Wirtschaft lobt neues Insolvenzrecht

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat das neue Insolvenzrecht gelobt, das am Donnerstag vom Bundestag beschlossen wurde. "Durch das Gesetz werden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Sanierung notleidender Unternehmen verbessert", sagte DIHK-Rechtsexperte Christian Groß dem "Handelsblatt". Künftig würden weniger Unternehmen zerschlagen und damit mehr Arbeitsplätze in der Insolvenz gerettet. Groß warnte jedoch davor,

Lausitzer Rundschau: Der Praxistest Zur Umsetzung der Polizeireform

Die Präsenz der Polizei ist ein wesentlicher
Faktor für das Sicherheitsgefühl von Menschen. Es ist deshalb
verständlich, dass eine Reform, die mit einer deutlichen
Personalreduzierung verbunden ist, Ängste auslöst. Das ist in
Brandenburg, wo die Reform nun in Kraft tritt, ebenso der Fall wie in
Sachsen, wo 2013 damit begonnen wird. Die politisch Verantwortlichen
haben immer wieder versichert, dass für Ängste kein Anlass bestünde.
In den kommende

Lausitzer Rundschau: Der mühsame Kompromiss Zu den Beschlüssen des Brüsseler EU-Gipfels

Dass es überhaupt zustande kam, dieses
Kompromisspaket zur Euro-Rettung, ist schon erstaunlich genug. Dass
es als Erfolg gewertet werden kann, zeigte sich am Donnerstag an der
Reaktion der Börsen und Geldmärkte. Die Aktienkurse und unsere
Währung kletterten nach oben. Man könnte meinen, jetzt sei zumindest
zunächst einmal alles in Ordnung. Der aber ebenfalls wieder leicht
ansteigende Goldpreis signalisiert eine ganz andere Botschaft. Viele
Anleger sind weiter

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Rente

Schön, dass es noch gute Nachrichten in Sachen
Rente gibt: mehr Geld für die Empfänger von Altersruhegeld und
weniger Abgabenlast für jene, die sie tagtäglich erwirtschaften
müssen. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Schließlich waren
sich die Pessimisten 2009 einig, dass auf viele Jahre nur noch Null-
und Minusrunden anstehen. Alles falsch. Wachstum und zusätzliche
sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mach

WAZ: Gut und billig. Kommentar von Frank Meßing

Wenn Verbraucher in Deutschland vom Wettbewerb
profitieren, dann beim hart umkämpften Lebensmittelhandel.
Supermarktketten, SB-Warenhäuser und Discounter liefern sich eine
Schlacht, die im Handel ihresgleichen sucht. Der Konkurrenzkampf
sorgt nicht nur dafür, dass die Bundesbürger europaweit die
günstigsten Preise für Lebensmittel bezahlen. Sie bekommen dafür auch
noch Qualität geboten, wie die Stiftung Warentest über drei Jahre
ermittelte.

WAZ: Rettung mit Risiko. Kommentar von Gudrun Büscher

Die Sorgenfalten, die sich angesichts des
griechischen Schuldendesasters in das Gesicht Europas gegraben haben,
sind etwas milder geworden. Diesmal liegt es nicht an purer Kosmetik.
Die Staats- und Regierungschefs haben ein gigantisches Rettungspaket
geschnürt, das nicht nur Zeit, sondern vor allem Luft verschafft.
Schuldenschnitt, Bankenbeteiligung, Billionen-Hebel – das Ergebnis
ist beachtlich und trägt die Handschrift von Angela Merkel. Doch ob
es reicht, ist offen. Es gibt vie

Börsen-Zeitung: Teuer erkaufte Kapitalstärke, Kommentar zum Euro-Gipfel von Bernd Wittkowski

Na also, hat doch gar nicht wehgetan, der kleine
Schuldenschnitt, gegen den sich die Banken so lange gewehrt hatten.
Nun wurden sie von den Regierungschefs der Eurozone mit "einem
einzigen Angebot", das zugleich das "letzte Wort" war (so Angela
Merkel), dazu gefreiwilligt – wie die Politiker zuvor schon die
Europäische Zentralbank (EZB) zur freiwilligen Fortsetzung ihrer
"unkonventionellen" Maßnahmen, darunter der Kauf von Staatsanleihen,
weichgekoc

WAZ: Et kütt wie et kütt? Kommentar von Matthias Korfmann

Die meisten Prognosen haben einen entscheidenden
Nachteil: Sie werden fast immer von der Wirklichkeit überholt. Daher
ist jede Voraussage, wie viele Menschen in 20 Jahren im Revier leben
werden, mit Vorsicht zu genießen. Statistiker können die Zukunft
nicht berechnen. Zumindest nicht viel besser als die Kaffeesatzleser
und die Kristallkugel-Besitzer.

"Et kütt wie et kütt", sagt deshalb der Kölner. Der Domstädter
neigt ja zur Gelassenheit. D

National Bank of Greece will ohne Staatshilfen auskommen

Der Chef der National Bank of Greece, Apostolos Tamvakakis, will Staatshilfen für sein Institut möglichst vermeiden. "Die Bank und ich werden alles Menschenmögliche tun, um keine Hilfe des europäischen Rettungsfonds EFSF erbitten zu müssen", sagte der Chef der größten griechischen Geschäftsbank dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). "Ich bin optimistisch, aber ob wir es am Ende schaffen, hängt davon ab, wie viel Kapital wir exa

Mitteldeutsche Zeitung: zur Eurokrise

Zwar wimmelt das Schlussdokument der EU- wie der
Euro-Runde von Platzhaltern und Hinweisen auf die Details, die noch
erarbeitet werden müssen. Bislang ist das kein Vorwurf. Aber es wird
einer, wenn sich die Finanzminister, die Kommission und auch das
Europäische Parlament nicht schnell daran machen, aus Perspektiven
bindende Gesetze zu formulieren. Erst dann kann sich zeigen, was der
Schuldenschnitt bewirkt, ob die Banken mitziehen und der Hebel die
Spirale der Verschuldung aush