Millionen Menschen drohen im Alter arm zu sein, weil sie im
Erwerbsleben zu wenig verdient haben, weil sie deshalb oder aus
anderen Gründen zu wenig in die Rentenkasse eingezahlt haben, weil
sie nicht mit Geld umgehen können – oder weil sie privat nicht fürs
Alter vorsorgen konnten oder wollten. Der Bundessozialministerin
kommt immerhin das Verdienst zu, das Problem bedrohlich zunehmender
Altersarmut frühzeitig zu erkennen. Ihr Rezept – die Einf
Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin will die inhaltlichen Unterschiede zu seinen Gegenkandidaten in der geplanten Urwahl zu den Spitzenkandidaten nicht benennen. "Sie werden von mir nichts schlechtes über die anderen Kandidaten hören", sagte Trittin am Sonntagabend in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Gleichwohl gebe es durchaus nicht nur charakterliche, sondern auch inhaltliche Unterschiede zwischen den Bewerbern und diese würden in den kommenden Woch
Es ist natürlich die Sache einer jeden Partei,
wie sie ihren Wahlkampf inszeniert. Wir freuen uns deshalb auf die 16
Veranstaltungen in denen die sechs plus X Kandidaten differenziert
ihre Positionen darlegen können. Wird bestimmt sehr spannend.
Glücklicherweise gibt es zusätzlich jeden Abend reichlich
Fernseh-Talk. Was läge näher, als die Trittins, Roths und Künast dort
gegeneinander antreten zu lassen. Und haben die Amerikaner nicht auch
so eine Art Ur- b
Touchpoints entstehen überall da, wo ein (potenzieller) Kunde mit einem Unternehmen, seinen Mitarbeitern, Produkten, Services und Marken in Berührung kommt. An jedem Touchpoint kann es zu positiven wie auch negativen Erlebnisse kommen, die eine Kundenbeziehung stärken oder zermürben beziehungsweise eine Marke kräftigen oder bröckeln lassen. Manche Berührungspunkte sind dabei kritischer als andere. Und oft sind es Kleinigkeiten, die ganz große Katastrophen
Wissenschaftler denken in anderen Dimensionen. Für
Versicherungsmathematiker etwa ist die Altersarmut, die viele
künftige Rentner treffen kann, auch ein temporäres Problem:
Ausgerechnet die geburtenstarken Jahrgänge bekommen immer weniger
Kinder. Ein Problem daher, das sich in einigen Jahrzehnten zum Teil
von selbst lösen wird. Das hilft den betroffenen Generationen jedoch
wenig. Machen wir uns nichts vor: Weil viele Menschen keine Kinder
haben, wird das beitragsf
Wir leben in einer Empfehlungsökonomie. Umsätze steigen nicht länger proportional zum Werbedruck, sondern mit der Güte der Reputation, der Wertigkeit der Mundpropaganda und der Zahl der aufrichtigen Weiterempfehlungen. Werbung, auf die zu achten es sich lohnt, kommt nun vornehmlich aus dem Kreis engagierter Verbraucher. Und kaufbestimmend ist, was das eigene Netzwerk sagt.
Nach 35 Jahren Vollzeitarbeit bei einem Verdienst
von 2 500 Euro würde es 688 Euro geben, gerade mal so viel wie die
Grundsicherung. Ein drastische Darstellung. Aber von der Leyen ist
nicht zwischendurch aus dem Arbeitsministerium zur Gewerkschaft
gewechselt. Sie will die Zuschussrente durchsetzen, auch wenn sie von
allen Seiten kritisiert wird. Auch wenn sie nur dazu führt, dass eine
karge Rente etwas weniger karg wird. Es ist also wenigstens ein
bisschen sozial.
Wer wird die Frau an Trittins Seite? Nur darum
geht es bei der Urwahl der Grünen. Etwas skurril ist die
Veranstaltung auch deshalb, weil die Frage der Spitzenkandidatur
eigentlich nur in den Parteien wirklich wichtig ist, die Aussicht
haben, den Kanzler zu stellen. Es sind auch keine
Richtungsentscheidungen, die sich an der grünen Personalauswahl
festmachen. Trotzdem ist der interne Wahlkampf erfrischend und mutig.
Erfrischend, weil sich die Grünen das trauen, was sich die S
Die Grünen befinden sich mit dieser bei ihnen schon
in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts populären Idee auf der
Höhe der Zeit. Als einzige der etablierten Parteien. Überall wird
über mehr Bürgerbeteiligung, Transparenz und direkte Demokratie
geredet, nur die großen Parteien wollen nichts davon wissen – die
SPD vornweg. Nicht etwa ihre Mitglieder dürfen entscheiden, wer
gegen Angela Merkel antreten soll. Das wird vom engsten Klüngel
Mag sein, dass von der Leyen von den neuen,
erschreckenden Zahlen auch deswegen so verblüfft ist, weil sie selbst
keine Rente, sondern eine hochsubventionierte Pension beziehen wird.
Denn in Deutschland entscheiden in der Regel Personen über
Rentenfragen, die davon garnicht, wenig und wenn, dann nur mit
langen Verzögerungen betroffen sind. Bundestag und Länderparlamente
lehnen es ab, ihre eigene Altersvorsorge der gesetzlichen
Rentenversicherung anzuvertrauen. Ein Schel