Wenn Kommentatoren nichts mehr einfällt, wofür
sie Politiker kritisieren können, dann halten sie ihnen oft
Zögerlichkeit oder Verzagtheit vor: Warum nicht früher, konsequenter,
beherzter, entschlossener?
In der Debatte über die Staatsschuldenkrise, die sich länger schon
hinschleppt als andere Krisen, taucht der Vorwurf der Halbherzigkeit
und Unentschlossenheit gegenüber Europas Regierungspolitikern
besonders häufig auf. Die Gescholtenen wieder
Für die Aktionäre von Thyssen-Krupp war gestern
ein guter Tag. 2,6 Prozent legte das Papier zu und setzte sich damit
an die Spitze der Gewinner im Dax. Die Anleger honorieren, dass
Konzernchef Heinrich Hiesinger ernst macht. Der ehemalige
Siemens-Manager hatte im vergangenen Jahr angekündigt, Thyssen-Krupp
konsequent neu auszurichten: weg vom Stahl, hin zum
Technologiegeschäft. Mit Aufzügen, Maschinen und U-Booten will der
neue Macher künftig Geld verdienen.
Mit dem Verkauf der Nirosta geht eine Ära deutscher
Industriegeschichte zu Ende. Doch für Nostalgie werden die
Edelstahlkocher derzeit wenig übrig haben. Sie mussten sich um ihre
Arbeitsplätze nie wirklich sorgen. Vier Jahre Sicherheit sind für sie
deshalb kein Gewinn. Doch mit etwas Abstand betrachtet muss man die
Einigung als einen Kompromiss sehen, mit dem alle leben können. Fürs
erste. Denn natürlich kann niemand den Nirosta-Beschäftigten die
Hamburg, 30.01.2012. Das Jahr hat gerade erst begonnen, doch die Planungen für den Telematik Award 2012 laufen bereits. Im September wird dieser im Bereich Fahrzeug-Telematik feierlich auf der IAA Nutzfahrzeuge verliehen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode übernimmt wie bereits 2010 die Schirmherrschaft.
Nach einigen Jahren der Stagnation haben in Deutschland die Immobilienpreise wieder angezogen. Die Nachfrage ist groß, auch nach Immobilienfonds mit deutschen Objekten. Einer der erfahrenen Player in diesem Segment ist die SHB Innovative Fondskonzepte AG (SHB AG).
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung titelte einen kürzlich erschienenen Beitrag, der die Tatsache beschrieb, dass die Überschussbeteiligung bei Lebensversicherungen erstmals unter die vier Prozent gefallen ist, mit dem
73 Prozent der Bundesbürger fürchten, dass die
Maßnahmen zur Euro-Rettung sich zumindest teilweise auf ihre
persönlichen Finanzen auswirken. Ebenso viele glauben, dass die
Rettungsmaßnahmen insbesondere Einfluss auf die eigene Altersvorsorge
haben. Das eigene Wissen über die Euro-Rettung stuft die Mehrheit der
Deutschen als ausbaufähig ein. 62 Prozent der Bevölkerung bezeichnen
es höchstens als mittelmäßig – 15 Prozent sogar als schle
Im Kampf um die ThyssenKrupp-Edelstahlsparte
Inoxum bitten 700 Stahlarbeiter den 98-jährigen Chef der
Krupp-Stiftung, Berthold Beitz, um Hilfe. Dies berichtet die in
Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Dienstagausgabe). "Seit
1900 wird in der von August Thyssen gegründeten Krefelder Stahlwerke
AG Edelstahl hergestellt. Wenn jetzt ThyssenKrupp-Mitarbeiter
entlassen werden sollen, weil sich Manager in Brasilien und Amerika
verrannt haben, ist das eine sc
Es ist nichts mehr da. Der Abgesang auf den Selfmade-Milliardär
Anton Schlecker in fünf Worten mag eine Steilvorlage für
Schadenfreude sein, in Wahrheit ist es eine Tragödie, der sich noch
dazu nur Tochter Meike stellt. Allerdings ist nun der falsche
Zeitpunkt für Rachsucht und Rechthaberei. Es geht nicht darum, ob und
wie viel Geld Anton Schlecker für sich abgezweigt hat. Entscheidend
für die Pleite des Konzerns war, dass es dem
Sollten die jahrelangen Versäumnisse bei der Drogeriekette
Schlecker das Vermögen eines der reichsten Männer des Landes
aufgezehrt haben? Noch im April führte das amerikanische Magazin
"Forbes" Firmengründer Anton Schlecker mit einem Vermögen von rund
2,2 Milliarden Euro auf Platz 26 der Liste der reichsten Deutschen.
Nun sei alles weg, sagt Schleckers Tochter Meike.
Gemessen daran, dass Schlecker die letzte
Pressekonferenz 1990 gegeben hat, war der Auftritt vor weit mehr als
100 Journalisten ein großer Schritt. Die Reporter werden in die Welt
tragen, wie Meike Schlecker blass, nervös, aber mit fester Stimme
verkündete, dass die Familie eben nicht auf Milliarden sitze, sondern
dass kein Geld mehr da sei. Aber angesichts der vielen Skandale, für
die Schlecker jahrelang gesorgt hat, bis hin zur aktuell dramatischen
Situation des Ehing