Der gute Wille, immerhin, ist vorhanden. Es ist
besser, man spricht an Runden Tischen und auf Gipfeln miteinander als
in Talkshows krawallig übereinander. Denn nur in einem direkten,
sachlichen Gespräch können Fortschritte im Miteinander von Deutschen
und Nichtdeutschen genauso angesprochen werden wie die Probleme.
Gleichwohl ist es leichter, den Integrationsgipfel schlecht zu reden
als ihn zu loben, denn die Verabredungen blieben vage. Die
Beteiligten müssen jetzt lief
Kaum ist aus dem tiefen Tal der Staatsschulden
ein Silberschweif am Horizont zu erkennen, da rufen die üblichen
Verdächtigen nach Steuersenkungen. Es sind die gleichen, die beim
Sparpaket die Lasten so verteilten, dass schwache Schultern deutlich
mehr zu tragen haben als stärkere. Sie verteilen anderer Leute Geld,
nämlich das der Steuerzahler, die trotz der Abgabenlast auf
vermeintliche Mildtätigkeit von FDP und Teilen der Union gerne
verzichten. Die Bürger h
Auch wenn Barrack Obama gar nicht zur Wahl stand: Dieser
Denkzettel galt ihm persönlich. Die deftige Niederlage der Demokraten
bei den Kongresswahlen nur zwei Jahre nach dem triumphalen Einzug des
ersten schwarzen Präsidenten ins Weiße Haus ist zwar historisch nicht
ohne Vorläufer, markiert gleichwohl aber einen Absturz
sondergleichen. Aus Vorfreude wurde Enttäuschung: Gemessen an den
geradezu inbrünstigen Heilserwartungen vieler seiner
Amerikas Wähler haben Präsident Barack Obama
eine Lektion erteilt. Das Ergebnis kommt einer Demontage Obamas
gleich. Die Halbzeitwahlen für den Kongress waren ein Referendum über
den Kurs des Präsidenten, der bei der Präsidentschaftswahl noch so
überlegen und triumphal ins Amt gewählt worden war. Zwei Jahre liegt
das erst zurück, aus heutiger Sicht eine gefühlte Ewigkeit. Obama
muss nun die richtigen Antworten auf die bittere Lehrstunde find
Amerikas Wähler haben Präsident Barack Obama eine
Lektion erteilt. Zwei Jahre liegt sein triumphaler Wahlsieg erst
zurück, aus heutiger Sicht eine gefühlte Ewigkeit. Obama muss nun die
richtigen Antworten auf die bittere Lehrstunde finden, die ihm die
Wähler erteilten. Erst spät hat Obama mit einem Hauch von
Selbstkritik zu erkennen gegeben, dass seine Politik tatsächlich an
den Erwartungen der Bürger vorbeizielte. Nichts treibt Amerikas
Bürger
Obama wird sich künftig auf Kompromisse einlassen
müssen – doch die Republikaner müssen es auch. Sie stehen jetzt in
der Verantwortung. Sie werden sich entscheiden müssen zwischen der
kompromisslosen Haltung der "Tea Party" und jener konstruktiven
Opposition, die sich die pragmatische Mitte der Gesellschaft wünscht.
Der Präsident wiederum wird lernen müssen, einer Kongressmehrheit der
Opposition Zugeständnisse abzutrotzen. "Yes, we can&q
Zu Gast bei Capital Beat war diesmal Frank Hoffmeister, Stellvertretende Kabinettschef beim
Kommissariat für Handel in der EU. Moderator Peter Brinkmann diskutierte über die aktuellen
Verhandlungen in der Welthandelsorganisation, sowie über die zwischenstaatlichen
Verhältnisse gegenüber Drittländern, wie z.B. China oder Südkorea. Schwerpunkt der
Diskussion waren Handelsschutzinstrumente gegenüber anderen Handelspartnern, um die
eigene Wirtschaft zu sc
Der juristische Verlag Juve hat Noerr LLP zur –Kanzlei des Jahres– für M&A
sowie für Dispute Resolution gekürt. Das gab der Verlag auf der
Veranstaltung –Juve Awards 2010– gestern in Frankfurt am Main bekannt.
Bei der Auszeichnung im Bereich M&A hat die Jury besonders beeindruckt,
dass Noerr seinen Marktanteil – gegen den allgemeinen Tr
Obwohl sie so unterschiedlich sind, haben
Obama und die "Tea Party" eines gemeinsam: Sie verkaufen Visionen,
und sie werden daran gemessen. Darin liegt Obamas Chance. Denn die
Republikaner müssen zeigen, ob sie ein Rezept gegen die Krise haben.
Eine Blockade Obamas, wie sie die "Tea Party" fordert, könnte dabei
zum Bumerang werden. Ohne Kompromisse nämlich werden sich die
kommenden, zur Überwindung der Krise wichtigen zwei Jahre als tote
Zeit erweis