Die Szenen, die sich bei der Freilassung der
birmanischen Oppositionellen Suu Kyi abgespielt haben, wecken
Erinnerungen an die Haftentlassung Nelson Mandelas vor 20 Jahren in
Südafrika: beide Friedensnobelpreisträger, beide Hoffnungsträger für
eine geschundene Nation, beide von erbarmungslosen und
menschenverachtenden Regimen jahrelang eingesperrt. Doch da enden die
Parallelen. Mandelas Weg in die Freiheit – und dann an die Spitze des
Staates – war nach langen, zähe
Kommentar zu CDU/ Schäuble: Dass der Minister nicht
aus dem Amt gebeten wird, weil er seinen Pressesprecher vor laufenden
Kameras zurechtstutzte, ist klar. Das er nicht unmittelbar vor einem
Bundesparteitag seiner Partei gehen muss, wohl auch. Und bis zur Wahl
in Baden-Württemberg müsste er sich vermutlich einiges mehr leisten,
um den Platz loszuwerden. Es sei denn, die Hetzjagd geht ihm selbst
zu stark auf die Nerven. Vorerst aber wird Schäuble noch gebraucht:
Ein fachl
Am 21. Mai 2001 lautete die Schlagzeile dieser
Zeitung: "4:2! Arminia rettet sich". Es war der letzte Spieltag. Der
Gegner hieß Saarbrücken und der neue deutsche Meister Bayern München,
der dem FC Schalke in letzter Sekunde den Titel entriss. Er glaube
nicht mehr an einen Fußball-Gott, sagte sinngemäß der Schalke-Manager
Rudi Assauer. Darin verbirgt sich guter Rat auch für Arminia: Kein
Fußball-Gott wird ihr aus der Abstiegszone helfen. K
Stellen wir uns einmal vor: Wir stehen, ein
Kind an der Hand, an einer Schienenstrecke, und wollen dem Kleinen
eine Eisenbahn zeigen. Da kann einige Zeit vergehen, bis ein Zug
kommt. Aber das Beispiel zeigt uns: Die Schiene hat noch Kapazitäten.
Die hat die Straße längst nicht mehr. Gerade in diesem Herbst ist
der Verkehrskollaps der ständige Begleiter aller Berufspendler. Wer
Langstrecken fahren muss, kann noch so clever planen: Irgendwo gerät
er in einen Sta
Der Direktor der Stiftung "Flucht,
Vertreibung, Versöhnung", Professor Manfred Kittel, hat in einem
Interview mit der Märkischen Oderzeitung (Frankfurt/Oder) das
geplante Ausstellungsprojekt gegen Kritiker verteidigt: "Wir wollen
einen Beitrag leisten zur Verständigung mit unseren Nachbarn in
Mittel- und Osteuropa." 65 Jahre nach den Ereignissen von Flucht und
Vertreibung der Deutschen sei es an der Zeit, diesen Geschehnissen
mit einem Informationszentru
Berlin – Unmittelbar vor Beginn des CDU-Parteitags
in Karlsruhe hat SPD-Chef Sigmar Gabriel der Bundeskanzlerin und
CDU-Vorsitzenden Angela Merkel vorgeworfen, Deutschland zu "spalten"
und das Gemeinwohl den Interessen der Union sowie der Absicherung
ihrer Macht unterzuordnen. In einem Interview mit dem Berliner
"Tagesspiegel" (Montagsausgabe) sagte Gabriel: "Merkel ist immer
Parteivorsitzende und nie Kanzlerin." Mit ihrem "Herbst der
Entscheidungen"
Große Überraschungen darf man vom CDU-Bundesparteitag in Karlsruhe
nicht erwarten. Natürlich werden die Wahlergebnisse für
Parteipräsidium und -vorstand, erst recht für die Vorsitzende Angela
Merkel seziert werden. Kreml-Astrologen, in diesem Fall besser:
Adenauerhaus-Astrologen werden Machtverluste und -gewinne aus den
Stimmen und Stimmungen der Delegierten herauslesen, unverdrossen
werden Medien ihre Applausometer bemühen, um d
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Die Freudenfeste in Yangon sind verständlich.
Längst überfällig war die Freilassung Aung San Suu Kyis. Denn die von
Myanmars Militärs verfügte mehrfache Verlängerung ihres Hausarrestes
entbehrte vernünftiger rechtlicher Grundlagen. Ohnehin ließ sich
nicht verhindern, dass die Tochter des legendären
Unabhängigkeitsgenerals Aung San ihren Einfluss auf die Gesellschaft
im Vielvölkerstaat Myanmar ausübt. Trotz der Isolation strah