Im Süden und Westen Europas gibt–s das seit
Jahren: Über Staatsgrenzen hinweg werden bei den Tippern zwischen
Portugal und Schottland die Millionen eingesackt – und manchmal auch
ausbezahlt. 2007 gewann ein Belgier bei »Euromillions« schonmal 100
davon. Ganz allein. Deutsche spielen fleißig mit – obwohl
»Euromillions« hierzulande nicht zugelassen ist. Aber was gelten
Ländergrenzen, zumal in Europa, wenn irres Bargeld lacht? Die
Strategen im De
Die EU ist gerade deswegen so charmant, weil
sie ein Zusammenschluss von Staaten mit unterschiedlichen Kulturen
und im übrigen verschieden ausgeprägten Wirtschaftssystemen ist. Umso
unverständlicher erscheint es, wenn durch falsch verstandene
Gleichmacherei verschwinden soll, was sich bewährt hat. Das deutsche
Bankenmodell war in Krisenzeiten ein Garant für Stabilität und könnte
andernorts durchaus ein Vorbild sein. Stattdessen wollen geschäftige
Euro
Wieder einmal ist der umstrittene
Hochfrequenzhandel mit Aktien und anderen Finanzinstrumenten zum
Thema geworden: Er dient Politikern wie Bundesfinanzminister Wolfgang
Schäuble aktuell als Argument für die Einführung einer
Finanztransaktionssteuer. Dass eine solche Steuer vor allem
Privatanleger und weniger die Akteure des Hochfrequenzhandels treffen
würde, steht auf einem anderen Blatt. Schäuble hat bei der
Gelegenheit auch wieder einmal die härtere Regulieru
Deutsche sind grundsätzlich bereit, für
umweltfreundliche Marken mehr zu bezahlen – Markenklassiker genießen
auch mit Blick auf Umweltfreundlichkeit das meiste Vertrauen – größte
Verbraucherstudie Europas
Für umweltfreundliche Produkte würden die deutschen Verbraucher
mehr Geld ausgeben, wenn sie von deren Umweltfreundlichkeit
tatsächlich überzeugt wären. Über zwei Drittel der deutschen
Verbraucher (68 Prozent) haben in einer Stud
Aspirin ist das vertrauenswürdigste Schmerzmittel des Jahres 2012.
Das haben zum zwölften Mal in Folge die Leser des Magazins Reader–s
Digest entschieden. In der repräsentativen Verbraucher-Umfrage
nannten sie das Bayer-Präparat in der Kategorie Schmerzmittel von 127
Marken ungestützt an erster Stelle.
Die repräsentative Studie "Most Trusted Brands" ist mit einer
Datenbasis von europaweit 27.467 Befragten in 15 Ländern, davon 7.414
in Deut
Der Atomausstieg hat Kernkraftwerksbetreiber wie Eon hart
getroffen. Anders als sein Kollege Jürgen Großmann von RWE beklagte
sich Eon-Chef Johannes Teyssen nicht einmal besonders lautstark
darüber. Aber für beide Konzerne gilt, wie auch für EnBW und
Vattenfall, dass sie sich bis zum Super-GAU von Fukushima nicht
genügend um die Nachhaltigkeit ihres Geschäfts gekümmert haben.
Dass die Neuausrichtung eines lange Jahre
erfolgreichen Unternehmens eine langwierige und oft mühselige
Angelegenheit ist, lässt sich zurzeit gut beim Energieversorger Eon
beobachten. Der Konzern hat nach dem jüngsten Gewinneinbruch zwar
wieder Verbesserungen in Aussicht gestellt. Wann aber das
Ergebnisniveau von 2010 wieder erreicht wird, steht in den Sternen.
Das Loch, das die deutsche Energiepolitik in die Bilanz der
Düsseldorfer gerissen hat, ist für eine schn
Nein, diese schwarz-gelbe Bundesregierung wird die
Private Krankenversicherung (PKV) nicht abschaffen. Aber womöglich
wird es die nächste tun. Mit einiger Sicherheit aber wird sich die
PKV als Vollversicherer über kurz oder lang selbst abschaffen. Sie
wird schlicht zu teuer. Dass die PKV im Alter arm machen kann,
dämmert auch den mit Kampftarifen angelockten Jüngeren. Der
CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn stellt die PKV nicht aus einer
Laune heraus infrage. Der Br
Die Mehrheit der Behörden in Deutschland plant,
eine Anwendung für den neuen Personalausweis mit Nutzung der
Online-Ausweisfunktion zu entwickeln. Jede fünfte Behörde rechnet
innerhalb der nächsten zwölf Monate mit der Umsetzung. Weitere 41
Prozent wollen eine Anwendung anbieten, haben aber noch keinen festen
Zeitplan definiert. Das ist ein Ergebnis der Studie "E-Government mit
dem neuen Personalausweis" von Steria Mummert Consulting, die im
Auftrag d
Der Vorsitzende der Geschäftsführung von
Vodafone-Deutschland, Friedrich Joussen (48), gibt seine Position im
Herbst dieses Jahres auf. Dies erfuhr die in Düsseldorf erscheinende
Rheinische Post aus Unternehmenskreisen. Nachfolger wird Jens
Schulte-Bockum, aktuell Chef von Vodafone in den Niederlanden.
Schulte-Bockum wird bereits zum 1. April als Chief-Operating-Officer
zweitwichtigster Mann bei Vodafone-Deutschland.