Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Frühchen-Affäre Zu spät reagiert ECKHARD STENGEL, BREMEN

Wenn ein Kind viel zu früh den Mutterleib
verlässt, kann es sich kaum gegen Krankheitserreger wehren. Deshalb
gehört der Tod leider zum ständigen Begleiter auf Frühchenstationen.
Was aber in Bremen passiert ist, geht über das traurige Normalmaß
hinaus. Offenbar jahrelang konnte sich dort ein gefährlicher Keim
breitmachen, ohne dass bei den Verantwortlichen frühzeitig die
Alarmglocken geschrillt hätten. Erst nach drei Todesfällen inner

Rheinische Post: Präsidenten-Ehre

Ein Kommentar von Gregor Mayntz:

Es ist gut, dass das Gezerre um die Ruhestandsbezüge für den
zurückgetretenen Bundespräsidenten ein Ende gefunden hat. Und es ist
auch gut, dass die Sache positiv für Christian Wulff ausgegangen ist.
Auch wenn der erste Bürger im Staat vor Recht und Gesetz nicht anders
behandelt werden darf als jeder andere, so ist der Mensch, der das
höchste Staatsamt auszufüllen hatte, nicht wie jeder andere. Oder
wollen wir im Er

DealExtreme gestaltet interne Auftragsabwicklung für schnellere Bearbeitungszeiten um

DealExtreme (DX) verbessert im Zuge seiner Bemühungen, seinen
Kunden den bestmöglichen Service zu bieten, sein
Auftragsabwicklungsverfahren, um den hohen Zufriedenheitsgrad seiner
Käufer aufrecht zu erhalten. Konzertierte Anstrengungen werden
unternommen, um in geschäftskritischen Bereichen bessere Prozesse zu
implementieren und damit sicherzustellen, dass DX der Nummer-Eins
Gadget-Händler im Netz bleibt.

(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20101229/CN22302L

Rheinische Post: Schlecker hat eine kleine Chance

Ein Kommentar von Georg Winters:

Die Schlecker-Gruppe steht auf der Kippe. Wenn ein Unternehmen,
das derzeit zweistellige Millionenbeträge pro Monat verbrennt, binnen
weniger Wochen ohne Verluste arbeiten soll, reicht ein personeller
Kahlschlag im Rekordtempo nicht aus. Was bleibt, ist die Hoffnung auf
einen neuen Investor und auf das Entgegenkommen der großen
Konsumgüter-Hersteller. Es könnte ein Glücksfall für Schlecker
werden, dass Henkel und Co. auf den

Pressehinweis / Erinnerung / Bombardier veranstaltet Audiokonferenz: Finanzergebnisse des vierten Quartals und des am 31. Dezember 2011 zu Ende gegangenen Geschäftsjahrs

Bombardier Inc. /
Pressehinweis / Erinnerung / Bombardier veranstaltet Audiokonferenz:
Finanzergebnisse des vierten Quartals und des am 31. Dezember 2011 zu Ende
gegangenen Geschäftsjahrs
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MONTREAL, QUEBEC–(Marketwire – February 29, 2012) – (TSX:BBD.A) (TSX: BBD.B) –
Bombardier Inc. wird am Donnerstag, den 1. März 2012 die Finanzergebnisse für
das

Börsen-Zeitung: Bail-out-Tender, Kommentar zum neuen Dreijahrestender der EZB, von Stephan Balling.

Der Bankenverband hat recht: Der jüngste 530
Mrd. Euro schwere Dreijahreskredit an Eurolands Geschäftsbanken durch
die Europäische Zentralbank (EZB) darf nicht als
"Breitbandantibiotikum" missverstanden werden. Völlig zu Recht weist
Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer darauf hin, dass die EZB nur Zeit
kaufen, aber weder einen funktionsfähigen Interbankenmarkt ersetzen
noch die Staatsschuldenkrise lösen kann. Leider aber kennt die EZB
mittler

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Opposition attackiert Kraft Landesmutter PETER JANSEN, DÜSSELDORF

Wenn man Kraft heißt, erst Oppositionschefin und
dann Ministerpräsidentin ist, bietet es sich an, den eigenen Namen
für Wortspiele zu benutzen. "Kraftraum" heißen die Gesprächsrunden
mit Journalisten in Düsseldorf, "TatKrafttage" die Veranstaltungen
(bis jetzt zehn), bei denen Hannelore Kraft in Betrieben tätig ist
und abends mit Bürgern diskutiert. Der Opposition im Landtag sind
diese Tage, die bei den Beteiligten meist auf posi

FT: Flensburger Tageblatt

Wenn Manager oder Banker trotz schlechter
Ergebnisse Millionenabfindungen erhalten,darf gefragt werden: Wofür?
Altbundespräsidenten erhalten den Ehrensold dagegen wegen des
höchsten Amtes im Staat, das sie bekleidet haben, nicht wegen ihrer
Leistungen, die politisch ohnehin schwer zu bewerten sind. Dass
Wulff letztlich nicht aus persönlichen, sondern aus politischen
Gründen aus dem Amt geschieden ist, ergibt sich aus einem schlichten
Umkehrschluss. Wäre Her

Westdeutsche Zeitung: Eine Frage der Ehre Ein Kommentar von Lothar Leuschen

Wahrscheinlich hat das Präsidialamt richtig
entschieden, als es dem zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian
Wulff den Ehrensold zuerkannte. Wenn die Demission politisch
motiviert war, steht ihm die Zahlung von 200 000 Euro nebst
Sekretariat und Dienstwagen nun einmal zu. Dennoch fällt es schwer,
sich mit Wulff zu freuen. Dafür war sein Verhalten als
Ministerpräsident von Niedersachsen zu angreifbar. Ehrensold ist eine
Frage der Ehre. Letztlich liegt es an