Kritik am Management der Staatsschuldenkrise /
Führungsrolle der EZB gefordert / Vergabe einer Banklizenz an den
Rettungsschirm würde Eingriffe erleichtern / Eurobonds vorstellbar /
Deutschland erlebt nur technische Rezession
Ferdinand Fichtner, Konjunkturchef des Deutschen Instituts für
Wirtschaftsforschung (DIW) kritisiert das Management der
internationalen Staatsschuldenkrise. "Die Krise kann nicht so
weitergehen wie bisher – was wir seit eineinhalb Jahren erlebe
Der E.ON-Konzern bietet im Zuge seines
Sparprogramms Beschäftigten bis zum Jahrgang 1958 an, vorzeitig in
den Ruhestand zu gehen, wie die in Düsseldorf erscheinende
"Rheinische Post" (Mittwochausgabe) von der Gewerkschaft Verdi
erfuhr. Die Beschäftigten erhalten bis zum 63. Lebensjahr bis zu 60
Prozent ihres letzten Nettogehaltes und gehen dann mit den üblichen
Abschlägen in Rente. Der Vorruhestand ist Teil der Maßnahmen, mit
denen E.ON 6000 Stel
Wer sich um seine Absatzmärkte sorgt, will oder kann keine
Fabriken bauen und neue Mitarbeiter einstellen. Deshalb ist es nur
logisch, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise mit Verspätung nun
auch auf den europäischen Arbeitsmarkt durchschlägt. Diese
Entwicklung trifft besonders die Berufsanfänger. Wie bedrohlich die
Krise auf dem Arbeitsmarkt ist, zeigt, dass mittlerweile nicht mehr
nur Unqualifizierte auf der Strecke bleiben, sondern
Wenn der Magen grummelt Von Bernhard Hertlein Manchmal fallen die
Ereignisse wie Tarotkarten: Richtig interpretiert öffnen sie einen
neuen Blick in die Zukunft. In der Wirtschaft ist Globalisierung
schon lange ein Thema. Neu war zu Beginn dieser Woche die Meldung,
dass das Fleischwerk Tönnies künftig in großem Stil tiefgefrorene
Schweinehälften von Rheda-Wiedenbrück nach China transportieren und
dort verkaufen will. Tags darauf gab Winco
Ist das nicht merkwürdig? Urplötzlich sind
Europas Finanzminister ungemein streng mit den Griechen. Nicht nur,
dass sie umgehend zusätzliche Spar- und Reformmaßnahmen verlangen.
Sondern auch, dass sie den Deal über den Forderungsverzicht nicht
akzeptieren, auf den sich die Griechen mit ihren privaten Gläubigern
verständigen wollten. Auf einmal pochen Juncker, Schäuble und
Kollegen darauf, dass die Griechen einen Zins von deutlich weniger
als 4% ver
Der Betriebsrat des Solarkonzerns Q-Cells rechnet
trotz der angespannten finanziellen Situation des Unternehmens mit
keinem weiteren Arbeitsplatzabbau. "Es sind keine Stellenstreichungen
geplant", sagte Betriebsratschef Uwe Schmorl der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Es sei
derzeit auch keine Kurzarbeit im Stammwerk in Bitterfeld-Wolfen
vorgesehen. "Unsere Mitarbeiter in der Produktion haben genügend zu
tun", sagte Schmorl.
Berlin – Im Streit um Konsequenzen aus dem
Silikonskandal hat die Union deutlich schärfere Kontrollen
gefordert. Unangemeldete Prüfungen müsse es künftig nicht nur bei der
Herstellung von Medizinprodukten geben, sagte der
gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU),
dem Berliner "Tagesspiegel" (Mittwochsausgabe).
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One-Blue hat heute bekannt gegeben, dass die Sharp Corporation
(Sharp) dem One-Blue-Produktlizenzprogramm als Lizenzgeber
beigetreten ist. Sharp liefert für die Blu-ray Disc(TM)-Norm wichtige
Patente und steht ab jetzt auf der Liste der Lizenzgeber, gemeinsam
mit Cyberlink, Dell, Fujitsu, Hewlett-Packard, Hitachi, JVC Kenwood,
LG Electronics, Panasonic, Pioneer, Philips, Samsung, Sony, Taiyo
Yuden und Yamaha.
"Wir freuen uns, dass Sharp unserem Lizenzprogramm als
Lizenzgeber be
78 Prozent der Top-Entscheider deutscher
Unternehmen stufen die Relevanz von Outsourcing für den
Unternehmenserfolg als hoch ein. Das bedeutet einen Anstieg von zehn
Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig stehen bei 94
Prozent der Unternehmen Outsourcing-Projekte auf der Agenda. Das ist
das Ergebnis der aktuellen Studie "Erfolgsmodell Outsourcing 2011"
von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut
für Management- und Wirtschaftsfor
Der WAZ Medienkonzern wird ein Familienunternehmen
im Mehrheitsbesitz der Essener Familie Grotkamp. Nach Unterzeichnung
der Verträge zur Übernahme des 50-prozentigen Anteils der
Mitgründerfamilie Brost, sagte Günther Grotkamp im Interview mit den
Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Dienstagausgaben): Die Familie
Grotkamp übernehme den Brost-Anteil, "weil sie an die Zukunft der WAZ
glaubt und das Unternehmen erfolgreich weiterführen will". Grotkamp
ist Eh