An die wütenden Griechen hat sich der
Euro-Raum bereits gewöhnt; auch mit den Selbstmitleid erfüllten Iren
kommt der EU-Stabilitätspakt zurecht; und auf die melancholischen
Portugiesen stellen sich Brüssel und der IWF bei den nun begonnenen
Rettungsverhandlungen gerade ein. Aber was machen wir nun mit den
"freien Finnen", die die Solidarität mit den drei Schuldner-Staaten
aufgekündigt haben und damit großen Anklang in ihrem Land finden?
Die Ein-Euro-Jobs kranken schon an ihrem Namen. Sie
hießen früher mal Brückenjobs, doch das trifft es noch weniger. Eine
Brücke in den Arbeitsmarkt waren sie für die Wenigsten. Grund ist ein
schwerer Geburtsfehler: Ein-Euro-Jobber dürfen nichts tun, was es in
der realen Arbeitswelt gibt. Ihre Arbeit darf nicht mehr wert sein
als diesen symbolischen Euro, sonst könnte sie reguläre Beschäftigung
verdrängen. Wie ein solches Konstrukt als Br&uum
Auch zwei Jahre nach der Freigabe der Füllmengen
durch die EU geht die Schummelei unter dem Motto "Weniger drin, Preis
gleich" weiter. Die Verbraucherzentrale Hamburg kam in den letzten
Wochen aufgrund von Verbraucherbeschwerden überproportional vielen
Mogelpackungen auf die Spur, die sie im Internet veröffentlicht hat.
Die üblen Tricks zahlreicher Unternehmen: Die Namen von
Standardsorten bei Margarine, Käse, Chips oder Papiertaschentüche
Die Freigabe der Füll- bzw. Verpackungsmengen
bleibt ein böses Eigentor der EU-Komission. Zahlreiche Unternehmen
nutzen die Lizenz zum Mogeln immer hemmungsloser und ungeniert. Ob
bei Margarine, Käse, Waschmittel oder Gummibärchen – auch
Markenhersteller hintergehen die Verbraucher mit versteckten
Preiserhöhungen für ihre Produkte. Mal wird die Füllmenge verringert
oder der Produktname leicht verändert, der Preis aber nicht
entsprechend reduziert od
Es ist wieder so weit – mit Argusaugen beobachten Autofahrer die
Preisschilder über den Zapfsäulen. Und sie tanken dort, wo der Sprit
auch nur einen Cent günstiger ist als bei der Konkurrenz: Aber zu
welchen Preisen! Super für 1,55 Euro ist aktuell schon günstig. Das
sind, umgerechnet, über drei D-Mark – Wahnsinn. Dieselkraftstoff ist
nur wenig günstiger, auch hier laufen einem Schauer über den Rücken,
wenn man die Anzeige
Infineon-Chef Peter Bauer erkennt bei den Deutschen
eine Technikfeindlichkeit, die "zunehmend zu einem Problem" werde.
"Wir wollen erneuerbare Energien, ein perfekt ausgebautes Handynetz,
ein überall frei verfügbares Internet – aber sobald ein Sendemast
oder ein Windrad aufgestellt werden soll, gibt es nicht selten
massiven Protest", sagte der Vorstandsvorsitzende des im Dax
gelisteten Halbleiterkonzerns dem Tagesspiegel (Montagausgabe,
17.4.2011). "In as
Infineon-Chef Peter Bauer hat sich nachdrücklich
gegen eine Frauenquote ausgesprochen. "Die Politik darf nicht einfach
Unternehmen eine Quote aufzwängen. Damit lösen Sie gar nichts", sagte
der Vorstandsvorsitzende des im Dax gelisteten Halbleiterkonzerns dem
Tagesspiegel (Montagausgabe, 17.4.2011). Infineon besetze die
Mehrheit der Führungspositionen durch Ingenieure, leider liege aber
die Frauenquote bei den Absolventen von Elektrotechnikstudiengängen
unte
Berlin – Die anhaltenden Unruhen in Nordafrika
belasten die Fluggesellschaft Air Berlin. "Das erste Quartal 2011
sieht nicht ganz so gut aus, was insbesondere der Krise in Nordafrika
geschuldet ist", sagte Air-Berlin-Finanzvorstand Ulf Hüttmeyer im
Interview mit dem "Tagesspiegel am Sonntag". "Wenn die Lage in
Ägypten weiter so bleibt und die Sommersaison in Ägypten schwach
verläuft, dann müssen wir sehen, was das für Auswirkungen auf u
Der Parlamentarische Staatssekretär im
Bundesverkehrsministerium, Jan Mücke (FDP), hat die Forderung des
bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU) nach Einführung
einer Pkw-Maut zurückgewiesen. "Es gilt das, was die Bundesregierung
immer gesagt hat: Es wird keine Pkw-Maut geben", sagte er der in
Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Die
Autofahrer tragen ja schon erheblich zur Finanzierung des Staates bei
– mit