Auch das noch: Als wäre die Schuldenkrise der EU-Staaten nicht
Herausforderung genug, häufen sich jetzt auch noch Probleme bei den
Banken. Es ist bitter, aber wahr: Eine Krise nährt die andere.
Zu Recht wird befürchtet, dass eine Pleite oder Dauerkrise
Griechenlands große Löcher in die Bilanzen europäischer Geldhäuser
reißt. Dementsprechend hat die Deutsche Bank bereits hohe
Wertberichtigungen vorgenommen. Doch sind
Es gibt einige untrügliche Zeichen dafür, dass
die Staatsschuldenkrise zur Bankenkrise werden könnte: Die Summe, die
Banken bei der EZB hinterlegen statt damit gegenseitig Geschäft zu
machen, steigt und steigt. Und die belgisch-französische Dexia musste
bekennen, bald trocken zu fahren, die steuert auf die zweite
Milliarden-Staatshilfe zu.
Die ist nötig. Denn aus vorangegangenen Bankenkrisen wissen wir,
wer Banken sterben lässt, der lässt auch die
Rasch löschen und eine Panik verhindern. Das ist
die Maxime der Regierungen in Belgien und Frankreich im Fall der
franko-belgischen Bank Dexia. Es gilt nicht nur einen Run der Sparer
auf die belgischen Retail-Aktivitäten des Instituts zu verhindern,
sondern auch negative Auswirkungen auf die Finanzierung der
Gebietskörperschaften in Frankreich. Die derzeitigen Pläne zielen
darauf ab, dass die binationale Bank – bereinigt um ihre in einer Bad
Bank geparkten riskanten Wert
Zum 200-jährigen Bestehen der Firma Krupp ist ein
Festakt am 20. November in der Essener Villa Hügel geplant. Wie die
Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe (Donnerstagausgabe) berichten,
stehen rund 200 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur und
Wissenschaft auf der Gästeliste der Alfried Krupp von Bohlen und
Halbach-Stiftung. Als Hauptredner wird Bundespräsident Christian
Wulff erwartet.
Der 20. November 1811 ist das offizielle Gründungsdatum der Fir
Wäre es nicht zynisch, könnte man die jüngere
Geschichte der Firma Ferrostaal auch als einen Fall für das
Guinness-Buch der Rekorde betrachten. Selten zuvor wurde ein
erfolgreiches Unternehmen in so kurzer Zeit an den Rand des Abgrunds
gebracht. Gerade einmal anderthalb Jahre brauchte die Konzernführung,
um eine Existenz-Krise zu produzieren. Erstens: Als Ferrostaal im
Frühjahr vergangenen Jahres von einer Korruptionsaffäre erschüttert
wurde, hatte d
Oh weh, oh klag! 400 Apotheken müssen in diesem
Jahr schließen! Es jammert da der Chef der deutschen
Apothekerverbände. Er spricht für die Seinen, nicht für Sie und mich.
Wir, die gelegentlich kranke Allgemeinheit, brauchen die vielen
Apotheken nicht. Dem Apothekensterben folgt keineswegs Gevatter Tod
auf dem Fuße. Er schwingt seine Sense nur über einer überwucherten
Apothekenlandschaft. Das Dickicht wuchs im feuchtwarmen Klima der
sprichwör
Im Streit um den E.ON-Stellenabbau bereitet
sich die Gewerkschaft Verdi nun auf Streiks vor. "Die
Tarifkommissionen werden den E.ON-Konzern auffordern, über einen
Beschäftigungssicherungsvertrag zu verhandeln, der betriebsbedingte
Kündigungen nach 2012 ausschließt. Wenn E.ON nicht reagiert, dürfen
wir zu Streiks aufrufen", sagte Sven Bergelin der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Bergelin sitzt
für
82 Prozent der Versicherungsunternehmen in
Deutschland haben den größten Teil der Mindestanforderungen an das
Risikomanagement (MaRisk VA) erfolgreich umgesetzt. Die von der
Finanzaufsichtsbehörde BaFin vor gut zwei Jahren festgesetzten Regeln
für das Risikomanagement lösten vor allem intern erhebliche Kosten
aus. 80 Prozent der befragten Führungskräfte beziffern den Aufwand
auf 100 bis 500 Personentage oder sogar mehr. Das sind Ergebnisse der
Studie MaRi
Jeder vierte Bundesbürger ist davon überzeugt, im
Alter ohne Rücklagen aus privater oder betrieblicher Vorsorge
auszukommen. Ihrer Ansicht nach stellt die Aussicht auf zusätzliche
Alterseinkünfte vor allem ein Angebot für Besserverdienende dar. Ein
weiteres Drittel der Deutschen schließt sich dieser Meinung zumindest
teilweise an. Selbst unter den aktiven Sparern sind sich nur 40
Prozent wirklich sicher, nach der Berufstätigkeit den einmal
erlangten