Börsen-Zeitung: Tummelplatz für Kriminelle, Kommentar zum Umbau des Frankfurter Freiverkehrs durch die Deutsche Börse, von Christopher Kalbhenn.

Es gehört zu den Aufgaben professioneller
PR-Arbeit, das eigene Unternehmen möglichst gut aussehen zu lassen
und auch unangenehme Nachrichten möglichst schön zu verpacken. Mit
"Neusegmentierung des Open Markets", wie der Frankfurter Freiverkehr
genannt wird, und "Schritt erhöht Transparenz im Kapitalmarkt" hat
die Deutsche Börse gestern aber ein wenig zu schöne Überschriften
gewählt. Im Klartext: Das Freiverkehrssegment First

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Umweltzonen

Feinstaub in der Atemluft ist eine ernste
Gesundheitsgefahr. Grundsätzlich sind also alle Bestrebungen, die
Belastung zu verringern, begrüßenswert. Die Umweltzonen mit
Fahrverboten für angebliche oder tatsächliche Stinker haben sich
allerdings als begrenzt hilfreich erwiesen. Entstanden ist ein
bürokratisches Monstrum, das Besitzer älterer Autos quasi enteignet.
Wenn eine Großfamilie mit ihrem Kleinbus die eigene Wohnung nicht
mehr ansteuern darf,

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Wahl in Frankreich

Wenn die Kanzlerin die Wahl hätte, würde Nicolas
Sarkozy Mieter des Elysee-Palastes bleiben. Seit 2007 arbeitet Angela
Merkel eng und vertrauensvoll mit dem französischen Staatspräsidenten
zusammen. Die beiden größten Volkswirtschaften sind Europas Motor.
Bei unzähligen Gipfeltreffen zogen Merkel und Sarkozy Vorschläge für
die Rettung des Euro, Europas und der ganzen Welt aus dem Hut, die
später in der Versenkung verschwunden sind. So wird es

Westdeutsche Zeitung: Radarkontrollen = von Horst Kuhnes

"Nachtigall, ick hör– dir trapsen", sagt der
Berliner, wenn er eine nicht offen ausgesprochene, versteckte Absicht
zu erkennen glaubt. Nun sei ein Schelm, wer hinter der Kampfansage
von NRW-Innenminister Ralf Jäger gegen die Raserei auf den Straßen
eine solche versteckte Absicht vermutet – und sich auch noch Böses
dabei denkt.

Um es klar zu sagen: Jeder einzelne Verkehrstote ist ein Toter zu
viel! Und damit es gelingt, die Zahl der Opfer im Straßenv

DGAP-News: ROCKBERRIES: Großaktionär möchte Unternehmensgruppe mit rund Euro 2 Millionen zusätzlichem Eigenkapital stärken

DGAP-News: Rockberries Plc. / Schlagwort(e):
Kapitalmaßnahme/Kapitalerhöhung
ROCKBERRIES: Großaktionär möchte Unternehmensgruppe mit rund Euro 2
Millionen zusätzlichem Eigenkapital stärken

06.02.2012 / 20:00

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London / München, 6. Februar 2012: ROCKBERRIES.com, eine international
führende eCommerce-Plattform für selbst designten Edelstein- und
Diamantschmuck, freut sich bek

Rheinische Post: Gegen dicke Luft

Ein Kommentar von Rainer Kurlemann:

Die Luft in deutschen Innenstädten ist nicht besser geworden. Das
überrascht: Die meisten Beobachter werden vermutet haben, dass
Rußfilter, Umweltzonen und Fahrverbote längst Wirkung zeigen. Wir
haben einiges dafür getan, dass der Ausstoß von Schadstoffen sinkt –
vor allem Autofahrer fühlen sich gemolken. Die Bilanz der Messgeräte
spricht eine andere Sprache: Seit 2007 hat sich die Belastung durch
Feinstaub u

Rheinische Post: Blitz-Marathon reicht nicht aus

Ein Kommentar von Gerhard Voogt:

NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) startet am Freitag einen
Blitz-Marathon, um die Autofahrer in NRW für die Risiken von zu hohem
Tempo zu sensibilisieren . Während die Zahl tödlicher Unfälle bei den
Autofahrern durch den Einbau effektiver Sicherheitssysteme in den
vergangenen Jahren zurückging, kommen nun immer häufiger Radfahrer
und Fußgänger ums Leben. An jedem Wochenende sterben sechs Menschen
auf den Stra

Mitteldeutsche Zeitung: zu Föderalismus und Länderfusion

Der Wegfall von Doppelstrukturen in der Verwaltung
wird keine Milliarden-Beträge bringen. Die enormen regionalen
Unterschiede rühren ohnehin nicht von bürokratischen Wasserköpfen
her, sondern vom ökonomischen Unterbau, der in München nun mal ganz
anders ist als in Saarbrücken. Die eigentlichen Probleme sind bei der
– wenig effizienten – Bekämpfung des Rechtsterrorismus sichtbar
geworden. Im Bereich Bildung ist die bundesweite Vielfalt auch kein
Gewi

NRZ: Zeit für einen Schlussstrich – Kommentar von Lothar Petzold

Die Lage ist bitter ernst. Auf dem Spiel steht nicht
nur der Verlust von Milliarden an Steuergeldern. Auf dem Spiel steht
der soziale Frieden in Europa. Die Griechenland-Krise hat sich zur
Europa-Krise ausgeweitet. Wenn jetzt nicht ein drastischer
Schlussstrich gezogen wird, sind die Folgen nicht zu überschauen.
Griechenland ist in der jetzigen Situation mit noch mehr Krediten und
einem krampfhaften Verbleib in der Eurozone nicht mehr zu helfen.
Durch immer neue Kredite die zu lös