Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Bundestag stimmt erneut über den Rettungsfonds ab Eine Front weniger für Merkel ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN

Es geht also doch: Angela Merkel legt in
bemerkenswerter Offenheit die Karten auf den Tisch und informiert die
Fraktionen über den Stand der Brüsseler Verhandlungen. Zusätzlich
soll nun das gesamte Plenum über den Euro-Rettungsfonds samt
Finanzhebel abstimmen und nicht nur der Haushaltsausschuss. Das wäre
gar nicht notwendig gewesen. Denn selbst wenn der Hebel den
Rettungsschirm auf ein Volumen von einer Billion Euro aufpumpt, soll
sich an der deutschen Haftungssum

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar KOMMENTARE SPD-Debatte um die Kanzlerkandidatur Tragische Selbstdarstellung THOMAS SEIM

So sähe der/die ideale SPD-Herausforder/-in für
die Bundeskanzlerin Angela Merkel bei den Wahlen in zwei Jahren aus:
klug und seriös-abwägend wie Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier,
forsch und fachkundig-mutig wie Peer Steinbrück, jovial und basisnah
wie Parteichef Sigmar Gabriel. Noch besser wäre es, wenn ein
SPD-Herausforderer auch schon einen vorzeigbaren Wahlerfolg für sich
reklamieren könnte. Da allerdings ist bei allen drei Genannten
Fehlan

Neue OZ: Kommentar zu Prozesse / Korruption / BayernLB / Gribkowsky

Grenzen setzen

Mit dem ehemaligen BayernLB-Manager Gerhard Gribkowsky steht ein
Mann vor Gericht, der offensichtlich über ein fragwürdiges Netz aus
Berater-Verträgen und Bonizahlungen gestolpert ist. Damit sind genau
jene Reizwörter umschrieben, mit denen viele Banker seit der jüngsten
Finanzkrise in Verbindung gebracht werden.

Die Richter werden über einen Ex-Banken-Vorstand urteilen, der im
Monat das verdiente, womit viele Familien in Deutschland w&aum

Schwäbische Zeitung: Die Schweiz muss sich öffnen – Leitartikel

Die Schweizer Volkspartei (SVP) verficht eine
Politikmischung aus Konservatismus, Heimattümelei und
Rechtspopulismus. Weil ihr dies seit Jahren glückte, ist sie selbst
nördlich des Bodensees bekannt geworden – ein seltenes Ereignis für
eine eidgenössische Partei. Nach vorn gepeitscht hat sie der
schwerreiche Unternehmer Christoph Blocher. Immer schien es
aufwärtszugehen. Selbst Kampagnen, die in Deutschland als
Volksverhetzung angesehen worden wären, bra

Rheinische Post: Kommentar (berichtigt): Gefährlicher Billionen-Hebel

Seit langem rufen die Finanzmärkte in der ihnen
eigenen martialischen Sprache nach der "Bazooka", nach der großen
Abwehrwaffe gegen die Schuldenkrise. Weil Europas Spitzenpolitikern
nach Monaten des Zauderns nichts mehr einfällt und Griechenland der
Pleite näher ist als je zuvor, fahren sie das schwere Geschütz nun
auf: Der Rettungsschirm soll über einen Kredithebel auf mehr als
einer Billion Euro vergrößert werden, wie die Kanzlerin den

Rheinische Post: Kommentar: Gefährlicher Billionen-Hebel

eit langem rufen die Finanzmärkte in der ihnen
eigenen martialischen Sprache nach der "Bazooka", nach der großen
Abwehrwaffe gegen die Schuldenkrise. Weil Europas Spitzenpolitikern
nach Monaten des Zauderns nichts mehr einfällt und Griechenland der
Pleite näher ist als je zuvor, fahren sie das schwere Geschütz nun
auf: Der Rettungsschirm soll über einen Kredithebel auf mehr als
einer Billion Euro vergrößert werden, wie die Kanzlerin den

Dynamische Preise werden für Hotels immer wichtiger

Dynamische Preise werden für Hotels immer wichtiger

Das Schweizer Unternehmen HotelPartner ist ein Dienstleistungsunternehmen für nachhaltiges Yield-Management in der Hotellerie. Seit Beginn des Jahres 2011 sind die Dienstleistungen von HotelPartner auch in Deutschland undÖsterreich verfügbar.

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Euro-Rettungsschirm

Keine Einigung beim Euro-Krisengipfel: Das klang
am Sonntag in vielen Ohren noch so, als hätten Europas
Spitzenpolitiker mal wieder nichts zustande gebracht. Sicher hätten
es die sogenannten Märkte am liebsten gesehen, wenn der
Rettungsschirm für Griechenland und alle anderen hoch verschuldeten
Euro-Staaten in Brüssel sofort voll aufgespannt worden wäre. Doch
Politiker sind nun mal nicht nur den Banken verpflichtet, sondern in
erster Linie den Bürgern un

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Islamisten

Der politische Islam ist auf dem besten Wege,
als Haupterbe aus dem arabischen Frühling hervorzugehen. Die Wahlen
in Tunesien, der Jubel in Libyen zugunsten der Scharia und die
Entwicklung in Ägypten setzen klare Signale. Die streng religiösen
Untertöne beim Festakt zum siegreichen Ende des libyschen Aufstands
am Sonntag in Bengasi waren überraschend. Der Vorsitzende des
Übergangsrats Abdul Dschalil war weder dem Westen noch liberalen
Libyern bisher als Hardl

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum SPD-Kanzlerkandidaten

Helmut Schmidt finden alle gut. Besonders
seitdem er seine Ämter hinter sich gelassen und in Talkshows und
Büchern die Welt erklärt, zählt der Altkanzler in Umfragen stets zu
den angesehensten Politikern. Aber jetzt hat Schmidt seinen Einfluss
überschätzt. Fast zwei Jahre vor der nächsten Bundestagswahl den
früheren Bundesfinanzminister Peer Steinbrück als den richtigen
SPD-Kanzlerkandidaten auszurufen, musste den Widerspruch aus der
Parteispi