Die vom Bundestag vorangetriebene Umstellung
beim Wein geht prinzipiell in die richtige Richtung. Viele
Verbraucher, die das Weintrinken nicht als Wissenschaft oder
Leidenschaft betreiben, haben schon die Regale abgesucht und
zweifelnd vor den Etiketten gestanden: Ist jetzt der Riesling passend
als "Kabinett" oder "Spätlese" oder "Auslese", und wie schmeckt er
wohl, wenn er von der Mosel, von der Saar oder aus der Pfalz kommt?
Wenn der Verkäufer dann
Ein Grüner regiert nun die Schwaben-Metropole
Stuttgart. Nach dem Sieg von Winfried Kretschmann als
Ministerpräsident im "Ländle" ist das der zweite Nackenschlag für die
einst so stolze CDU im Südwesten der Republik. Ob in Berlin, Hamburg,
München oder Köln: Die CDU wirkt in großstädtischen Milieus,
besonders bei jungen Frauen und Studenten, nicht attraktiv. Schon
2002 hatte CDU-Chefin Angela Merkel deshalb die Arbeitsgruppe
"Gro&
Im Kampf um die Deutungshoheit in der
Wulff-Affäre hat die SPD einen Erfolg errungen. Sie hat beim
Staatsgerichtshof in Niedersachsen erreicht, dass beide
CDU-Landesregierungen in Hannover, die von Christian Wulff und die
des jetzigen Amtsinhabers David McAllister, kräftig gerügt wurden.
Beide hatten dem Landesparlament auf Anfragen zum Nord-Süd-Dialog,
jener unsäglichen Promi-Party, die in den Räumen der Staatskanzlei
organisiert wurde, nur unzureichende Ant
Die CDU muss erst einmal verkraften, was ihr in
Stuttgart widerfahren ist. Die Hoffnung, dass sich der grüne
Ministerpräsident Winfried Kretschmann selbst entzaubert, ist
gescheitert. Ganz im Gegenteil. Winfried Kretschmann hat zwar für
keine Wunder im Ländle gesorgt, aber er kommt an. Er verkörpert das
Lebensgefühl, das sein CDU-Vorgänger Stefan Mappus so schmählich
verraten hat: Kretschmann spuckt keine großen Töne, er ist demütig
Die Welt ist so ungerecht – und das will
Rot-Grün ändern. Ausgesucht hat sich die NRW-Landesregierung die
Courtage, die im Regelfall Mieter zahlen, wenn ein Makler
Wohnungsanbieter und -nachfrager zusammenbringt und ein neuer
Mietvertrag abgeschlossen wird. Natürlich ist es für Mieter
ärgerlich, neben den Umzugskosten einige hundert Euro an
Vermittlungsgebühr zu zahlen. Aber in den meisten Fällen haben die
Makler eine Leistung erbracht, die irgendeiner z
Lange hieß es in Baden-Württemberg, die CDU
könne einen Besenstil aufstellen und würde dennoch gewinnen. Auch
ohne Polemik ist die Wahrheit für die Christdemokraten bitter: Der
Südwesten als Stimmengarant der Partei ist ein Relikt der
Vergangenheit. Die Grünen sind – auch ohne Atomkatastrophe – zum
ernstzunehmenden Gegner im Ländle geworden. Die Wahl Winfried
Kretschmanns zum Landeschef als Eintagsfliege zu bezeichnen, ist
schlichtweg falsch. Das b
Dem ländlichen Raum steht ein unverantwortbarer
Ärztemangel bevor. Ein Gegenmittel könnte wegen des "Klebeeffekts"
der Absolventen eine Medizinausbildung in OWL sein. Der Vorschlag der
Landesregierung ist eine Notlösung, keine permanente Heilung. Sie ist
verständlich, wenn man die Kosten einer neuen zusätzlichen
Medizinfakultät betrachtet. Das kann das Land aus eigener Kraft nicht
stemmen. Klar aber ist auch, dass seit Jahrzehnten die Region an
Rh
Gießen, 22.10.2012 – Das Engagement der Weiterbildungsbranche gegen die faktische Verteuerung von Bildungsleistungen im Firmenkundengeschäft zeigt erste Erfolge: Die Petition gegen das geplante Jahressteuergesetz 2013, die der Q-Pool 100 e.V., die Offizielle Qualitätsvereinigung internationaler Wirtschaftstrainer und -berater, Anfang vergangener Woche beim Deutschen Bundestag eingereicht hat, ist angenommen worden. Sie steht bis zum 16. November 2013 unter https://epetitionen.bun
In Sachen Medizinischer Fakultät an der
Universität Bielefeld muss endlich Klarheit geschaffen werden. Das
ewige Herumoperieren an einem für die Gesundheitsregion
Ostwestfalen-Lippe zu wichtigem Projekt trägt nur dazu bei, eine
Sache kaputtzureden, hinter der alle Parteien in OWL stehen. Am Zuge
sind jetzt der Düsseldorfer Landtag und das
NRW-Wissenschaftsministerium. Die parlamentarischen Gremien müssen
Geld im Haushalt bereitstellen, damit das Ministerium e
Die Strategie der CDU, mit einem parteilosen
erfolgreichen Unternehmer breitere Wählerschichten anzusprechen als
mit einem Parteisoldaten, ist gescheitert. Und somit auch der
Kreisvorsitzende, sollte man meinen. CDU-Kreischef Stefan Kaufmann
hatte Turner ausgeguckt, ohne vorher den Kreisvorstand zu
informieren. Er war der Wahlkampfmanager, er hat den Machtverlust
seiner Partei zu verantworten. Doch an Rücktritt kein Gedanke: "Die
Kanzlerin wird mit dem Ergebnis nicht unzufr