Die Logistiker in der Luftfahrt hinken der
zunehmenden Digitalisierung hinterher: Nur 15 Prozent der
Frachtinformationen werden elektronisch übermittelt. Etwa 7.800
Tonnen Papier in Form von Frachtbriefen und anderen Dokumenten werden
jährlich in der Luft befördert. Diese Menge reicht aus, um 80
Flugzeuge zu füllen. Dabei wird sich der digitale Datenaustausch in
der Luftfahrt weiter beschleunigen. Für die Logistiker bedeutet dies
einen enormen Aufholbedarf. Das erg
Im Streit um den Stellenabbau geht der
E.ON-Vorstand auf die Gewerkschaft zu. Gestern nahmen E.ON-Chef
Johannes Teyssen und Personalvorstand Regine Stachelhaus an einer
Bundesfachausschuss-Sitzung der Gewerkschaft Verdi teil, wie die in
Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Mittwoch-Ausgabe) aus
Konzernkreisen erfuhr. Stachelhaus kündigte dabei Grundprinzipien
des geplanten Abbaus von bis zu 11 000 Stellen an: "E.ON wird für
eine angemessene und ausge
Das, was Apple da am Firmensitz im US-Bundesstaat Kalifornien
präsentiert hat, ist keine Revolution. Es ist höchstens eine Reform.
Doch wer die Geschichte des Elektronikriesen gerade im vergangenen
Jahrzehnt verfolgt hat, der weiß: Die Marke mit dem angeknabberten
Apfel hat schon oft vermocht, den Technologiemarkt mit vermeintlich
kleinen Neuerungen auf den Kopf zu stellen. Deswegen ist davon
auszugehen, dass Sprachsteuerung oder auch das C
Kritiker haben nun weiteren Anlass, Josef
Ackermann Großmannssucht vorzuwerfen. Das Ziel von zehn Milliarden
Euro Gewinn vor Steuern 2011 ist unerreichbar. Nun gibt auch
Ackermann es zu. Die Bank gibt jedoch weitere risikoreiche Geschäfte
auf, arbeitet weiter ohne Staatshilfe, hat ihren schon gewaltigen
Liquiditätspuffer ausgedehnt. Das riecht alles nach Solidität.
Aber der Konflikt zwischen dem Bedarf an einer großen Bank, die
die global auftretenden deutsch
Lange Zeit hielten viele die Euro-Schuldenkrise nur für ein
Problem maßloser Griechen und überforderter Portugiesen. Doch mehr
und mehr wirkt sich die Krise auch auf die deutsche Wirtschaft aus.
Das Geschäftsklima in der Industrie hat sich bereits verschlechtert.
Und nun meldet auch der Star der Finanzbranche, dass die Zeiten
härter werden: Die Deutsche Bank gibt – reichlich spät – ihr
ambitioniertes Gewinnziel auf, weil si
Zum Abschied eine Gewinnwarnung – das hatte sich
Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann wohl anders vorgestellt, nach 15
Jahren im Vorstand und wenige Monate vor seinem Ausscheiden aus dem
Führungsgremium. Dass er nicht schon 2009 vorhersah, wie 2011 eine
Staatsschuldenkrise grassiert, muss er sich nicht anlasten lassen,
wohl aber, dass er in seiner Prognose eines Rekordgewinns zu wenig
Spielraum ließ. Mit den Bereichen Corporate Banking & Securities
sowie Asset and Wealth Manag
Dieser Auftritt dürfte der wohl wichtigste seiner
Karriere sein: Der neue Apple-Chef Tim Cook stellt nicht einfach nur
neue Produkte des wertvollsten Elektronikkonzerns der Welt vor, er
muss zugleich die Erwartungen der Investoren erfüllen und die Fans
besänftigen, die nach dem Abgang von Cooks Vorgänger und
Apple-Übervater Steve Jobs mit Sorge nach Kalifornien blicken.
Auf Rollkragenpulli, Jeans und Turnschuhe wird der Manager dabei
aber verzichten. Cook ist
Ein eigenes Unternehmens-Netzwerk, nur um E-Fahrzeuge zu laden?
Was sich schlicht anhört, ist in Wahrheit ein Spiel mit tausenden
Parametern vom Prinzip bis zum Patentschutz. Und es ist ein Spiel mit
einem Milliarden-Einsatz, schließlich geht es nicht mehr und nicht
weniger als darum, wie und womit wir uns morgen fortbewegen werden.
Dass auch für einen vermeintlich simplen Tankvorgang
Cluster-Kompetenz notwendig ist, zeigt das Tempo der Entwicklung,
e
Der Essener Energiekonzern Steag steht vor einem
Sparprogramm und einem grundlegenden Umbau. Wie die Zeitungen der
WAZ-Gruppe (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Informationen aus dem
Konzernumfeld berichten, sollen zwischen 200 und 250 der momentan
rund 5000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Vor allem im
Verwaltungsbereich seien schlankere Strukturen erforderlich, hieß es.
Ziel sei es dabei, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.
Was mag in den anonymen Experten der Troika aus EU,
EZB und IWF, die die Auszahlung der nächsten Tranche der Hilfskredite
derzeit vorbereiten, nur vorgehen? Wirtschaftliche Logik hat es
jedenfalls nicht, wenn man bei jedem Besuch in Athen der Regierung
immer neue Sparmaßnahmen vorschreibt, die das Land noch näher an den
Rand sozialer Unruhen bringt und die tiefe Rezession weiter
verschärft. Die jetzt geforderte Aushebelung des ohnehin extrem
niedrigen Mindestlohns ist v