Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Deutsche Bank / Postbank

Ackermanns gefährlicher Weg

Nach monatelangem Feilschen ist Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann
am Ziel: Sein Geldhaus übernimmt die Postbank. Ackermann hält das
Risiko für beherrschbar. Die Öffentlichkeit aber ist skeptisch – und
das zu Recht. Zu akut ist das Trauma, das die letzte
Großbanken-Fusion verursacht hat. Der Einstieg der Commerzbank bei
der Dresdner Bank im Herbst 2008 kostete den Steuerzahler Milliarden,
vor allem weil die Commerzbank übers

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Postbank

Der schnellste Schweizer ist mal wieder
vorzeitig am Ziel: Rascher als von den meisten erwartet hat Josef
Ackermann der Deutschen Bank die Mehrheit an der Postbank gesichert.
Allerdings ist die Übernahme erst ein Zwischenziel. Um die Postbank
auch nur halbwegs in eine Renditegröße zu führen, die bei der
Deutschen Bank Standard ist, muss sehr viel geschehen. Unter den 14
Millionen Postbank-Kunden gibt es vermutlich mehr Rentner und
Hausfrauen als Jungunternehmer und B&

Werbewirtschaft braucht neue DNA: Investitionen verschieben sich massiv in digitale Kanäle – Leitwährung im Online-Marketing gesucht

Düsseldorf – Beim Düsseldorfer Kongress „The World after Advertising" waren sich die
Experten einig, dass Technologie zum entscheidenden Treiber der Werbeindustrie wird.
Klassische, reichweitenorientierte Werbeformate, die für die Masse konzipiert sind, werden
zunehmend durch erfolgsbasierte, digitale Formate abgelöst. „Die Summe aller Nischen ist
die Masse" so sevenload-Chef Axel Schmiegelow. Das Identifizieren und die Interaktion mit
der eigenen Community wer

Börsen-Zeitung: Krise und kein Ende, Börsenkommentar „Marktplatz“ von Christopher Kalbhenn

Alle Hoffnungen, dass die Hilfen für
Griechenland, der 750 Mrd. Euro schwere Rettungsschirm und zuletzt
die Entscheidung Irlands, EU-Hilfen in Anspruch zu nehmen, für
Entspannung sorgen würden, haben sich zerschlagen. Die Schuldenkrise
weitet sich, von trügerischen Ruhephasen unterbrochen, immer weiter
aus. Kurz vor dem Jahreswechsel gewinnt die Entwicklung in der
Peripherie Eurolands erheblich an Brisanz. Kaum hatte Irland um
EU-Hilfe nachgesucht, wurde bereits Portug

Rheinische Post: Bayer muss Arbeitszeit für IT-Beschäftigte senken

Vom 1. Januar an muss der Bayer-Konzern für
mehrere hundert Beschäftigte der IT-Tochter Bayer Business Services
(BBS) wieder zu der in der Chemiebranche üblichen Arbeitszeit von
37,5 Stunden pro Woche zurückkehren. Dies berichtet die "Rheinische
Post" (Samstagausgabe). Wie Reiner Hoffmann, Chef der
Chemie-Gewerkschaft IG BCE Nordrhein, der Zeitung sagte, hat die
Gewerkschaft die Durchführungsvereinbarung zum Service-Tarifvertrag
für die BBS zum 31.

COMPUTERWOCHE und CIO küren den „CIO des Jahres 2010“

Johannes Helbig von der Deutschen Post gewinnt in
der Kategorie "Großunternehmen" / Manuel Fischer von Cetrel
entscheidet die Kategorie "Mittelstand" für sich / Thomas Henkel von
Amer Sports siegt beim erstmals vergebenen "Global Exchange Award"

Die IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE (www.computerwoche.de) und das
IT-Wirtschaftsmagazin "CIO" (www.cio.de) aus der IDG Business Media
GmbH haben bereits zum achten Mal die besten IT-Entscheider

Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Woolworth

Zweifel angebracht

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen, nicht an ihren Worten.
Diese Bibelweisheit ist auch im Wirtschaftsleben ein guter Ratgeber.
Und gemessen an ihren Taten, hat die Warenhauskette Woolworth bisher
wenig vorzuweisen. Woolworth, aber auch viele Konkurrenten im
Warenhausgeschäft haben in den vergangenen Jahrzehnten wegen des
Erfolgs von Facheinzelhandelsketten und Discountern an Bedeutung und
Marktanteilen verloren. Dieser Trend ist ungebrochen, und der neue
Wo

Börsen-Zeitung: Klima-Geld sucht Anlage, Kommentar von Michael Flämig zum bevorstehenden Klimagipfel im mexikanischen Cancún

Stellen Sie sich vor: Sie laufen auf dem
Bürgersteig und sehen dort einen 100-Euro-Schein liegen. Was tun Sie?
Zumindest so weit dürfte Konsens herrschen bei den Lesern der
Börsen-Zeitung: Erst mal den Schein aufheben. Unvorstellbar daher,
dass auf der Straße Milliarden Euro herumliegen und sich dennoch
niemand bückt.

Genau dieses Schauspiel ist vom nächsten Montag an im
mexikanischen Badeort Cancún zu beobachten. Denn die weltweite
Investmentindus

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Lohnerhöhungen:

Wenn sie auf Lohnerhöhungen angesprochen werden,
kann man den Vertretern der Arbeitgeber das Unwohlsein geradezu
ansehen. Nun aber wirkt es, als überböten sich die
Arbeitgebervertreter geradezu in Freundlichkeiten.
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sagte, es werde "natürlich wieder
Lohnerhöhungen geben". Es gibt einen Grund für die verbale
Spendierfreudigkeit: Sie kostet die Arbeitgeber nichts. Denn die
rhetorischen Tarifdebatten sind derzeit e