Der Aufsichtsrat der Bayer AG stellt sich neu
auf. Hubertus Schmoldt (67), der frühere Chef der Gewerkschaft IG
BCE, scheidet nach 17 Jahren aus dem Gremium aus. Für ihn soll Petra
Reinbold-Knape, Bezirksleiterin der IG BCE Nordost/Berlin, in das
Gremium einziehen. Das beschloss gestern die Delegiertenversammlung
der Arbeitnehmer-Vertreter, wie die in Düsseldorf erscheinende
"Rheinische Post" (Mittwochausgabe) berichtet. Damit wollen die
Arbeitnehmer den Bayer-St
Bis zu 6,5 Prozent mehr Geld, diese Forderung der IG Metall hört
sich an, als wäre sie aus der Zeit gefallen. Immerhin befinden wir
uns nicht mehr im Boomjahr 2011, sondern in einer konjunkturell
wieder unsicheren Phase. Es ist noch gar nicht lange her, da haben
Experten sogar über eine Rezession spekuliert.
So schlimm wird es wohl nicht kommen. Doch bleibt ein großer
Unsicherheitsfaktor: die Euro- und Schuldenkrise. Gelingt es, die
Probleme in
Der Rückzug von »Mister RTL« Gerhard Zeiler aus
dem Bertelsmann-Vorstand kommt nicht ganz überraschend. So haben in
der Vergangenheit auch Thomas Middelhoff, Gunter Thielen und Hartmut
Ostrowski, die Vorgänger von Thomas Rabe als Vorstandsvorsitzende des
Medienkonzerns, von der Möglichkeit ausgiebig Gebrauch gemacht, sich
ihr eigenes Führungsteam zusammenzustellen. Außerdem war bereits seit
längerem über unterschiedliche Auffassungen zwisc
Der Zusammenschluss des Bergbaukonzerns Xstrata
mit dem Rohstoffhändler Glencore folgt – wie die Partner auch betonen
– industrieller Logik. Mit der Verschmelzung entsteht ein in der
Branche bisher einzigartiges Unternehmen, das von der Suche nach
neuen Vorkommen über deren Abbau, Veredelung und Transport bis hin
zum Verkauf an die Endverbraucher die gesamte Wertschöpfungskette
abdeckt.
Bislang verdient Glencore ihr Geld ganz überwiegend mit dem An-
und Verkauf von
Noch prägen Griechenland und die Eurokrise das
politische Geschehen. Das dürfte sich in den nächsten Wochen ändern.
Neues Thema: Deutschlands Arbeitnehmer wollen mehr Geld. 6,5 Prozent
fordert die IG Metall für ihr Klientel. Dies sei ein »fairer« Anteil
am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen, meint die Gewerkschaft.
Das sei maßlos, reagieren die Arbeitgeber. IG-Metall-Chef Berthold
Huber droht vorsorglich schon mal mit Warnstreiks, wenn die
A
Immerhin hat IG-Metall-Chef Berthold Huber
gestern noch nicht mit Streiks gedroht. Wäre auch verfrüht. Ansonsten
hat seine Gewerkschaft, die 2,25 Millionen Mitglieder vertritt,
bereits kräftig auf den Putz gehauen. Die Signale für harte
Tarifverhandlungen sind angesichts dieser Forderungen klar. Da ist
die reine Lohnforderung von 6,5 Prozent bei einer denkbar knappen
Laufzeit von zwölf Monaten. Auch wenn der Abschluss deutlich
niedriger liegen wird, ist das ein hoh
Allerdings zeigt der Konjunkturreport
ebenfalls: Die Euro-Krise kann auch in unserer Region nicht folgenlos
bleiben. Darauf stellen sich die Firmen in ihren Planungen ein – die
noch immer aber von weiterem Wachstum ausgehen. Und so dürfen wir
auch in Berlin-Brandenburg mit einem erfreulichen 2012 rechnen. Wenn
nicht eine Griechenland-Pleite alle Vorhersagen durcheinanderwirbelt.
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Der Vorsitzende des griechischen
Gewerkschaftsverbandes für den privaten Sektor (GSEE), Giannis
Panagopoulos, lehnt eine von den internationalen Kreditgebern
geforderte Senkung des Mindestlohnes strikt ab. "Damit entzieht man
der heimischen Nachfrage Geld und verschlimmert die Rezession nur
noch", sagte Panagopoulos dem "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe). Mit
einem Abschluss der Verhandlungen zwischen der Troika aus
EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB)
Infolge der eisigen Temperaturen rechnet der Hafen
Magdeburg mit Umsatzeinbußen in Höhe von 30 bis 35 Prozent. Weil der
Hafen derzeit auf dem Wasserweg nicht erreichbar sei, würden viele
Kunden mit ihren Transporten auf Lastwagen oder auf die Bahn
ausweichen, sagte Hafen-Geschäftsführer Karl-Heinz Erhardt der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe).
"Dieses Geschäft geht an uns vorbei." Wegen Eisgangs sind die
wichtigsten W
Diese Bilanz kann sich sehen lassen. Bei all dem Gerede von
Inflationsängsten brummt der Güterumschlag in Niedersachsens Häfen.
Darüber sollte auch der Rückgang beim Gesamtumschlag im Jahr 2011
nicht hinwegtäuschen. Wenn das Flaggschiff Wilhelmshaven wieder Fahrt
aufnimmt, und damit ist nach der Eröffnung des Jade-Weser-Ports zu
rechnen, wird in der Jahresbilanz 2012 Wachstum stehen.
Bremsklotz dieser Entwicklung ist der Bund. Der Ru