbilanz der Bahn

Rüdiger Grube im Glück des Tüchtigen: Unter seiner
Führung fährt die Deutsche Bahn auf der Erfolgsspur, wird bei
Reisenden immer beliebter, steigert ihren Umsatz und ihre Gewinne.
Und das, weil Grube in seiner nunmehr dreijährigen Amtszeit einen
gründlichen Umdenkungsprozess durchgesetzt und Schluss gemacht hat
mit dem fatalen Kurs seines Vorgängers Hartmut Mehdorn. Und das
heißt: Statt des drastischen Personalabbaus, der Sparmaßnahmen be

Rheinische Post: Kommentar: Konsum-Krise?

Wohl kaum jemand in Deutschland hat die globale
Schuldenkrise bisher am eigenen Leib gespürt. Wer hat schon weniger
im Portemonnaie als vor der ersten Hilfsaktion für Griechenland? Es
gehört zu den Eigenheiten dieser Krise, dass milliardenschwere
Rettungsaktionen für die Schuldenstaaten Europas am Bürger real
vorbeigehen – noch. So lange, bis der Staat dann doch Steuern erhöhen
muss, Schulen nicht mehr sanieren und Autobahnen nicht mehr ausbauen
kann. Das ist a