Siemens kleckert, ABB klotzt: Der Züricher
Elektrotechnik-Konzern trumpft in spannungsgeladenem Umfeld mit einer
knapp 4 Mrd. Dollar schweren Akquisition in den USA auf. Den Namen
des übernommenen Unternehmens, Thomas & Betts, und seine Produkte,
wie zum Beispiel Kabelkanäle, kennen nur Spezialisten. Doch der
Zukauf ist einer der größten, den ein westeuropäischer
Industriekonzern seit 2011 getätigt hat.
Es sind Klauseln, die Manager regelrecht dazu
einladen, eine Firma zu verlassen, um Kasse zu machen. Das Prinzip
ist ebenso simpel wie bedenklich: Im Fall eines Eigentümerwechsels im
Unternehmen bekommen Führungskräfte die Möglichkeiten, aus eigenem
Antrieb zu gehen. Die Höhe der Abfindung steht von vornherein fest.
"Change-of-Control-Klauseln" werden diese Vertragspassagen in der
Welt der Manager genannt. Man könnte auch von einem
Rundum-sorglos-Pak
30. Januar 2012. Die laufende Verzinsung von
Lebens- und Rentenversicherungen fällt in diesem Jahr auf ein
Rekordtief von unter vier Prozent, so die Studienergebnisse der
Rating-Agentur Assekurata. 50 der von ihr befragten 67
Lebensversicherer senken ihre Überschussbeteiligung. Damit fällt die
Gesamtverzinsung von Kapitallebensversicherungen von durchschnittlich
4,93 auf 4,73 Prozent, bei der privaten Rentenversicherung von 4,78
auf 4,66 Prozent. Die Verzinsung der Riester-R
Es wird so viel geredet und zerredet – über das was sein oder aber
auch nicht sein könnte. Fakt ist nun einmal: ein Konjunkturbarometer
wie der ifo-Geschäftsklima-Index zeigt immer nur die Richtung an, die
die Wirtschaft einschlägt – nach unten oder nach oben. Und auch wenn
sich die Münchner Ökonomieexperten angesichts so viel unerwarteter
unternehmerischer Zuversicht bewusst vorsichtig geben, scheint
spätestens seit gestern ein
Quartal eins nach dem Tod von Apple-Übervater Steve Jobs – und
entgegen den Unkenrufen bricht das Unternehmen alle Rekorde. Da
drängt sich die Frage auf, wer Apple eigentlich stoppen soll. Die
Antwort liegt auf der Hand: Apple selbst. Die Gefahr ist groß, dass
das Unternehmen zum Opfer des eigenen Erfolges wird.
Zur Einordnung: Apples technologischer Vorsprung ist keineswegs
uneinholbar. Und auch bei den Verkaufszahlen sind die Konkurrenten
d
Hohe zweistellige Wachstumsraten beim Umsatz,
dreistellige beim Gewinn: So lassen sich nicht nur Start-ups
beschreiben, sondern auch Apple, der größte Technologiekonzern der
Welt. Die Zweifel daran, ob die Erfolgsmaschine Apple nur mit dem
charismatischen Gründer Steve Jobs an der Spitze rund läuft, sind
drei Monate nach dem Tod des Visionärs bereits ausgeräumt. Das
Weihnachtsquartal des iPhone-Anbieters darf ohne Übertreibung als
historisch bezeichnet
»Monster-Zahlen«, »der Wahnsinn«: Die Analysten
überschlagen sich ob des Rekordgewinns von zehn Milliarden Euro, den
Apple im Weihnachtsquartal erzielt hat. Wenn ein Konzern pro Tag 111
Millionen Euro verdient, ist das gigantisch. Und ein Ende dieses
Erfolgs scheint nicht absehbar. Zu sehr haben iPhone und iPad
inzwischen einen festen Platz im Alltag der Menschen rund um den
Globus eingenommen. Die Apple-Produkte stehen für ganze Sparten wie
früher d
Nun debattieren sie wieder, die Mächtigen aus
Wirtschaft und Politik. Zum vierten Mal in Folge auch über die Krise
des Kapitalismus. Die Kanzlerin darf auf dem Weltwirtschaftsgipfel
die Eröffnungsrede halten, was in Ordnung geht, da das Modell Germany
vielen als Vorbild gilt. Zu Recht. Die soziale Marktwirtschaft hat
ihre Kraft auf den Boden gebracht. Deutschland ist gut aus der Krise
gekommen, weil das Kurzarbeitergeld eine Million Menschen in Arbeit
gehalten hat; eine klug
Heute sind es Google und Facebook, morgen könnten es
Apple und Amazon sein. Oder ein anderer dieser Internet-Giganten, die
immer neue Möglichkeiten ausloten, um so viele Daten wie möglich von
ihren Kunden zu sammeln. Denn Daten sind wie bares Geld für sie. Aber
hier wird ja nichts geklaut, wird niemand zur Nutzung gezwungen. Ganz
im Gegenteil. Millionen Menschen breiten ihr ganzes Leben mit großer
Freude in sozialen Netzwerken aus und melden sich bereitwillig bei
all
Die Wirtschaftsexperten der Bundestagsfraktionen
von Union, SPD, FDP und Grünen haben sich heute auf einer
Veranstaltung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in
Berlin für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum ausgesprochen. Dr.
Michael Fuchs (CDU/CSU), Garrelt Duin (SPD), Dr. Hermann Otto Solms
(FDP) und Kerstin Andreae (Grüne) plädierten dafür, die
Konsolidierung der Staatsfinanzen voranzutreiben. Nur dann könnten
Deutschland und Europa ihre In